
10717 Berlin
Patenschaften
Mentor*innen – engagierte Freiwillige – begleiten Mentees – Kinder, Jugendliche oder Erwachsene .
Zum Engagement
Geflüchtete und benachteiligte Menschen zu unterstützen, ist nicht nur eine notwendige gesellschaftliche Aufgabe, sondern auch eine humanistische Geste, die unsere Welt ein kleines Stück besser macht. Berlin ist eine offene, vielfältige Stadt, die den Menschen viel Raum zur Entfaltung bietet. Doch nicht jeder Mensch hat Zugang zu diesem Raum. Deswegen hilf uns, alle Menschen daran teilhaben zu lassen. Denn wer kann diese Menschen besser unterstützen als die Einwohner*innen Berlins selbst?
Du möchtest an unserem Projekt teilnehmen und dabei helfen, Menschen Chancen auf eine bessere Zukunft zu geben? Werde jetzt Pat*in!
Ablauf: Der erste Schrittzu einer Patenschaft ist ein persönliches Gespräch bei uns vor Ort. Dazu sprechen wir separat mit allen Interessierten, um sie kennenzulernen und die Rahmenbedingungen zu klären. Dieses Gespräch erlaubt es uns, diejenigen zusammen zu bringen, die unserer Meinung nach zueinander passen könnten. Wir versuchen so gut wie möglich, die Wünsche und jeweiligen persönlichen Interessen in Betracht zu ziehen.
Nach dem Matching folgt das erste Kennenlernen mit deinem*r Tandempartner*in. Es findet zu Dritt, mit unserem Projektleiter statt. Er kann dabei helfen, Hürden zu überwinden und Brücken zu bauen. Außerdem wird die Patenschaft genauer definiert: Handelt es sich um eine Patenschaft mit bildungsbenachteiligten Menschen, so liegt der Fokus auf bildungsfördernden Aktivitäten, z.B. Nachhilfe, gemeinsame Museumsbesuche oder die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Für die bessere Integration von Geflüchteten können auch gemeinsame Freizeitaktivitäten oder der Spracherwerb im Vordergrund stehen. Ab diesem Moment könnt ihr die Patenschaft selbst gestalten. Wie oft ihr euch trefft, ist euch überlassen. Ideal wäre einmal pro Woche, aber ein anderes Tempo ist auch denkbar. Wir sind als Ansprechpartner*innen immer für euch da und melden uns in regelmäßigen Abständen, um zu überprüfen, ob eure Patenschaft auch funktioniert. Außerdem bieten wir euch je nach Bedarf Fortbildungen und Workshops an sowie die Möglichkeit, euch mit anderen Pat*innen auszutauschen und zu vernetzen.
Interesse geweckt? Wer eine Patenschaft übernehmen will, muss ein paar Voraussetzungen erfüllen: Pat*innen müssen volljährig sein, nur in begründeten Fällen machen wir von dieser Regel eine Ausnahme. Es sind auch Familienpatenschaften möglich, solange ein volljähriges Mitglied die Verantwortung übernimmt. Wichtiger als das Alter ist die Eignung: Offenheit für andere Kulturen, Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen, Fähigkeit zu Kommunikation, Empathie, Verantwortungsübernahme und die Bereitschaft, die Patenschaft selbstständig zu gestalten, sind Eigenschaften, die Pat*innen mitbringen muss. Gerade für Patenschaften mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ist ein hohes Maß an Sensibilität besonders notwendig. Aber auch die Tandempartner*innen muss Zuverlässigkeit mitbringen und sich auf die Patenschaft einlassen.
Für Patenschaften mit Kindern und Jugendlichen brauchen wir ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis ohne Einträge. Ein Elternteil des Patenkindes muss der Patenschaft außerdem schriftlich zustimmen.
Wenn du dich in diesem Projekt engagieren möchtest, kannst du hier direkt Kontakt zu der Organisation aufnehmen, die dieses Engagement-Angebot bereitstellt. Die Kontaktdaten findest du weiter unten.
BERLIN MENToRS-Patenschaft
Trautenaustr. 5
10717 Berlin
Herr Georgios Laios
Telefon: 49 – (0) 30 – 89 37 23 89
E-Mail: be-mentors@bagiv-berlin.de
Wenn du dich über andere Engagement-Möglichkeiten in deiner Region informieren möchtest, kannst du auch ein Beratungsgespräch mit einer Freiwilligenagentur vereinbaren.
oskar | freiwilligenagentur lichtenberg
Weitlingstr. 89
10317 Berlin
oskar | team
Telefon: 030 / 746 858 740
E-Mail: info@oskar.berlin