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Umweltbildung beim Wandern, Naturschutz-Inklusionsprojekte - mit sozialem (Therapie-)Treffpunkt auf Gnadenhof

Kai
Melle
Umweltbildung beim Wandern, Naturschutz-Inklusionsprojekte - mit sozialem (Therapie-)Treffpunkt auf Gnadenhof
Ein Projekt der gemeinnützigen UG „Umweltschutz und Lebenshilfe“ (http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de) [4 Personen + viele partielle UnterstützerInnen]

Das Ziel ist es in Melle/Niedersachsen einen Wanderweg (Meller Jubiläumsweg) durch Umweltbildungsfaktoren zu unterstützen. Die Idee ist eingebettet in das übergeordnete UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige (und soziale) Entwicklung (siehe dazu unseren Entwicklungsplan/Selbstverpflichtung unter http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/BNE_gug_umweltschutz_und_lebenshilfe.pdf).

Der „Meller Jubiläumsweg“ (12,2 km) integriert Schutzhütten und besondere Aussichtspunkte. Teilstrecken sind auch für Menschen mit Handycaps (z.B. Rollstuhlfahrer) geeignet.

In den Wanderweg sollen, in Absprache mit den jeweiligen Flächeneigentümern, verschiedene Umweltbildungsprojekte eingebunden werden. Präsentiert werden z.B. Schautafeln zur Erklärung von Flora und Fauna in Wald und Kulturlandschaft als auch praktische Naturschutz-Umsetzungsmöglichkeiten (Trockenmauern, Feucht-Biotope, Streuobstwiesen, insektenfreundliche Blühwiesen (in Melle haben wir dieses Jahr gemeinsam das Insektenschutzprojekt „Blumiges Melle“ durchgeführt (http://blumiges-melle.de)), Schutzhecken, Altholz-Parzellen etc.). Explizites Ziel ist es, die Umweltprojekte gemeinsam mit Schulklassen bzw. innerhalb von Inklusionsprojekten mit körperlich/psychisch beeinträchtigten Personen durchzuführen. Es geht wesentlich darum, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenzuführen und durch ein gemeinsames Handeln einen nachhaltigen Naturschutzeffekt zu gestalten.
Das Gros der Naturschutzprojekte soll in kleinerem Rahmen auch im heimischen Garten umsetzbar sein.

Sämtliche Informationstafeln (Umweltbildung) bieten über einen sogenannten QR-Code die Möglichkeit, eine responsive Webseite aufzurufen, um somit weitere Informationen auf einem Smartphone zu erhalten. Auf dieser Web-Plattform werden unterschiedliche Interaktionsmöglichkeiten offeriert (z.B. Sportpartnerbörse, Veröffentlichung von gemeinsamen Terminen (Wandern, Spazieren, Joggen, Trimm-Dich, Austausch), Forum zu (gemeinsamen) Naturschutzaktivitäten etc.). Dadurch wird Menschen eine einfache Möglichkeit gegeben, neue Kontakte zu knüpfen und sich in einer vertrauten Umgebung auszutauschen. Das Projekt soll in einem übergeordneten Rahmen dazu dienen, Menschen zusammenzuführen bzw. „raus aus der Isolation“ zu locken.

Direkt an dem Wander- und Umweltlehrpfad gelegen, befindet sich eine Teilfläche eines Gnadenhofes, welchen wir betreiben (Gnadenhof Brödel Melle). Hier soll eine großzügige Pausen-, Regenerations- und Austauschfläche geschaffen werden (Liegestühle, Hängematten, kommunikative Sitzgelegenheiten, großes Feuchtbiotop, Schutzhütte, Wasserspender etc.) [„Erholungsoase Gnadenhof Brödel“]. Direkt an dieser Fläche können sich die Teilnehmer mit unterschiedlichen Tieren beschäftigen (Ziegen und Schafe, Enten, Gänse, Hühner etc.). Nachgewiesenermaßen hat nicht nur Sport/Wandern einen positiven Einfluss auf den menschlichen Körper/die menschliche Psyche sondern insbesondere auch die Arbeit mit Tieren. Der Wanderweg und Umweltlehrpfad mit der „Erholungsoase Gnadenhof“ soll somit auch als Therapieinstrument dienen. Menschen sollen raus aus der (passiven) Isolation kommen (welche z.B. im „Alter“ leider zunimmt und oftmals Depressionen verursacht) und zu einem (aktiven) Miteinander geführt werden, welches durch eine Beschäftigung mit Tieren unterstützt wird. Interessierte haben auf dem Gnadenhof auch die Möglichkeit, kostenlos z.B. eine kleine Gartenparzelle anzulegen oder aber die (Mit)Verantwortung (Pflege und Füttern) für einzelne Tieren zu übernehmen. Somit dient der Wander- und Umweltpfad auch als Vermittlungsmedium, um nachhaltig und langfristig Natur- und Artenschutz zu fördern.

