Diese Städte machen mit

Erlangen

In der Stadt Erlangen leben 110 Tausend Menschen.
Sie ist im Bundes-Land Bayern.
In Erlangen gibt es viele Betriebe,
in denen die Menschen arbeiten können.
Bundes-Land bedeutet:
Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.

Inklusion ist für die Stadt Erlangen nicht neu.
Viele wichtige Menschen in Erlangen
haben sich schon überlegt:
Dass Inklusion wichtig ist.
Und dass es wichtig ist:
Dass viele verschiedene Menschen
in einer Stadt gut zusammen leben können.

Eine Gruppe von Menschen.

Erlangen will in der Projekt-Zeit
viel für geflüchtete Menschen mit Behinderung machen.

Projekt-Zeit bedeutet:
Das ist die Zeit, in der ein Projekt gemacht wird.
Zum Beispiel:

  • 1 Jahr,
  • 2 Jahre
  • oder 5 Jahre.

Geflüchtet bedeutet:
Diese Menschen sind nach Deutschland gekommen:
Weil in ihrem Land Krieg ist.
Und sie dort nicht mehr leben können.

Cornelia Basara ist Inklusions-Beauftragte
in der Stadt Erlangen.
Das bedeutet: Sie macht sich für Inklusion stark.
Sie sagt: Inklusion heißt:
Dass alle Menschen ihr Leben so leben können,
wie sie das möchten.

Und alle Menschen können die Sachen machen:

  • Die sie machen wollen.
  • Und die sie gut können.

Niemand muss Sachen machen,
die ihm nicht gut tun.


Nieder-Olm

In der Gemeinde Nieder-Olm leben 32 Tausend Menschen.
Sie ist in dem Bundes-Land Rheinland-Pfalz.
Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.

Der Gemeinde Nieder-Olm geht es gut.
Sie hat genug Geld.
Das heißt in schwerer Sprache:
Nieder-Olm ist ein wohlhabende Gemeinde.

 

Mehrere Stapel voller 50 und 100 Euroscheine

Im Jahr 2010 hat Nieder-Olm einen Preis bekommen.
Der Preis heißt: Ort der Vielfalt.
Den Preis bekommen Städte und Gemeinden:
In denen viele Menschen aus vielen verschiedenen Ländern
gut zusammen leben können.

Drei Menschen verschiedener Herkunft.

Gracia Schade ist Chefin
vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben in der Stadt Mainz.
Sie sagt: Inklusion bedeutet:
Das jeder Mensch selbst über sein Leben bestimmen kann.
Und sein Leben so leben kann,
wie er es möchte.
Dass andere Menschen ihm zeigen:

  • Dass er genauso wichtig ist, wie alle anderen Menschen auch.
  • Und dass sie es gut finden, wie er sein Leben lebt.
Drei Menschen stehen auf einem Siegertreppchen. Eine Frau im Rollstuhl, eine andere Frau und ein Mann. Alle drei stehen auf gleicher Höhe auf Platz eins des Siegertreppchens.

Rostock

In der Stadt Rostock leben 200 Tausend Menschen.
Sie ist im Bundes-Land Mecklenburg-Vorpommern.
Das ist besonders an Rostock:

  • Dort gibt es viele Stadtteil-Zentren.

      Ein Stadtteil ist ein Teil von einer Stadt.
      Ein Stadtteil-Zentrum ist ein Haus.
      Dort können sich Menschen
      aus einem bestimmten Stadtteil treffen.

  • Und viele Begegnungs-Zentren.

      Das ist ein Haus.
      Dort können sich Menschen aus der ganzen Stadt treffen.

In den Stadtteil-Zentren und Begegnungs-Zentren
können sich viele verschiedene Menschen treffen.

  • Egal, wie alt sie sind.
  • Egal, aus welchen Land sie kommen.
  • Egal, ob sie arm oder reich sind.
  • Egal, ob sie eine Behinderung haben.

Oder ob sie keine Behinderung haben.
Dort können sie mit-einander reden.
Sie können mit-einander lachen.
Und sie können sich kennen-lernen.

