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Eine Frau steht in einer völlig dunklen Umgebung. Ihre Umrisse sind nur schwach zu erkennen. Sie hat Kopfhörer auf und hält ein Mikrofon vors Gesicht.

Virtual-Reality-Installation für Blinde und Sehende

Blinde und sehende Menschen entwickeln ein akustisch erfahrbares Virtual-Reality-Installation. Gemeinsam gestalten sie einen virtuellen Raum, der nur durch Geräusche erfahrbar ist.

In Entwicklungsworkshops arbeiten die Teilnehmer*innen eng mit dem Kölner Blinden- und Sehbehindertenverein, den Künstlern Jakob Lorenz und Thomas Meckel sowie mit den sehbehinderten Inklusionsberatern für Digitalität und Kultur, Adriani Botez und Raphael Netolitzky, zusammen. Gemeinsam entwerfen sie eine akustisch-virtuelle Performance für Besucher*innen mit und ohne Sehbehinderung mit dem Titel SONA, die im Mai 2025 live in der Kölner TanzFaktur erlebt werden kann.

Fördersumme

178.538 Euro

Ort

Köln

Akustisches Labyrinth

Die Besucher*innen befinden sich in einem völlig dunklen virtuellen Raum, in dem jede visuelle Orientierung fehlt. Während sie sich durch ein akustisches Labyrinth bewegen, können sie live via Mikrofon mit den sehbehinderten Mitentwickler*innen des Spiels kommunizieren. Durch die Orientierung anhand von Geräuschen im Raum, etwa eigenen Schritten, die durch Schnee stapfen oder über Geröll klettern, nehmen sie die virtuelle Realität des Raumes ausschließlich akustisch wahr.

Projektdaten

Projektzeitraum

1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025

Fördersumme

178.538 Euro

Bewilligungsdatum

23. Januar 2025

Kontakt

Blinden und Sehbehindertenverein Köln

Hansaring 15
50670 Köln

Weitere Informationen

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