
Barrierefreiheit im Hansche-Haus
In unmittelbarer Nähe zur Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück entsteht ein neuer Ort der Begegnung und der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Im künftigen Hansche-Haus sollen Seminar- und Kreativräume entstehen, in denen sich junge Menschen mit der Geschichte des Konzentrationslagers Ravensbrück auseinandersetzen können. Die Dr. Hildegard Hansche Stiftung hat dafür ein denkmalgeschütztes Haus zum Symbolpreis von einem Euro erworben, das einst zur SS-Siedlung des KZ Ravensbrück gehörte. Mit diesem Projekt wird die barrierearme Erschließung des Hauses unterstützt.
Fördersumme
21.979 Euro
Ort
Fürstenberg
Geschichte des Konzentrationslagers

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Lebensgeschichten von Frauen, die das Lager überlebt haben. Ein Veranstaltungsraum im Erdgeschoss soll regelmäßig für Lesungen und Vorträge genutzt werden. Zudem sind Übernachtungsmöglichkeiten für Forschende vorgesehen.
Damit die Angebote auch für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich sind, plant die Stiftung umfassende Maßnahmen zur Barrierefreiheit. In Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde Oberhavel werden unter anderem die Sanitäranlagen angepasst, Türschwellen entfernt, ein Aufzug eingebaut und barrierefreies Mobiliar angeschafft. Auch die Zugänge zum Haus werden erneuert und für alle Nutzenden zugänglich gestaltet.
Projektdaten
Projektzeitraum
1. November 2025 bis 31. März 2027
Fördersumme
21.979 Euro
Bewilligungsdatum
25. September 2025
Kontakt
Dr. Hildegard Hansche Stiftung
Straße der Nationen
16798 Fürstenberg
Weitere Informationen
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