Eine Frau steht in einer Großküche und rührt in einem Topf.

Inklusive Arbeit - auch nach der Krise

Soforthilfe zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Inklusionsunternehmen

Soforthilfe für Inklusionsunternehmen

Zur Sicherung von Arbeitsplätzen in gemeinnützigen Inklusionsunternehmen können wir ab sofort eine weitere Corona-Soforthilfe in Höhe von insgesamt 8 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit knüpfen wir an die vorangegangenen Hilfen für Assistenzdienste und Lebensmittelversorger in Höhe von 40 Millionen Euro an.

Mehrere tausend Arbeitsplätze in Inklusionsfirmen sind durch die Corona-Krise akut gefährdet. Denn etwas mehr als die Hälfte der insgesamt rund 650 gemeinnützigen Inklusionsfirmen in Deutschland sind in Branchen angesiedelt, die momentan in besonderem Maße von Umsatzeinbußen betroffen sind. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung oder die Hotellerie. Da diese Firmen nicht die notwendigen Gewinnrücklagen bilden dürfen und auch keinen uneingeschränkten Zugang zu den allgemeinen Soforthilfen für die Wirtschaft haben, stehen sie in der aktuellen Lage vor besonders großen Herausforderungen.

Durch die Förderung von Personal- und Sachkosten in Höhe von bis zu 20.000 Euro können zum Beispiel Mittel für Krisenkoordination, zur Entwicklung kreativer Alternativen für Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens oder für weiterlaufende Mietkosten bereitgestellt werden.

Damit helfen wir betroffenen Unternehmen, die Krisenzeit zu überbrücken und damit die bestehenden Arbeitsplätze von Menschen mit und ohne Behinderung zu erhalten.

Das fördern wir

Icon: Sack mit Eurozeichen darauf.

Das Wichtigste in Kürze

Fördersumme: maximal 20.000 € je Unternehmen

Zuschusshöhe: maximal 90% der förderfähigen Kosten

Das fördern wir:

  • Personalkosten
  • Honorarkosten
  • Sachkosten

Laufzeit: max. 6 Monate

Antragstellung: 8. Mai 2020 bis 31. Juli 2020

Für die Beantragung der Förderung ist eine Registrierung im Antragssystem notwendig. Informationen zum Antragssystem finden Sie hier.

Ein junger Hotelmitarbeiter mit Downsyndrom steht im Servicebereich.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Das Angebot richtet sich an alle gemeinnützigen Inklusionsunternehmen und Zuverdienstbetriebe in Deutschland, die sich in einer Corona bedingten Krisensituation befinden und unter Umsatzrückgängen leiden, die ihre Existenz und ihren Fortbestand bedrohen.

Generell können alle gefährdeten Inklusionsunternehmen gefördert werden, unabhängig von der Branche. Ausschlaggebend ist dabei aber die Gefährdung des Unternehmens in der aktuellen Situation, die branchenabhängig sehr unterschiedlich ist. So ist bei einem inklusiven Gastronomiebetrieb durch die aktuellen Umsatzausfälle beispielsweise sicherlich eher von einer Corona bedingten Unternehmensgefährdung auszugehen, als beim Träger eines Inklusionsbetriebes aus dem Lebensmittel-Einzelhandel.

  • Pro Unternehmen können 20.000 Euro beantragt werden. 
  • Förderfähig sind Personal- und Sachkosten – zum Beispiel zur Krisenkoordination, zur Entwicklung kreativer Alternativen für Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens oder für weiterlaufende Mietkosten.
  • Registrierung im digitalen Antragssystem der Aktion Mensch
  • einfache und übersichtliche Antragstellung
  • kurzfristige Entscheidung über die Bewilligung durch das Kuratorium
  • Überweisung der Mittel auf das Bankkonto Ihrer Organisation

Das aktuelle Programm ist Teil unseres regulären Bewilligungsprozesses, in dem jeden Monat über die eingereichten Anträge entschieden wird. Mit den ersten Auszahlungen rechnen wir noch im Mai 2020.

Das Geld kommt aus den regulären Lotterieeinnahmen, mit denen wir viele soziale Projekte unterstützen und nun dieses Soforthilfeprogramm aufgesetzt haben.  

Nein, in den bestehenden Förderprogrammen der Aktion Mensch werden unverändert Förderanträge bewilligt.

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