Gemeinsamkeiten. Das Quiz

Die Inklusionskampagne 2017 setzt auf Gemeinsamkeiten statt Unterschiede. Unter dem Titel „Wir haben mehr gemeinsam, als wir denken“ entstanden mehrere kurze Filme im Quizformat sowie Homestorys, in denen nicht die vermeintlichen Schwächen, sondern die Stärken und Potenziale der Protagonist*innen im Mittelpunkt stehen.

Fünf Rate-Teams, fünf inklusive Paare und jeweils sieben Minuten Zeit: Das war der Rahmen der insgesamt fünf Videos der Kampagne. Für das Rate-Team galt, vor laufender Kamera die Gemeinsamkeiten von Menschen mit und ohne Behinderung herauszufinden. Was verbindet zum Beispiel Alexander Butz, der eine Unterschenkel-Prothese trägt, mit Jan Frey? Oder Dunja Fuhrmann, die im Rollstuhl sitzt, mit Joachim Fries?

Das Rateteam hat keine Ahnung. Spielen sie gemeinsam Schach? Federball? Trainieren sie Hunde? Es sind die eigenen Barrieren im Kopf, die auf die falschen Fährten führen.

„Hätte ich nicht gedacht“, lautet das Echo der Ratenden auf den Auflösungs-Film, denn siehe da: Joachim und Dunja sind begeisterte Kletterer und bezwingen regelmäßig gemeinsam Berge und Kletterwände. Ob Klettern mit Querschnittslähmung oder Streifendienst mit Prothese - die Kampagne zeigt: Ein selbstverständliches Miteinander überwindet Barrieren und macht das scheinbar Unmögliche möglich. 

Die Videos der Quizfolgen wurden online und im Kino gezeigt und erhielten innerhalb eines Jahres fast vier Millionen Klicks auf YouTube und Facebook. Ergänzt wurden sie durch Homestorys mit Alltagsgeschichten der Kampagnen-Paare. Ebenfalls Teil der Kampagne waren neue inklusive Projekte, die die fünf Teams gemeinsam mit der Aktion Mensch gestartet und durchgeführt haben. 

Warum macht die Aktion Mensch das?

Wir, die Aktion Mensch, setzen uns für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ein. Wir möchten, dass jeder überall mitmachen kann. Dabei ist egal, wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Das bedeutet für uns Inklusion.

Damit Inklusion gelingen kann, müssen wir weiter Barrieren abbauen – in unserer Umgebung und in unseren Köpfen. Dabei sind wir alle gefragt! Indem wir auf andere Menschen zugehen, lernen wir von neuen Begegnungen. So bauen wir Schritt für Schritt Berührungsängste ab und merken: Wir alle haben mehr gemeinsam, als wir zunächst denken. Das ist die Grundvoraussetzung für Inklusion.

Begegnung vor Ort

Wir wollen mit dir gemeinsam dein persönliches Umfeld positiv gestalten. Das gilt für deine Arbeit, die Schule oder Uni und natürlich auch deine Freizeit, also zum Beispiel deinen Fußball- oder Schwimmverein. Nur so wird Inklusion für jeden spürbar.

Wenn Menschen sich begegnen, Gemeinsamkeiten entdecken und zusammen neue Ideen entwickeln, wird Inklusion in unserer Gesellschaft zur Realität. In unserer Kampagne hast du gesehen, dass Menschen, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, viel gemeinsam haben können. Bleib dran, dann kannst du deine eigenen Erfahrungen machen. Wir unterstützen dich dabei, dein Viertel – deinen persönlichen Sozialraum – inklusiver und lebenswerter zu gestalten.

Wie du dich einbringen kannst?

Mach bei einem inklusiven Freizeitangebot in deiner Stadt mit oder engagiere dich in deiner Nachbarschaft. In unserer Freiwilligendatenbank findest du viele Anregungen. Stimme für eins unserer Kampagnen-Projekte und erlebe mit, wie Inklusion in ganz Deutschland praktisch umgesetzt wird. Oder unterstütze unsere Arbeit mit einem Los und mache so noch mehr soziale Projekte vor Ort möglich. Mehr über die Aktion Mensch und unsere Arbeit erfährst du auf unserer Webseite:

 

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