Die Aufgaben beinhalten unter anderem:
Die schwangeren Flüchtlingsfrauen werden von der Ehrenamtlichen während der Schwangerschaft und ca. 6 Monate nach der Entbindung begleitet und unterstützt. (Zeitraum wird individuell mit der hauptamtlichen Schwangerenberaterin und der Schwangeren abgestimmt) Dabei ist es wichtig die Flüchtlingsfrauen im begleiteten Zeitraum fit zu machen, um mit der neuen Lebenssituation alleine klar zu kommen. Erste Integrationsmaßnahmen, zum Beispiel Besuch einer Mutter-Kind-Gruppe in der näheren Umgebung, wurden in diesem Zeitraum angestoßen
Weitere Aufgaben der Begleiterinnen sind:
- Begleitung zum Gynäkologen, Erklärung des Gesundheitssystems, Kontakt zur Hebamme herstellen
- eventuell Begleitung bei der Geburt
- Unterstützung und Hilfe bei der Versorgung des Kindes (Babynahrung kennenlernen, wo kann man was kaufen, Kinderkleidung, wo bekomme ich sie günstig (Flohmarkt z.B.) uvm.
- Vermittlung von Dolmetschern bei schwierigen Situationen, z.B. Arztbesuchen, Hebammenbesuch, Bildungseinrichtungen (Schule oder Kita)
- Begleitung zu Kinderarztterminen (Vorsorgetermine, Akutbehandlung)
- Lebenspraktische Tätigkeiten in unserer Kultur begleiten und einüben:
z.B. besorgen oder einkaufen von Ausstattungsgegenständen für Mutter und Kind
Busfahren lernen in Deutschland (Begleitung zum Ziel, Wegeplanung, Bushaltestellen, Fahrtkosten),
Begleitung zum Sozialamt / Ausländerbehörde,
eventuell Fahrdienst ins Krankenhaus / Abholen aus dem Krankenhaus,
Fahrdienste z.B. zum Sprachkurs (nicht generell)
- Aufbau von Sozialkontakten: - Mutter-Kind-Gruppen finden und besuchen, Kindergarten oder Schule aufsuchen zur Anmeldung weiterer Kinder, Begleitung zum Café Welcome - Integration in die Gemeinde / die Community
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