
Screenreader
Ein Screenreader wandelt den Inhalt eines Bildschirms in Sprache um, so dass man sich den Inhalt anhören kann.
Piepende Ampeln, sprechende Aufzüge, Rillen im Boden: Im öffentlichen Raum gibt es viele Hilfen für Menschen mit geringem Sehvermögen und blinde Menschen. Doch wie ist Blindheit definiert und was ist der Grund für Erblindung? Wir geben eine Übersicht. Ebenso erklären wir dir, wie du am besten mit blinden Menschen umgehst und welche technischen und tierischen Hilfsmittel es gibt.

Für Blindheit gibt es unterschiedliche Definitionen:
Zusätzlich gibt es auch eine Altersabstufung bei Blindheit:
Wie ist das eigentlich, nur wenig zu sehen? Oder gar nichts? Bei den Online-Spielen der Woche des Sehens, kannst du es ausprobieren.
Blindheit kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Einige sind zum Beispiel:
Blindheit ist pauschal nicht heilbar. Jedoch gibt es diverse Therapien, durch die eine Verbesserung der Sehkraft oder sogar eine Verhütung einer Erblindung möglich ist. Dazu zählen spezielle Netzhautimplantate, Hornhauttransplantationen oder Gentherapie.
Beim Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen ist es wichtig, die individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Nur, weil man einmal eine blinde Person getroffen hat, die etwas auf eine bestimmte Weise tut oder möchte, bedeutet das nicht, dass das alle anderen Betroffenen auf die gleiche Weise handhaben.
Wenn man von einem blinden oder stark sehbehinderten Menschen besucht wird, sollte man auf Stolperfallen achten. Das können zum Beispiel herumliegende große Gegenstände oder durch die Wohnung gespannte Kabel sein. Sollte sich eine Stolperfalle nicht vermeiden lassen, muss der*die Betroffene unbedingt darauf hingewiesen werden.
Auch ist es hilfreich, der Person die für ihn oder sie wichtigsten Orte zu zeigen - also die Toilette, den Sitzplatz etc.
Wir haben die wichtigsten Punkte zusammen gestellt, die du im Umgang mit blinden Menschen beachten solltest:
Audiodeskription ist ein Verfahren, das blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, visuelle Vorgänge besser wahrnehmen zu können. Am bekanntesten ist die Audiodeskription bei Filmen und Fernsehsendungen. Eine vorher aufgenommene Stimme vermittelt dabei in kurzen und prägnanten Sätzen zwischen Dialogen den Bildaufbau und gibt Informationen zu Mimik, Gestik und Aussehen von Figuren. Live-Audiodeskription, auch Blindenreportage genannt, kommt aber auch u.a. bei Sport- und Kulturveranstaltungen zum Einsatz. Die App GRETA ermöglicht Audiodeskriptionen auch im Kino.

Unsere blinde Kollegin Carina hat auf der SightCity, der größten internationalen Hilfsmittel-Messe für blinde Menschen, einige Neuentwicklungen getestet.
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