„Das Leben spürbar machen“

Interview mit Andreas Bourani

Andreas, Du hast uns schon 2012 bei der Städtetour mit deinem Song „Wunder“ begleitet, und auch im Jubiläumsjahr unterstützt du uns mit Deinem neuen Lied „Auf uns“. Was verbindet dich mit der Aktion Mensch?

Ich kenne ja die Aktion Mensch schon seit meinen Kindertagen und habe sie noch intensiver bei der Städtetour kennengelernt. Mich beeindruckt seit jeher das Engagement, mit dem sich die Aktion Mensch für die gleichen Bedingungen für alle Menschen einsetzt. Unabhängig von Behinderung, Alter, Herkunft. Das ist eine gute Sache. Wir leben ja in einer Gesellschaft, in der es vielen Menschen richtig gut geht. Deshalb finde ich sehr wichtig, dass alle, die in unserer Gesellschaft leben, auch die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben.

Hat die gemeinsame Erfahrung mit uns auf der Städtetour 2012 denn auch deine Sicht auf die Welt verändert?

Ja, total! Meine Perspektive ist seither eine komplett andere. Wenn ich zum Beispiel ein Gebäude betrete denke ich oft: Wär’ ich jetzt im Rollstuhl, würd’ ich hier nicht reinkommen. Ähnlich ist das auf bestimmten Straßen oder öffentlichen Plätzen, die für mich selbstverständlich sind, weil ich keine Behinderung habe. Am Bahnhof zum Beispiel, wenn der Aufzug nicht geht, oder die Rolltreppe. Die Tour mit Euch hat mich sensibler und empathischer gemacht für solche Situationen.

Dein neues Lied „Auf uns“ ist eine Hymne auf das Leben. Was denkst, du warum dieses Lied so gut zur Aktion Mensch passt?

Zunächst passt es natürlich wunderbar zum Jubiläum der Aktion Mensch, die ja als Organisation in diesem Jahr ein halbes Jahrhundert feiern kann. Dann ist „Auf uns“ ein Lied, das das Leben zelebriert und dazu auffordert, den Moment zu genießen, auch mit jenen Menschen, mit denen wir uns verbunden fühlen. Im Menschsein sind wir ja alle gleich: Wir atmen und fühlen – unabhängig, ob wir eine Behinderung haben oder nicht. „Auf uns“ ist eine Ode ans Leben und kann als Brückenschlag verstanden werden, der uns miteinander verbindet und daran erinnern soll, dass wir lebendig sind und lebendig bleiben.

Wie ist dieses Lied entstanden?

Das war ein Abend mit sehr guten Freunden und guten Gesprächen – ich habe mich sehr wohl gefühlt an diesem Abend und alles hat gestimmt. Und da gab es dann eben diesen Moment, an dem man inne hält und die Gläser hebt und sagt: Lass mal anstoßen!  Auf den Abend – auf uns! Das war einer dieser Momente, die das Leben spürbar machen. Diese Intensität wollte ich mitnehmen und mit anderen teilen, so ist dieser Song entstanden.

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