Diese Stadtteil-Zentren
und Begegnungs-Zentren können dabei helfen:
Dass die Menschen viele Sachen lernen.
Zum Beispiel:

  • Dass alle Menschen wichtig sind.
  • Und dass alle Menschen gleich viel wert sind.
Drei Menschen stehen auf einem Siegertreppchen. Eine Frau im Rollstuhl, eine andere Frau und ein Mann. Alle drei stehen auf gleicher Höhe auf Platz eins des Siegertreppchens.

Steffen Bockhahn ist Senator für Jugend und Soziales,
Gesundheit, Schule und Sport von der Stadt Rostock.
Senator bedeutet:
Ein Senator ist ein Politiker.
Er ist der Chef von dem Amt für Jugend und Soziales,
Gesundheit, Schule und Sport von der Stadt Rostock

Er sagt: Inklusion bedeutet:
Manche Sachen müssen besonders gefördert werden.
Zum Beispiel: Wenn ein Mensch etwas besonders gut kann.
Die Menschen müssen auf-einander achten.

Und es muss normal sein:
Anderen Menschen zu helfen.
Wenn sie Hilfe brauchen.


Schneverdingen

In der Stadt Schneverdingen leben 19 Tausend Menschen.
Sie ist in dem Bundes-Land Niedersachsen.
Die Menschen in Schneverdingen
wissen noch nicht so viel über Inklusion.
Und sie haben auch noch nicht viel dafür getan.
Aber sie haben große Lust bei dem Projekt mit zu machen.
Und sie wollen sich für Inklusion stark machen.

Gemeinsam wollen sie etwas dafür tun.

  • Dass die Menschen in ihrer Stadt verschieden sein können. Und dass es für die Stadt gut ist.
  • Dass die Menschen bei vielen Sachen mit-bestimmen können.
  • Und dass Selbst-Bestimmung für jeden Menschen gleich ist.

Gerhard Suder ist Chef von der Lebenshilfe in Soltau.
Er sagt: Inklusion bedeutet:
Die Menschen müssen sich treffen können.
Sie müssen viele Sachen mit-einander machen können.
Damit sie sich kennen-lernen.

Mehrere Menschen sitzen an einem Tisch und begrüssen einen weiteren Menschen.

Meike Moog-Steffens ist die Bürger-Meisterin
von der Stadt Schneverdingen.
Das bedeutet:
Sie ist die Chefin von Schneverdingen.
Sie sagt: Inklusion bedeutet:
Wie Menschen über andere Menschen-Gruppen denken.
Und das es nichts Besonderes ist:
Wenn alle Menschen überall dabei sind.
Und überall mit-machen.

Bei Integration kommen Menschen zu einer Gruppe dazu.
Bei Inklusion ist das nicht mehr so.
Da gehören schon alle Menschen zusammen.
Sie sind eine große Gruppe. 


Schwäbisch Gmünd

In der Stadt Schwäbisch-Gmünd leben 60 Tausend Menschen.
Sie ist in dem Bundes-Land Baden-Württemberg.
Früher gab es dort viele Klöster.
Sie haben sich um die Menschen mit Behinderung gekümmert.
Klöster sind Häuser von der Kirche.

Jetzt gibt es in Schwäbisch-Gmünd
viele inklusive Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.
Sie machen sich dafür stark:

  • Dass alle Menschen zu einer Gesellschaft dazu gehören.
  • Dass alle Menschen überall dabei sein können.
  • Und dass alle Menschen die gleichen Rechte haben.

Bei Integration kommen Menschen zu einer Gruppe dazu.
Bei Inklusion ist das nicht mehr so.
Da gehören schon alle Menschen zusammen.
Sie sind eine große Gruppe. 

Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Zum Beispiel:
Die Menschen,
die in einem Land zusammen leben.

Eine Gruppe von Menschen.

Sandra Sanwald ist Inklusions-Beauftragte
von der Stadt Schwäbisch Gmünd.
Sie sagt: Inklusion bedeutet:
Dass alle Menschen gemeinsam:

  • Leben können,
  • lieben können,
  • streiten können,
  • lernen können,
  • wohnen können
  • und arbeiten können.

Das darf nichts Besonderes mehr sein.