Hoch hinaus

Dunja und Joachim haben es geschafft: Der erste inklusive Kletter-Workshop hat stattgefunden! Über 70 Menschen kamen in die "Rocklands"-Kletterhalle nach Saarlouis, um erste Klettererfahrungen zu sammeln. Und sie hatten mächtig Spaß!
 

Es ist Samstagmittag in Saarlouis. In der Kletterhalle trudeln Menschen mit und ohne Behinderung ein. Rollstuhlfahrer, Menschen mit Hör- und Sehbehinderung, mit Down-Syndrom und mit Lernbehinderung. Kletter-Fans und solche, die es vielleicht werden wollen. Mit von der Partie sind neun erfahrene Kletter-Trainer, von denen die meisten auch schon zusammen mit Menschen mit Behinderung geklettert sind. Dunja und Joachim hatten die Idee zum kostenlosen inklusiven Workshop. Die beiden klettern seit sieben Jahren gemeinsam und wollen, dass mehr Menschen mit und ohne Behinderung ihre Begeisterung für das Klettern teilen.

Ohne Angst bis unter die Decke

Kai ist mit seiner Tochter Aurora da. Kai ist gehörlos. Vom inklusiven Klettertag hat er durch eine Rund-Mail des Gehörlosen-Verbands Saarland erfahren. „Ich spiele eigentlich Tischtennis“, sagt er, „aber ich dachte mir, ich probiere das Klettern mal aus. Und ich glaube, das könnte genau das richtige für meine temperamentvolle Tochter sein.“  Eine Gebärdensprach-Dolmetscherin übersetzt für ihn und für die anderen Teilnehmer mit Hörbehinderung die Tipps und Tricks der Kletter-Trainer.

Auch Daniel klettert zum ersten mal. Er ist 16 Jahre alt und hat das Down-Syndrom. Trainerin Susanne hilft ihm, den Klettergurt richtig anzulegen und dann legt er los wie eine Rakete. „Ich bin bis unter die Decke geklettert“, freut er sich als er wieder festen Boden unter den Füßen hat. „Das hat richtig Spaß gemacht und Angst hatte ich überhaupt nicht.“

Dunja und Joachim wollen mehr!

Die Begeisterung der Teilnehmer ist für Dunja und Joachim das größte Geschenk. Rund 70 Kletter-Interessierte mit und ohne Behinderung sind in die Rocklands-Halle gekommen und haben für eine fantastische Atmosphäre gesorgt.

Dunja und Joachim wünschen sich, dass es bald mehr solcher Events gibt. Und das noch mehr Menschen mit Behinderung das Klettern für sich entdecken - und noch mehr Trainer darin geschult werden, mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Jetzt seid ihr gefragt:

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Joachim im Interview

"Inklusion ist keine Einbahnstraße", sagt Joachim Fries. Schon lange bietet er mit seinem Verein inklusives Klettern an. Wie es zu der Idee kam und warum jeder erfahren kann, wie es ist, mit einer Behinderung zu klettern, hat er uns erzählt.
 

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