Die Qual der Wahl

Wahl-Orte getestet für Barriere-Freiheit.

Jeder erwachsene deutsche Mensch hat das Recht zu wählen.
Doch manchmal ist das gar nicht so einfach.
Die Wahl-Orte sind nicht barriere-frei.
Das bedeutet.
Viele Menschen kommen nicht an in die Wahl-Orte.

Dafür hat die Aktion Mensch eine Gruppe Experten losgeschickt.
Sie sollten die Wahl-Orte prüfen.

Zu den Experten gehörten:

  • Petra Groß
    Sie ist eine Expertin für Leichte Sprache.
  • Raúl Krauthausen
    Er ist ein Rollstuhl-Fahrer.
  • Michael Wahl
    Er ist ein Journalist.
    Ein Journalist schreibt zum Beispiel Berichte für eine Zeitung.
    Und er spielt beim Blinden-Fußball mit.
  • Guildo Horn
    Er hat die Gruppe begleitet.
    Er ist Sänger und Musik-Lehrer.
    Er macht sich viel für Inklusion stark.

Sie haben in verschiedenen Städten in Deutschland Wahl-Orte besucht.
Sie haben geprüft:

  • Ob Menschen mit Behinderung in die Wahl-Orte gehen können.
  • Ob sie selbst-ständig wählen können.

Dafür haben die Experten mit Politikern gesprochen.
Und sie haben mit den Chefs von den Wahl-Orten gesprochen.
Jeder Wahl-Ort hat einen Chef.

Er kümmert sich zum Beispiel darum:

  • Dass es Wahl-Kabinen gibt.
  • Dass es Wahl-Helfer gibt.
  • Dass die Wahl-Orte gut zu finden sind.

Die Experten haben den Politikern gesagt,
welche Barrieren es für Menschen mit Behinderung bei der Wahl gibt.
Und sie haben den Chefs von den Wahl-Orten gesagt,
welche Barrieren es für Menschen mit Behinderung bei der Wahl gibt.

Zum Beispiel:

  • Für Roll-Stuhl-Fahrer muss es Rampen oder Fahr-Stühle geben.
  • Für Menschen  mit Seh-Behinderung
    muss es Wahl-Zettel in großer Schrift geben.
  • Für Menschen mit Lernschwierigkeiten muss es
    Wahl-Informationen in Leichter Sprache geben.
  • Für blinde Menschen muss es Wahl-Zettel
    in Blinden-Schrift geben.
  • Hindernisse müssen gut zu sehen sein.

Die Experten haben nach 1 Woche festgestellt:
Die Barrieren sind weniger geworden:
Für Menschen im Roll-Stuhl.
Und für Menschen mit einer Geh-Behinderung.

Die Barrieren sind immer noch da:
Für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Und für Menschen mit einer Seh-Behinderung.

Armin von Buttlar ist der Vorstand von der Aktion Mensch.
Er sagt:
Die Experten haben viele Vorschläge gemacht,
welche Sachen gemacht werden können.
Damit es für Menschen mit Behinderung weniger Barrieren gibt.
Damit alle bei den Wahlen mitmachen können.

Viele Politiker haben vor der Wahl überlegt,
welche Barrieren es vielleicht gibt.
Die Chefs von den Wahl-Orten haben sich auch überlegt,
welche Barrieren es vielleicht gibt.
Und sie haben noch einige Sachen vor der Wahl geändert.

Zum Beispiel:

  • In Kassel gab es Schüler-Lotsen.
    Sie haben die Menschen bei der Wahl begleitet.
    Damit sie die Wahl-Orte gut finden.
    Und damit sie gut in die Wahl-Orte rein kommen.
  • In Köln gab es Schilder mit Bildern.
    So konnten die Menschen die Wahl-Orte leichter finden.
  • Und es gab Wahl-Schablonen.
    Damit blinde Menschen wählen können.

Die Woche war für alle Experten wichtig.
Und sie war für die Politiker wichtig.
Weil alle Menschen in dieser Woche viel lernen konnten.
Und deshalb vielleicht viele Barrieren abgebaut werden können.

Guildo Horn sagt:
Wenn wir zusammen waren,
haben wir über Behinderung nicht viel gesprochen.
Wir hatten einfach viel Spaß miteinander.

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