Wikinger und Kleopatra

Eindrücke aus Projektbesuchen der Aktion Mensch-Mitarbeiter

Mit „Ohrenkuss“ bei Kleopatra

Zu einem gemeinsamen Besuch der Kleopatra-Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn traf sich das Team Marke und Dokumentation im September 2013 mit der Redaktion der Zeitschrift „Ohrenkuss“. Dabei tauschten sich die Aktion Mensch-Mitarbeiter und das „Ohrenkuss“- Team über die Exponate der Schau aus und erarbeiteten gemeinsam Texte zur Ausstellung. Die „Ohrenkuss“-Redakteure präsentierten sich als hervorragend vorbereitet und bereicherten den Besuch durch interessante Anmerkungen. Beim Austausch im Anschluss an den Rundgang, der auch durch den orientalischen Dachgarten führte, zeigte sich, wie unterschiedlich die Blickwinkel beim Betrachten von Kunst sein können. Das „Ohrenkuss“-Projekt wurde 1998 ins Leben gerufen: „Vieles geht zu einem Ohr hinein und zum anderen hinaus, was aber im Kopf hängen bleibt, das ist ein Ohrenkuss“, so die Auflösung des Projekt-Namens. Rund 50 Autoren mit Down-Syndrom aus ganz Deutschland berichten regelmäßig in der „Ohrenkuss“-Zeitschrift, die halbjährlich erscheint, über das, was sie bewegt.

7.469 Projekte in ganz Deutschland hat die Aktion Mensch 2013 gefördert. Jeder Antrag wurde in der Bonner Geschäftsstelle bearbeitet. Das bedeutet jede Menge Text und Daten. Aber hinter jedem Antrag und Projekt stehen Menschen und Ideen. Diese vor Ort einmal kennenzulernen, gehört mit zum beruflichen Interesse unserer Mitarbeiter. Daher fanden im Jahr 2013 zahlreiche Projektbesuche aus allen Bereichen der Aktion Mensch statt. Dabei bekamen die Mitarbeiter einen Eindruck über die Abläufe und lernten viele Teilnehmer kennen. Hier einige Beispiele.
 



Europas größtes Integrationshotel in Rostock

Das Team Projektförderung war im August bei der Eröffnung des integrativen Hotels Sportforum Rostock dabei, unter ihnen eine gebürtige Rostockerin, die mit dem Projektbesuch auch persönliche Erinnerungen verband. „In meiner Kindheit habe ich wöchentlich auf dem Sportplatz und in den Hallen trainiert.“ Lange Jahre habe das Objekt dann leer gestanden. Heute kann sich das Hotel Sportforum mit seinen 92 Zimmern, acht Tagungsräumen, seinem Restaurant und der Bar ‚Europas größtes Integrationshotel‘ nennen. Das Team beeindruckte vor allem das Engagement des Vereins ‚Ohne Barrieren‘. Denn dieser hat nicht nur das Risiko auf sich genommen, ein Unternehmen zu gründen, sondern auch 25 Menschen mit geistiger, seelischer und körperlicher Behinderung einen festen Arbeitsplatz gegeben.

Wilde Woche Wikinger

Vorstand Armin v. Buttlar machte sich im August auf den Weg zu den Wikingern, genauer: zum Kinder- und Jugendclub der Lebenshilfe Rhein-Sieg in Niederkassel-Rheidt, wo Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderung eine ganze Woche lang in die Welt der Wikinger eintauchten. Die „Wilde Woche Wikinger“ ist eines von vielen inklusiven Freizeitangeboten des Vereins, die jährlich rund 180 Kinder und Jugendliche begeistern. Wie jedes Angebot des Vereins wurde auch dieses gemeinsam mit den Teilnehmern entwickelt. Und beinhaltete in diesem Fall: aus Gips und Draht eigene Wikinger-Helme und –Masken basteln und bemalen, wie die Wikinger kochen und essen, am Fluss Wikingerschätze heben oder Treibgut und Muscheln sammeln für den persönlichen Talisman. Von der Freude und dem Erfindergeist der Kinder ließ sich auch Armin v. Buttlar sofort anstecken: „Zu sehen, wie viel Spaß die Kinder miteinander haben, zeigt, wie einfach Inklusion sein kann.“ Nicht nur für die Kids war die „Wilde Woche Wikinger“ ein voller Erfolg.

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