Erlangen

Erlangen ist eine Stadt im Bundes-Land Bayern.
Der Ober-Bürgermeister von Erlangen heißt: Florian Janik-Vita.
Bundes-Land bedeutet:
Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.

Eine gezeichnete Karte mit den einzelnen Bundesländern.

In Erlangen fahren viele Menschen mit dem Fahrrad.
Es gibt ein paar Brauereien.
Das sind Betriebe,
in denen Bier gemacht wird.
Und in den Bier-Kellern von Erlangen
können die Menschen das Bier dann trinken.

Eine Flasche Bier und ein Glas Bier.

Jedes Jahr kommen Störche nach Erlangen.
Und einen sehr alten Schloss-Garten gibt es auch.
Alle diese Sachen sorgen dafür:
Dass die Menschen sich in Erlangen wohl fühlen.

Ein Storch watet im Wasser.

Viele Menschen kennen Erlagen auch:
Weil dort jedes Jahr ein großes Fest gefeiert wird.
Das Fest heißt: Bergkirchweih.
Zu dem Fest kommen Menschen aus der ganzen Welt.
In Erlangen gibt es viele verschiedene Betriebe.
Deshalb geht es den Menschen in Erlangen sehr gut.

Ein Betrieb. Davor steht ein LKW.

Inklusion ist in Erlangen schon lange Zeit sehr wichtig.
Inklusion bedeutet:
Alle Menschen gehören zu unserer Gesellschaft dazu.
•    Alle Menschen können überall dabei sein
•    Und sie können überall mit-machen.
•    Kein Mensch wird aus-geschlossen.

Verschiedene Menschen stehen zusammen, einer sitzt im Rollstuhl.

Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Zum Beispiel:
Die Menschen,
die in einem Land zusammen leben.

Eine Gruppe von Menschen.

Schon seit dem Jahr 1980 machen sich in Erlangen
Menschen mit Behinderung für viele Sachen stark.
Zum Beispiel:
•    Für Inklusion
•    und für Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit bedeutet:
Für Menschen mit Behinderung gibt es keine Hindernisse mehr.

Eine Rollstuhlfahrerin fährt durch eine Barriere und macht sie dabei kaputt.

Deshalb können Rollstuhl-Fahrer in Erlangen heute gut leben.
Für Rollstuhl-Fahrer gibt es
•    Niederflur-Busse,
     Das sind Busse,
     die besonders niedrig sind.
     Damit Rollstuhl-Fahrer ohne Hilfe einsteigen können.
•    abgesenkte Bordstein-Kanten
•    mobile Rampen.
     Das sind Rampen,
     die nicht fest an einem Haus sind.
     Sie können auch zu einem anderen Haus getragen werden.

Eine Frau im Rollstuhl verlässt einen Bus

In der Volkshoch-Schule gibt es Kurse zu Inklusion.
In der Stadt-Bücherei gibt es Hefte in Leichter Sprache.
Und die Stadt-Zeitung können die Menschen am Computer lesen.
Dort ist sie für Menschen mit Behinderung barriere-frei.

Eine Lehrerin erklärt drei Teilnehmern mit und ohne Behinderung an einem Flipchart etwas.

Gemeinsam mit den Bürgern überlegt die Stadt Erlangen nun:
Wie die Bürger noch mehr überall mit-machen können.
Dabei kann das Projekt: Kommune Inklusiv helfen.
Denn es soll in Erlangen
noch mehr Angebote für alle Menschen geben.
Zum Beispiel:
•    Für Menschen mit und ohne Behinderung,
•    für Menschen aus anderen Ländern,
•    für junge und alte Menschen.

Eine Frau an der Tafel erklärt etwas. Eine Gruppe von Menschen sitzt im Halbkreis und hört zu.

Die Mit-Macher bei dem Projekt: Kommune Inklusiv wollen:
Dass viele verschiedene Menschen
in einer Stadt gut zusammen leben können.
Projekt bedeutet:
Mehrere Menschen arbeiten zusammen.
Sie machen sich für eine bestimmte Sache stark.

Fünf Menschen sitzen an einem Tisch mit Papieren.

Eine Kommune ist eine Gruppe.
Zum Beispiel:
•    Von Menschen
•    oder von Dörfern und kleinen Städten.
Ein anderes Wort dafür ist: Gemeinde.
Und inklusiv bedeutet:
Bei der Gruppe können alle Menschen mit-machen.
In der Gemeinde können alle Menschen überall dabei sein.

Eine Stadt in der Mitte, drum herum viele kleine Gemeinden im Kreis.

