Viel Zeit und Einsatz gefordert

Thomas Gottschalk und Jörg Pilawa
waren schon Botschafter für die Aktion Mensch.
Sie sind bekannte Menschen aus dem Fernsehen.

Jetzt ist Rudi Cerne der neue Botschafter.
Ein Botschafter besucht die Projekte
von der Aktion Mensch.
Und er erzählt den Menschen
über die Arbeit von der Aktion Mensch.

Rudi Cerne war Eiskunst-Läufer.
Und er ist bekannt aus dem Fernsehen.
Er macht Sport-Sendungen.
Und er leitet die Fernseh-Sendung:
Akten-Zeichen XY.
Das ist eine Kriminal-Sendung.
Dort werden Räuber und Mörder gesucht.

Rudi Cerne hat die Gewinn-Fernseh-Sendung
von der Aktion Mensch übernommen.
Jeden Sonntag wird im Fernsehen gezeigt,
welche Los-Nummern gewonnen haben.
Und er zeigt Filme von den Projekten
von der Aktion Mensch.
Dafür hat er viele Projekte besucht.

Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung
war für Rudi Cerne neu.
Aber er kennt Behinderung
auch aus der eigenen Familie.
Er sagt: Mein Vater hat im Krieg 1 Bein verloren.

Er war oft sehr traurig:
Dass er wegen seiner Behinderung
oft ausgeschlossen wurde.
Kein Mensch mit Behinderung
darf allein gelassen werden.
Wir alle müssen für diese Menschen da sein.

Rudi Cerne hat ein Integrations-Zentrum
für Menschen mit einer Bewegungs-Störung besucht.
Diese Menschen können ihre Arme und Beine
nicht richtig bewegen.

Integrations-Zentrum bedeutet:
Das ist eine Einrichtung
für Menschen mit und ohne Behinderung.
Für diese Einrichtung gibt die Aktion Mensch Geld.

Rudi Cerne hat dort die Kinder-Tages-Stätte besucht.
Da spielen und lernen
Kinder mit und ohne Behinderung zusammen.

Rudi Cerne sagt:
Die Kinder haben mich sofort begrüßt.
Und sie haben mich in die Gruppe aufgenommen.
Sie waren kein bisschen scheu.
Der Besuch war für mich eine ganz neue Erfahrung.

In dem Integrations-Zentrum sind viele Menschen.
Sie lernen da viele Dinge.
Damit sie selbst über ihr Leben bestimmen können.
Und damit sie in unserer Gesellschaft gut leben können.
Dieses Ziel ist auch für Rudi Cerne wichtig.
Dabei will er gerne mitarbeiten.

Armin v. Buttlar ist der Chef von der Aktion Mensch.
Er sagt:
Wir sind froh, dass Rudi Cerne mitmacht.
Ein Botschafter für die Aktion Mensch hat viel Arbeit.

Diese Arbeit macht er ehren-amtlich.
Das bedeutet:
Er bekommt kein Geld für seine Arbeit.
Und er muss gut mit anderen Menschen
umgehen können.
Rudi Cerne ist mit viel Spaß bei der Arbeit.

Fragen an Rudi Cerne:

Wie sind sie Botschafter von der Aktion Mensch geworden?

Rudi Cerne antwortet:
Die Aktion Mensch und das ZDF
arbeiten schon lange zusammen.
Und ich arbeite auch für das ZDF.
ZDF ist die Abkürzung für:
Zweites Deutsches Fernsehen.

Ich bin gefragt worden:
Wollen Sie bei Aktion Mensch mitmachen?
Ich war sofort einverstanden.
Und habe ich mich darüber sehr gefreut.

Frage:
Bei ihrer neuen Aufgabe müssen Sie viele Sachen machen.
Was denken Sie:
Was wollen sie schaffen?
Was wird vielleicht nicht so gut klappen?

Rudi Cerne antwortet:
Darüber habe ich noch nicht
so viel nach-gedacht.
Ich lasse mich überraschen.
Alles ist ganz neu für mich.

Aber ich habe ja schon mal
eine ganz neue Aufgabe gemacht.
Als ich die Sendung Akten-Zeichen XY
übernommen habe.

Das war etwas anderes als die Sport-Sendungen.
Die ich vorher gemacht habe.

Jetzt kann ich den Menschen jeden Sonntag erzählen:
Welches Los in der Lotterie gewonnen hat.
Und was sie gewonnen haben.
Das ist doch toll.

Frage:
Sie haben schon einige Projekte
von der Aktion Mensch besucht.
Was haben Sie gefühlt?

Rudi Cerne antwortet:
Es war schon ganz schön heftig.
Die Arbeit im Integrations-Zentrum
für Menschen mit Bewegungs-Störungen ist ganz schön anstrengend.
Aber die Fach-Leute und die Betreuer machen ihre Arbeit toll.

Am Anfang wusste ich nicht so richtig,
wie ich mit den Kindern umgehen sollte.
Aber die Kinder sind einfach auf mich zu gekommen.
Und dann war es ganz leicht.

Frage:
Welche Ziele möchten Sie erreichen?

Rudi Cerne antwortet:
Viele Menschen kennen die Arbeit von Aktion Mensch.
Ich will dabei mithelfen:
Dass es noch mehr Menschen werden,
die bei der Aktion Mensch mitmachen.

Menschen mit Behinderung gehören zu unserem Leben dazu.
Das ist ganz normal.
Und so soll die Gesellschaft sie auch behandeln.

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