Finanzbericht 2013

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für den Jahresabschluss werden die nachfolgend benannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen im Rahmen der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert.
Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Brutto-Einzelwert von TEUR 1 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.
Das Finanzanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. niedrigerem beizulegenden Zeitwert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung angesetzt. Weil die Anlagestrategie so ausgelegt ist, dass die Rentenpapiere grundsätzlich bis zur Endfälligkeit im Anlagevermögen gehalten werden, werden sie mit dem Nennwert als Erfüllungsbetrag angesetzt.
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die innerhalb der sonstigen Rückstellungen enthaltenen Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten sind nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet und abgezinst. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz von 4,88 Prozent bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren verwendet. Die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen für die Lebensarbeitszeitkonten dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen, Vermögensgegenstände
(Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff.. und 264 ff. HGB aufgestellt. Es werden freiwillig die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Besonderheiten des Vereins besser darzustellen und die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung abweichend von den handelsrechtlichen Vorgaben bezeichnet und teilweise weiter untergliedert.
 

AKTIVA (in TEUR)


A. Anlagevermögen

2013

2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.230 2.821
2. geleistete Anzahlungen 2.615 209
Immaterielle Vermögensgegenstände gesamt 4.845 3.030
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 28.092 28.663
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 999 1.204
3. geleistete Anzahlungen 19 64
Sachanlagen gesamt 29.110 29.931
III. Finanzanlagen    
1. Wertpapiere 316.501 293.669
Anlagevermögen gesamt 350.456 326.630

B. Umlaufvermögen
   
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 158 17
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.357 3.819
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gesamt 5.515 3.836
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 28.955 40.231
Umlaufvermögen gesamt 34.470 44.067

C. Rechnungsabgrenzungsposten

4.840

5.646

Aktiva

389.766

376.343

 

PASSIVA (in TEUR)

A. Vereinskapital 2013 2012
I. Rücklagen    
1. freie Rücklage § 58 Nr. 7a AO 74.679 74.831
2. Betriebsmittelrücklage 7.893 7.962
3. Zweckrücklagen 19.635 19.891
Rücklagen gesamt 102.207 102.684
II. Bilanzgewinn 0 0
Vereinskapital gesamt 102.207 102.684

B. Rückstellungen
   
1. sonstige Rückstellungen 15.309 2.702

C. Verbindlichkeiten
   
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.760 3.694
2. Verbindlichkeiten aus gewährten Zuschüssen 211.356 202.242
3. Verbindlichkeiten aus Gewinnauszahlungen 13.287 24.834
4. sonstige Verbindlichkeiten 13.983 13.140
Verbindlichkeiten gesamt 243.386 243.910

D. Rechnungsabrechnungsposten

28.864

27.047

Passiva

389.766

376.343

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Wertberichtigungen nach einzelnen Positionen sind aus dem Anlagespiegel ersichtlich.
Den wesentlichen Anteil am Anlagevermögen machen die Wertpapiere mit TEUR 316.501 aus. Um die Struktur und die Verwaltung der Vermögensanlagen der Aktion Mensch zu optimieren, wurde der Wertpapierbestand bereits im Jahr 2010 in zwei unterschiedlichen Anlageformen aufgebaut: zum einen wurden sechs Vermögensverwaltungen und Spezialfonds in einen Dachfonds, den sog. „AM Masterfonds“, eingebracht. Sie werden dort als eigene Segmente verwaltet. Dieser Masterfonds verzeichnete im Jahr 2013 einen Zugang von TEUR 12.240. Die Aktion Mensch hält 100 Prozent der Anteile. Per 31.12.2013 waren 1.583.627 Anteile ausgegeben. Der Rücknahmewert je Anteil beträgt Euro 114,06. Das entspricht einem Gesamtwert von TEUR 180.628. Der ausgewiesene Wert zu Anschaffungskosten beträgt TEUR 161.633, daraus ergibt sich eine Differenz von TEUR 18.995. Zum anderen wurde der Direktbestand an Wertpapieren um TEUR 10.593 im Geschäftsjahr 2013 auf TEUR 154.868 aufgestockt. Die Abschreibungen im Bereich der Finanzanlagen von TEUR 1.240 resultieren aus Kursminderungen der Immobilienfonds.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (in TEUR)


Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
2013

158
2012

17
  davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
sonstige Vermögensgegenstände 5.357 3.819
  davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.241 1.071
Gesamt 5.515 3.836

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Zinsabgrenzungen und Dividendenansprüche für das Geschäftsjahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind Forderungen an die Agentur für Arbeit für Zuschüsse zur Altersteilzeit.


Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
In dem Wertansatz von TEUR 28.955 (im Vorjahr: TEUR 40.231) sind Guthabenkonten mit TEUR 28.380 (im Vorjahr: TEUR 39.659) enthalten, Festgeldkonten mit insgesamt TEUR 572 (im Vorjahr: TEUR 570) und Kassenbestände in Höhe von TEUR 3 (im Vorjahr: TEUR 2).


Rechnungsabgrenzungsposten
In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist der bereits gezahlte Lotteriesteueranteil auf  Zahlungseingänge für Lose, die noch nicht an einer Verlosung teilgenommen haben, in Höhe von TEUR 3.994 enthalten.


Vereinskapital
Das Vereinskapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 102.207 (im Vorjahr: TEUR 102.684). Darin enthalten sind nach steuerlichen Vorschriften klassifizierte „freie Rücklagen“ in Höhe von TEUR 74.679, eine „Betriebsmittelrücklage“ in Höhe von TEUR 7.893 sowie „Zweckrücklagen“ in Höhe von TEUR 19.635. Die Minderung des Vereinskapitals in Höhe von TEUR 477 resultiert aus dem Jahresfehlbetrag.


Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten, Risiken und rückständigen Aufwendungen, soweit sie das abgelaufene Wirtschaftsjahr betreffen.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 15.309 (im Vorjahr: TEUR 2.702) setzen sich wie folgt zusammen:


Personal
2013
14.855
2012
2.109
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 55 54
übrige Rückstellungen 585 695
sicherungshinterlegte Wertpapiere für
Lebensarbeitskonten
-186 -156
sonstige Rückstellungen 15.309 2.702

 

Der Anstieg der Personalrückstellungen wird in einer Höhe von 12 Mio. Euro durch folgenden Umstand verursacht: Die Aktion Mensch hat ihre Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungskasse Darmstadt zum Ende des Jahres 2013 beendet. Dies hat zur Folge, dass gemäß Satzung der ZVK an diese ein Ausgleichsbetrag in Höhe von 10,27 Mio. Euro zu zahlen ist, da die bereits entstandenen Anwartschaften der Mitarbeiter fortbestehen und von der ZVK auch künftig bedient werden müssen. Darüber hinaus ist die Ausgleichszahlung pauschal mit 15 Prozent lohnsteuerpflichtig.

Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.760 (im Vorjahr: TEUR 3.694) umfassen Leistungsverpflichtungen der Aktion Mensch aus dem laufenden Bezug von Gütern und Dienstleistungen. Die Verbindlichkeiten aus gewährten Zuschüssen in Höhe von TEUR 211.356 (im Vorjahr: TEUR 202.242) umfassen die konkreten Verpflichtungen der Aktion Mensch aus den gegenüber den Antragstellern bewilligten Förderungen. Auszahlungen hieraus erfolgen in Abhängigkeit zu den einzelnen Maßnahmen nach Maßgabe der jeweiligen Auszahlungsvoraussetzungen. Diese sind von den Antragstellern gegenüber der Aktion Mensch nachzuweisen. Die Verbindlichkeiten aus Gewinnauszahlungen in Höhe von TEUR 13.287 (im Vorjahr: TEUR 24.834) betreffen die Ansprüche der ausgelosten Gewinner gegen die Aktion Mensch. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 13.983 (im Vorjahr: TEUR 13.140) ist mit TEUR 7.850 (im Vorjahr: TEUR 7.547) überwiegend die abzuführende Lotteriesteuer Dezember 2013 enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Es bestehen keine Verbindlichkeiten in größerem Umfang, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten aus eingezahltem Spielkapital in Höhe von TEUR 28.864 (im Vorjahr: TEUR 27.047) umfassen die Einnahmen aus Losen, die an Ausspielungen des Folgejahres spielberechtigt teilnehmen. Sie sind mit dem Nennwert angesetzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen u. a. folgende Sachverhalte:
Für die geleasten Kraftfahrzeuge ergibt sich ein Jahreswert von TEUR 55. Die Laufzeit der Verträge liegt zwischen zwölf und 36 Monaten.
Es bestehen Leasingverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Jahreswert von TEUR 140. Insgesamt belaufen sich die Verpflichtungen auf TEUR 1.832, resultierend aus Verträgen mit einer Laufzeit bis 2017.

