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Finanzierung von Barriere­freiheit

Barrierefreiheit ist ein Prozess. Schon mit relativ wenig Geld lässt sich etwas erreichen. Wer größere Pläne hat, muss mehr Geld in die Hand nehmen und kann sich von Förder­organisationen, staatlichen Mitteln oder Stiftungen unterstützen lassen. 

Eine Frau im E-Rolli fährt über eine Lego-Rampe in ein Geschäft.

Mit kleinem Budget viel erreichen

Eine Bordsteinrampe ist für unter 100 Euro zu haben, eine Metall-Rampe je nach Länge ab etwa 1.000 Euro. Auch kleinere Webseiten können ohne das ganz große Budget barrierefrei umgesetzt werden. Bei Videos lassen sich Untertitel teils mit KI erzeugen – die Untertitel müssen im Anschluss noch ein wenig nachbearbeitet werden. 

Finanzierung von kleineren und größeren Vorhaben

Privatpersonen

Wer seine Wohnung oder das Eigenheim umbauen will, kann finanzielle Unter­stützung von Pflege­versicherung, Rehabilitations­trägern und Integrations­ämtern erhalten. Auch Programme des Bundes und der Länder bieten Unterstützung oder günstige Kredite der KfW-Bank an.

Vereine, Verbände und frei­gemeinnützige Organisationen

Förder­organisationen wie die Aktion Mensch und Stiftungen bieten Unter­stützung bei der Finanzierung von größeren Barriere­freiheits-Projekten, wie zum Beispiel den barriere­freien Umbau des Vereins­heims an.

Für Verbände und Vereinigungen stehen auch Gelder aus Förder­programmen von Land, Bund und der Europäischen Union zur Verfügung.

Städte, Gemeinden und Unternehmen

Öffentliche Einrichtungen und Unternehmen können finanzielle Mittel über Land, Bund oder der Europäischen Union erhalten.