Die Notunterkunft Rheine sucht Unterstützung in der Sprachhilfe
Seit mehreren Wochen vermitteln Ehrenamtliche in der Notunterkunft in Rheine (ehemalige Damloup-Kaserne an der Mittelstraße) in einem Deutschkurs für Flüchtlinge erste Sprachkenntnisse.
Die Arbeit im Sprachkurs orientiert sich am sog. Thannhauser Modell, anhand von Situationen aus dem Alltagsleben wird die deutsche Sprache vermittelt. Die bereits aktiven ehrenamtlichen Lehrerinnen und Lehrer haben Teams gebildet, die jeweils einmal pro Woche Ihre festen Tage nutzen, um für ca. 2 Stunden täglich bis zu 25 Teilnehmer zu betreuen.
Da die Nachfrage der Bewohner stetig wächst, ist nun geplant, den Deutschkurs nach Alter und Fortschritt zu unterteilen. Dazu werden weitere Sprachhelfer gesucht.
Der Zeitrahmen wird individuell abgestimmt. Es ist vorgesehen, Sprachhelfer möglichst zu zweit einzusetzen, um eine kontinuierliche Hilfe zu gewährleisten und um sich über den Fortschritt der Hilfe und das weitere Vorgehen austauschen zu können.
Besonders geeignet ist diese Tätigkeit für pensionierte oder auch tätige Lehrerinnen und Lehrer. Herzlich Willkommen sind aber ausdrücklich auch weitere engagierte Helfer, mit oder ohne Unterrichtserfahrung.
Personen, die kontaktfreudig sind, finden hier ein produktives Betätigungsfeld für ihr ehrenamtliches Engagement. Eine Begleitung und Betreuung erfolgt vor Ort.
Notwendige Arbeitsmaterialien werden selbstverständlich gestellt.
Die Freiwilligenbörse vermittelt gern den Kontakt zur zuständigen Ansprechpartnerin in der Notunterkunft.