
Ein Tonstudio für blinde Hörspielmacher*innen
In Berlin entsteht ein Tonstudio für blinde Hörspielmacher*innen. In einem blindengerecht ausgestatteten Raum mit passender Tontechnik können Interessierte eigene Hörspiele, Audioreportagen, Podcasts und weitere Audioformate produzieren. Unterstützt werden sie dabei vom Team der Werkstatt für interkulturelle Medienarbeit.
Blinde Menschen sind oft Expert*innen für die akustische Wahrnehmung ihrer Umwelt. Doch nur wenige Tonstudios sind darauf ausgerichtet, ihr besonderes Potenzial zu fördern. Das neue Angebot richtet sich daher an blinde Menschen aus ganz Deutschland.
Fördersumme
147.670 Euro
Ort
Berlin
Hörspiele von blinden Kindern
Bislang setzte die Werkstatt für interkulturelle Medienarbeit vor allem kreative Fotoprojekte mit blinden Menschen um. Im neuen Projekt steht nun die akustische Arbeit im Mittelpunkt. Neben Erwachsenen können auch blinde Kinder an speziellen Hörspielworkshops teilnehmen. Das Team unterstützt sie dabei, ihr Potenzial spielerisch zu entdecken und kreativ einzusetzen.
Zum Projekt gehört außerdem ein umfangreiches Workshopprogramm, unter anderem zu den Themen Schreiben, Sprechen, Schauspiel, Geräusche, Feldaufnahmen und Tonschnitt. Ergänzt wird das Angebot durch Coachings für Regie und technische Assistenz.
Projektdaten
Projektzeitraum
1. Februar 2026 bis 31. Juli 2028
Fördersumme
147.670 Euro
Bewilligungsdatum
29. Januar 2026
Kontakt
Werkstatt für interkulturelle Medienarbeit e.V.
Crellestraße 19/20
10827 Berlin
Weitere Informationen
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