Audiodeskription: Lernen, wie es geht!

Beim ersten Medien-Workshop mit Barbara konnten Jugendliche lernen, wie man eine Audiodeskription für Videos erstellt. Das ist eine Tonspur die erklärt, was im Film zu sehen ist. So können auch blinde Menschen oder Menschen mit Sehschwäche Videos verfolgen.

Direkt zu Beginn verteilt die Leiterin des Workshops Schwimmbrillen an alle Teilnehmer. Schon jetzt ist klar: Das wird kein Tag, wie jeder andere!  Nun können die Jugendlichen einen Film erleben, wie jemand, der nicht sieht. So wie Barbara. Sie hat fleißig Stimmen gesammelt, um den Jugendlichen diesen Workshop zu ermöglichen. Als Expertin in eigener Sache kann sie bestens erklären, worauf es bei einer Audiodeskription ankommt.

Mit Tablet und Mikro geht’s los

Die Jugendlichen tauschen sich über ihre neue Erfahrung aus und können dann umso besser beschreiben, was sie sehen. Dann bekommt jede Gruppe ein Tablet. Ins Mikrofon sprechen die Jugendlichen ihre erste eigene Audiodeskription.

Erfinden, beschreiben, testen

Am zweiten Tag geht es weiter: Die Jugendlichen drehen mit den Tablets ihre eigenen Videos. Jede Gruppe erfindet ihre eigene Geschichte, überlegt, wie sie umzusetzen ist und verteilt die Rollen. Kritisch begutachten die Teilnehmer, wie die Bilder wirken und ob sie wirklich zur ausgedachten Geschichte passen. Beim Schnitt überlegen sie, wie sie die Bilder in der Audiodeskription gut beschreiben können. Am Ende sind sich die Teilnehmer einig: Wenn man weiß, worauf man achten muss, ist es gar nicht so schwer!

Erfahre mehr im Video:

So war der Tag mit Barbara

Wie entsteht eine Audiodeskription?

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