Umfrage: Jugend und Engagement

Jugendlichen liegt Engagement am Herzen

Vier junge Mädchen liegen sich lachend in den Armen.

Greta Thunberg hat es vorgemacht, sie vereint Tausende von Schülern in ihrem Engagement: Die Klimaschutzbewegung der schwedischen Aktivistin ist unter dem Namen „Fridays for Future“ zu einer weltweiten Bewegung geworden. Aber was sagt das über die grundsätzliche Einstellung von Jugendlichen zum Thema Engagement aus? Wo engagieren sich junge Menschen und wie wichtig ist ihnen dabei das Thema Inklusion?

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  • für 91 Prozent ist Engagement für Inklusion wichtig.
  • Jeder Zweite will sich zukünftig für andere Menschen einsetzen.
  • aktuell engagieren sich 39 Prozent der Jugendlichen für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung.

Die Aktion Mensch wollte das zusammen mit Iconkids & Youth herausfinden und hat mehr als 1.000 Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren in Deutschland zu ihrer Einstellung befragt. Besonder erfreulich: Die große Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland, nämlich rund 90 Prozent, findet das Engagement für Inklusion wichtig. Und sogar jeder zweite will sich zukünftig selbst aktiv für andere einsetzen.

Mit Engagement Gesellschaft gestalten

Den Willen zum eigenen Engagement begründen die allermeisten damit, die Gesellschaft von morgen mitgestalten zu wollen. Auch die Aussicht darauf, anderen Menschen zu helfen und Gutes zu tun, motiviert Jugendliche zu freiwilligem Engagement. Dabei stehen die Themen Umwelt- und Tierschutz für viele an erster Stelle (60 Prozent). Das Engagment für die Interessen von Jugendlichen und jungen Leuten ist mit 50 Prozent ebenfalls hoch, dicht gefolgt von dem Engagement für soziale und politische Veränderungen in Deutschland (49,7 Prozent). Für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung setzen sich aktuell 39 Prozent der Jugendlichen ein.

Mehr Engagement für Inklusion

In einer inklusiven Gesellschaft sollte jeder Mensch die Möglichkeit haben, gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben und sie mitzugestalten – von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Diese Werte sind den Jugendlichen heute offensichtlich wichtig, denn etwa jeder Zweite möchte sich zukünftig für die Interessen von Jugendlichen (48 Prozent), hilfsbedürftigen älteren Menschen (57 Prozent), armen, sozial schwachen Menschen (60 Prozent), Menschen mit Behinderung (53 Prozent) oder für ein besseres Zusammenleben von Ausländern und Deutschen (56 Prozent) einsetzen.