Deshalb ist Barriere-Freiheit wichtig.
Zum Beispiel:
•    Bei den Räumen von Ärzten,
•    bei Geschäften,
•    bei Freizeit-Angeboten

Dafür gibt es aber noch kein Gesetz.
Das bedeutet zum Beispiel:
Die Räume von den Ärzten
müssen nicht barriere-frei sein.
Wenn die Ärzte das nicht wollen.
Beim Denkmal-Schutz ist es genauso.
Denkmal-Schutz bedeutet:
•    Ein besonderer Ort
•    oder ein besonderes Gebäude
darf nicht verändert werden.

Ein Druchgestrichenes Gesetzbuch

Wichtige Menschen in Erlangen wollen sich jetzt dafür stark machen:
Dass es auch:
•    Bei besonderen Orten
•    und besonderen Gebäuden
     Barriere-Freiheit gibt.

Erlangen will in der Projekt-Zeit:
viel für geflüchtete Menschen mit Behinderung machen.
Denn sie werden oft schlechter behandelt,
als andere Menschen.
•    Weil sie eine Behinderung haben.
•    Und weil sie aus einem anderen Land sind.

Projekt-Zeit bedeutet:
Das ist die Zeit, in der ein Projekt gemacht wird.
Zum Beispiel:
•    1 Jahr,
•    2 Jahre
•    oder 5 Jahre.

Zwei Kalender. Auf dem einen steht: Vom Jahr 2016. Auf dem anderen steht: Bis zum Jahr 2020.

Geflüchtet bedeutet:
Diese Menschen sind nach Deutschland gekommen:
Weil in ihrem Land Krieg ist.
Und sie dort nicht mehr leben können.

In den letzten Jahren sind immer mehr geflüchtete Menschen
nach Erlangen gekommen.
Denn dort gibt es:
•    Viele Kranken-Häuser,
•    Ärzte,
•    Pflege-Dienste
•    und Forschungs-Einrichtungen,
die gut zusammen arbeiten.
Und die Stadt Erlangen will noch mehr dafür tun:
Dass geflüchtete Menschen mit Behinderung
in ihrer Stadt gut leben können.

Forschungs-Einrichtungen
Dort arbeiten viele Fach-Leute.
Zum Beispiel: Ärzte.
Sie forschen zum Beispiel nach einer Medizin
für bestimmte Krankheiten.
Forschen bedeutet:
Nach etwas suchen.
Und etwas heraus-finden.

Ein Arzt und eine Ärztin

Der Traum - So soll es in Erlangen sein
 

Cornelia Basara ist Inklusions-Beauftragte
von der Stadt Erlangen.
Das bedeutet: Sie macht sich für Inklusion stark.
Sie sagt: Damit Inklusion wahr wird,
macht jede Stadt besondere Sachen.
Erlangen hat schon viel für Menschen im Rollstuhl gemacht.
Zum Beispiel gibt es schon sehr viel abgesenkte Bordstein-Kanten.

Eine junge Frau steht vor einem Rednerpult

Mein Traum ist aber:
Dass alle Menschen gut in Erlangen leben können.
•    Egal, welche Behinderung sie haben.
•    Egal, aus welchen Land sie kommen.
•    Egal, wie alt sie sind.
Deshalb müssen viele Sachen für alle Menschen verändert werden.

Eine Gruppe von Menschen.

Der Bewerber: Erlangen
 

Erlangen hat sich für das Projekt:
Kommune Inklusiv beworben
Das bedeutet:
Erlangen hat der Aktion Mensch geschrieben:
Dass die Stadt bei dem Projekt mit-machen will.

Eine Hand, die auf einem Blatt Papier Notizen macht.

Seit Mitte der 1980 Jahre gibt es In der Stadt Erlangen
eine Beratung für Menschen mit Behinderung.
Und seit Mitte der 1990 Jahre
gibt es einen Beauftragten für Menschen mit Behinderung.
Er macht sich für die Menschen mit Behinderung in Erlagen stark.
Seit dem Jahr 2011 arbeitet der Stadtrat von Erlagen
mit einer Gruppe von Menschen mit Behinderung zusammen.
Die Gruppe berät den Stadtrat zum Beispiel dazu:
Was für Inklusion in Erlangen getan werden muss.

Der Stadtrat ist eine Gruppe.
Sie wird von den Bürgern gewählt,
die in der Stadt wohnen.
Er bestimmt zum Beispiel:
•    Ob ein neuer Kinder-Garten gebaut werden soll.
•    Wie neue Straßen heißen sollen.
•    Oder was für Inklusion getan werden soll.

Ein runder Tisch mit vielen Menschen im Anzug.

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