Erster Dichter-Wettbewerb für hörende und gehörlose Künstler.

Die Aktion Mensch hat einen Wettbewerb gemacht.
Der Wettbewerb heißt: BÄÄM.
Das ist ein Wettbewerb für Künstler,
die Gedichte schreiben.

Künstler mit und ohne Behinderung
haben dabei mitgemacht.
Gehörlose Künstler haben ihre Gedichte
in Gebärden-Sprache vortragen.

Gebärden-Sprache wird mit den Händen gesprochen.

Und hörende Künstler haben ihre Gedichte vorgelesen.
Oder sie haben ihre Gedichte vorgesungen.

Die ganze Nacht haben die Künstler in Hamburg gefeiert.
5 hundert Gäste waren dabei.
Die 12 besten Künstler haben auf der Bühne gesungen.
Sie haben ihre eigenen Gedichte vorgelesen.
Oder haben ihre Gedichte in Gebärden-Sprache vorgetragen.

Die Gäste haben die Künstler bewertet.
Das bedeutet:
Sie haben gesagt,
welcher Künstler ihnen am besten gefallen hat.
Gewonnen hat der gehörlose Künstler Dawei.
Er hat sich für die Gebärden-Sprache stark gemacht.

Die Idee zu dieser Kunst
kommt von dem Film Deaf Jam aus Amerika.
Deaf Jam sind englische Worte.
Sie werden so ausgesprochen: Deff Jemm

Der Film erzählt über die Freundschaft von 2 Frauen.
Eine Frau ist gehörlos.
Sie benutzt die Gebärden-Sprache.
Die andere Frau kann hören.
Zusammen singen und gebärden sie Gedichte.

Die Aktion Mensch macht sich dafür stark:
Dass Menschen mit und ohne Behinderung
zusammen Kunst machen.
Und das sie voneinander lernen können.
Egal, ob sie:

  • Zusammen Theater spielen,
  • singen,
  • oder Gedichte erzählen.

Kultur kann bei Inklusion helfen.
Denn beim Theater spielen ist es nicht wichtig,
ob Menschen eine Behinderung haben.
Oder ob sie keine Behinderung haben.
Alle Menschen haben besondere Fähigkeiten.
Wichtig ist nur,
dass alle Künstler Spaß haben.
Und alle etwas gemeinsam machen.

Kultur ist zum Beispiel:

  • Wenn Menschen ins Theater gehen.
  • Wenn Menschen in ein Museum gehen.
  • Oder wenn Menschen andere Länder spannend finden.

Vor dem Wettbewerb hat die Aktion Mensch
verschiedene Arbeits-Gruppen angeboten.
Zum Beispiel in den Städten:

  • Dortmund
  • München
  • oder Berlin.

Da konnten junge Menschen mit und ohne Behinderung lernen,
wie sie Gedichte ohne Worte vortragen können.
Sondern mit:

  • Mit Bewegungen
  • mit einem Gesichts-Ausdruck
  • und viel Leidenschaft.

Wolf Hogekamp hat dabei geholfen.
Er ist ein bekannter Filme-Macher.
Und der Gebärden-Sprach-Lehrer Andreas Costrau war dabei.

Für das hörende und nicht hörende Publikum
gab es viel zu sehen.
Zum Beispiel:

  • Wut,
  • Trauer,
  • Liebe
  • und Selbst-Bewusstsein.
    Das bedeutet:
    Ein Mensch glaubt an sich selbst.
    Er weiß, dass er Sachen gut kann.
    Er traut sich etwas zu.

Die Künstler hatten viel Spaß dabei.
Und sie haben dem Publikum gezeigt:
Auch ohne Sprache können sich die Menschen verstehen.

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