Damit Eltern und Geschwister eine Auszeit von der Betreuung und Pflege des behinderten Kindes nehmen und auch einmal ihren Interessen und Bedürfnissen folgen können, suchen die Offenen Hilfen Freiwillige. Die Freiwilligen übernehmen ganz nach individueller Absprache mit den Angehörigen stunden- oder tageweise die Betreuung bzw. Begleitung des behinderten Menschen. Freiwilligen kommen entweder im häuslichen Umfeld der betroffenen Familien zum Einsatz oder sie betreuen ein Kind, einen Jugendlichen oder einen Erwachsenen behinderten Menschen im eigenen häuslichen Umfeld.
Je nach Bedarf kann es sich um regelmäßige oder unregelmäßige Einsätze handeln. Freiwillige können selbst entscheiden, welche Einsatzzeiten sie einbringen wollen. Tage und Uhrzeiten werden mit den Familien abgesprochen.
Was für diesen Einsatz von Vorteil ist: Freude im Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen und Abgrenzungsfähigkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit.
Deutschsprechende Freiwillige mit anderen Sprachkenntnissen bzw. Muttersprache sind herzlich willkommen, da die Offenen Hilfen auch Familien mit Migrationshintergrund begleiten.
Vorerfahrungen im Umgang mit behinderten Menschen und bestimmte berufliche Qualifikationen im sozialen und pflegerischen Bereich sind vorteilhaft, aber keine Voraussetzung für ein Engagement. Gewünscht sind: Freude im Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen und Abgrenzungsfähigkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Voraussetzung: Volljährigkeit und erweitertes Führungszeugnis, welches über die Offenen Hilfen kostenfrei beantragt werden kann.
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