Das Engagement besteht zuallererst im Zuhören und Anteilnehmen an den Lebensherausforderungen Anderer.
Die Freiwilligen sollten neugierig auf Menschen sein, Geduld haben und emotionale Stabilität mitbringen. Gute Sprachfähigkeit sowie die Offenheit gegenüber anderen Lebensweisen, Verschwiegenheit und Kenntnisse über weiterführende Hilfsangebote sind ebenso Voraussetzung. Die Freiwilligen sollten zwischen 25 und 75 Jahre alt sein.
Interessierte nehmen an einer kostenfreien qualifizierten Ausbildung teil und verpflichten sich nach erfolgreichem Abschluss zu einer zweijährigen Mitarbeit. Die Freiwilligen übernehmen mind. 12 Beratungsstunden (an 3 Tagen mit jeweils 4 Stunden, auch Nachtdienste) im Monat. Zusätzlich wird die Teilnahme an einer Supervisionsgruppe (2 Stunden im Monat) sowie an regelmäßigen Weiterbildungsveranstaltungen vorausgesetzt.
Die Ausbildung stärkt die Selbstwahrnehmung gerade im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen, fördert die Fähigkeit des Zuhörens und der Gesprächsführung. Sie macht vertraut mit Themen, die am Telefon angesprochen werden.