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Vor einer mit bunten Graffitis besprühten Wand stehen einige Jugendliche. Sie sind dabei, ein neues Bild an die Wand zu malen.

Farbe bekennen gegen Mobbing

Im Hamburger Stadtteil St. Pauli sind Graffitis keine Seltenheit. Durch das Aktion Mensch-Förderprojekt "Graffiti-Treffs für mehr Respekt" kommen nun noch ein paar neue hinzu – mit einer wichtigen Botschaft.

Förderhöhe:
7.500 Euro

Welche Farbe hat Respekt?

In Hamburg lautet die Antwort: Bunt. Die teilnehmenden Jugendlichen der "Graffiti-Treffs für mehr Respekt" machen sich dort mit klaren Botschaften gegen Ausgrenzung und Mobbing stark.

Vor einer mit bunten Graffitis besprühten Wand steht eine Gruppe Jugendlicher. Sie schauen freundlich zur Kamera.

Die Jugendlichen sind zwischen 12 und 18 Jahren alt. 

Vor einer mit bunten Graffitis besprühten Wand steht eine Gruppe Jugendlicher. Einer vomn ihnen sprüht gerade mit einer Dose Farbe an die Wand, die anderen schauen zu.

Sie treffen sich an insgesamt zehn Wochenenden, um gemeinsam ihre Ideen für mehr Respekt an die Wand zu bringen.

Das Team vom HELFER HBF e.V. organisiert die Workshops und unterstützt die Jugendlichen nicht nur mit kreativem Know-How durch erfahrene Spray-Künstler*innen. Die Pädagog*innen besprechen mit den Teilnehmenden auch Tipps zu Themen wie Deeskalation und Zivilcourage und erarbeiten gemeinsam Verhaltensregeln, die auch über das Projekt hinaus Anwendung finden können.

Respekt ist unsere Stärke.

Ray, Kursleiter

Der Fokus der Workshops liege darauf, den gegenseitigen Respekt der Jugendlichen untereinander zu fördern.

 

Vor einer mit bunten Graffitis besprühten Wand steht ein Mann in einer grellgelben Jacke. Er hält eine Spraydose vor sich in die Luft und schaut selbstsicher in die Kamera. Im Hintergrund sieht man einen Jugendlichen. Er ist dabei, ein Bild an eine Mauer zu sprayen.

"Im Verlauf der Kurse inspirieren sich alle gegenseitig und tragen zum kreativen Ergebnis bei. Dieses Wir-Gefühl verbindet die Jugendlichen und stärkt ihr Selbstbewusstsein." erklärt Kursleiter Ray. Die Teilnehmenden lernen, wie Sprache wirkt und wie positive Botschaften Mut machen können.

Street Art für mehr Zusammenhalt

Die entspannte Atmosphäre schafft einen sicheren Raum für die Jugendlichen, die selbst schon häufig Mobbing erlebt oder beobachtet haben.

„Meistens habe ich 'Sprüche klopfen' oder unnötige Kommentare zu Verhaltensweisen erlebt", berichtet der 18-jährige Maximilian. "Aber auch Cybermobbing, da sich die meisten im Internet stärker fühlen, als wenn sie direkt vor einer Person stehen.“

Vor einer mit bunten Graffitis besprühten Wand stehen einige Jugendliche. Sie sind dabei, ein neues Bild an die Wand zu malen. Der Schriftzug Mobbing ist zu lesen.

Eine Idee, wie dem Mobbing ein Ende gesetzt werden kann, liefert er gleich mit. "Helfen kann man am besten, wenn man sich zusammentut und gemeinsam dagegen angeht." Die Graffiti-Treffs sind dafür ein guter Anfang.

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