Nachhaltige Finanzierungskonzepte: Responsive Webseite und auch Informationstafeln müssen regelmäßig gewartet und gepflegt werden. Der Hauptteil der Arbeit wird ehrenamtlich geschehen. Dennoch werden Materialkosten anfallen und ggf. Aufwandsentschädigungen notwendig sein. Mögliche Finanzierungsbausteine:
Aufstellung eines Automaten, an welchem Fitnessriegel, Getränke und auch Naturschutzprodukte (z.B. Saatguttütchen, Bio-Dünger etc.) gekauft werden können
Kooperationen mit unterschiedlichen Firmen (z.B. Pro Kilometer, welcher nachgewiesen per GPS auf dem Wanderweg gelaufen wird, werden 10 Cent gespendet oder aber Patenschaften für einzelne Sportgeräte)


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Stimmen


Sprachkurs für Hörgeschädigte

Gisela
Geldern
Ich möchte Sprachkurse für Hörgeschädigte ins Leben rufen. Mein persönliches Interesse liegt an einem Englischkurs. Ich habe nur noch 30 Prozent Hörvermögen und trage beiderseits ein Hörgerät. Somit ist das Hörverstehen äußerst schwierig und das Verständnis der normalhörenden Mitmenschen auch. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich mutige Betroffene melden, damit wir eine kleine individuelle Gruppe ins Leben rufen und auch noch viel Spaß dabei hätten. Alles weitere werden wir dann sehen. Ich bedanke mich sehr für Ihr Interesse. Viele Grüße Gisela Leuschner

3
Stimmen


Integrations-Pavillon an der Grundschule Roßlau

Bernd
Dessau-Roßlau
Wir, das sind der Förderverein der Grundschule Waldstraße in Roßlau,
einem Stadtteil der Großstadt Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt.

Seit Jahren sind wir damit beschäftigt, die Bedingungen für die Kinder an unserer Schule schrittweise zu verbessern. Ganz besonders liegt uns am Herzen, den einstmals kahlen und unfreundlichen Schulhof in eine schöne und freundliche Umgebung für einen angenehmen Aufenthalt in den Pausen und nach dem Unterricht umzugestalten.

Wie jeder Eingeweihte weiß: Die öffentlichen Kassen für derartige Anliegen sind mehr als knapp. Zwar kann man die Grundausstattung der Schulen mit Lehr- und Lernmitteln als durchschnittlich gut bezeichnen, aber wenn es um das gepflegte drum&dran geht, fehlt es meist an der Unterstützung des Staates.

Deshalb haben wir schon vor Jahren selbst die Initiative ergriffen und Schritt für Schritt das Schulumfeld ausgebaut. Zuerst ein kleines Karussell, dann die Kletterpyramide (der Stolz unserer Schule) und im letzten Jahr eine große Sechseckschaukel. Seitdem lieben die Kinder ihren Schulhof.

Mit der Zuteilung von Flüchtlingsfamilien sind jetzt zunehmend auch Kinder mit Migrationshintergrund in unsere Schule gekommen. In der Vergangenheit war es eher andersherum, abnehmende Schülerzahlen führten zu einem deutlichen Spardruck im Bildungswesen. Die neue Situation stellt uns vor immer schwierigere Aufgaben, sollen sich doch alle Schüler egal welcher Herkunft an einer Schule gleichermaßen gut aufgehoben fühlen.

Wir planen deshalb, in unserem „Sport- und Kletterpark“ einen kleinen Pavillon aufzustellen, in dem sich die Kinder bei Sport und Spiel ausruhen können und dann gemeinsam beratschlagen, wie das Schülerleben unter den aktuellen Bedingungen erfolgreich gemeistert werden kann.
Denn wir sehen auch, dass seit der Inklusion an unsere Schule lernende Kinder mit körperlichen oder geistigen Defiziten nicht an den Sportgeräten spielen können wie „normale“ Kinder; das schmerzt uns doch sehr.
Vielleicht kann man um den Ruhepavillon so etwas wie einen kleinen Schulgarten anlegen, wo sich jeder an der Gestaltung seines Umfeldes selbst beweisen kann und lernt was es heißt: Nur gemeinsam sind wir stark!

Respektvollen Umgang untereinander sehen wir als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft der Integrationsgesellschaft. Und wenn wir den Grundstein für eine solche Entwicklung legen wollen, müssen wir dort anfangen, wo das Zusammenwachsen der Gesellschaft beginnt: bei unseren Kindern.

Bildung ist teuer, keine Bildung ist noch teurer!

Bitte unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben eines Ruhe- und Integrationspavillons an der Grundschule Waldstraße in Roßlau.
Damit Sie besser über unser bisheriges Wirken informiert sind, lege ich einen Zeitungsartikel vom Mai 2017 aus der Lokalzeitung bei.

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