Die Ergebnisse ihrer Arbeit liegen nun als 20-seitiger Katalog von Handlungsempfehlungen vor. Sie richten sich in erster Linie an politische Entscheidungsträger*innen auf kommunaler, Bezirks- und Landesebene. Aber auch der Bund und die Pflegekassen sind adressiert. Diese können nun mit Hilfe der Empfehlungen die notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit mehr inklusive Wohnprojekte entstehen.
Natürlich beziehen sich die Empfehlungen auf die speziellen Gegebenheiten in Bayern. Allerdings sind einige von ihnen auch übertragbar auf andere Bundesländer – allen voran die Schaffung einer Koordinierungsstelle für inklusives Wohnen als zentraler Anlaufpunkt für alle Beteiligten aus Politik, Wohnwirtschaft, Behindertenhilfe und Zivilgesellschaft.
Im nächsten Schritt gilt es nun den Forderungskatalog an den relevanten Stellen bekannt zu machen. Dazu wird er landesweit an verantwortliche Politiker*innen in den Bezirken und Gemeinden verschickt und den relevanten Landesminister*innen in München übergeben. Eine der ersten Übergaben erfolgte im Dezember 2023 anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung . Außerdem werden gemeinsam mit Entscheidungsträger*innen aus Wohnwirtschaft, Politik und Verwaltung inklusive Wohnmodelle besucht und über die Handlungsaufforderungen diskutiert.