Gewinn- und Verlustrechnung

vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 (in TEUR)


1. Umsatzerlöse der Lotterie
2013
439.943
2012
432.387
2. übrige Erträge    
a) Spenden und Nachlasserträge 2.175 1.041
b) Rückflüsse aus Förderungen 11.231 13.049
c) sonstige Erträge 6.830 5.517
übrige Erträge gesamt 20.236 19.607
3. unmittelbare Auszahlungen aus dem vereinnahmten Spielkapital    
a) amtlich ausgespielte Gewinne -131.983 -129.786
b) abgeführte Lotteriesteuer -73.324 -72.064
c) Aufwand der Lotterieabwicklung -2.193 -2.092
unmittelbare Auszahlungen aus dem vereinnahmten Spielkapital gesamt -207.500 -203.942
4. Personalaufwand inklusive der Sozialabgaben -18.789 -16.816
5. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

-2.733

-3.271
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -58.474 -59.234
7. Mittelverwendung Förderung und Aufklärung    
a) Förderung -153.028 -153.250
b) Aufklärung -11.673 -11.788
Mittelverwendung Förderung und Aufklärung gesamt -164.701 -165.038
8. Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.638 4.493
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 488 1.986
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -1.242 -1.000
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -344 -246
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 11.522 8.926
13. außerordentliches Ergebnis -11.999 0
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -477 8.926
15. Entnahmen aus der freien Rücklage § 58 Nr. 7a AO 152 0
16. Entnahmen aus der Betriebsmittelrücklage 7.961 7.755
17. Entnahmen aus Zweckrücklagen 14.633 9.868
18. Einstellung in freie Rücklage § 58 Nr. 7a AO 0 -4.896
19. Einstellung in die Betriebsmittelrücklage -7.893 -7.962
20. Einstellung in Zweckrücklagen -14.376 -13.691
21. Bilanzgewinn 0 0

 

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse der Lotterie in Höhe von TEUR 439.943 (im Vorjahr: TEUR 432.387) beinhalten das eingesetzte Spielkapital und beziehen sich zurzeit fast ausschließlich auf das Inland. Die Umsätze gliedern sich wie folgt:

Die übrigen Erträge setzen sich überwiegend aus Rückflüssen aus bewilligten, aber nicht abgerufenen Fördermitteln in Höhe von TEUR 11.231 zusammen. Darüber hinaus werden Spenden- und Nachlasserträge in Höhe von TEUR 2.175 unter den übrigen Erträgen ausgewiesen. Zum 01.07.2012 hat die Aktion Mensch die Zinszuschussförderung von der Stiftung Deutsche Behindertenhilfe übernommen. Daher werden ab dem Jahr 2012 auch Erträge aus der Zuführung der Stiftung Deutsche Behindertenhilfe in Höhe von TEUR 2.692 ausgewiesen. Bei den periodenfremden Erträgen innerhalb der sonstigen Erträge in Höhe von TEUR 1.457 handelt es sich im Wesentlichen um die Ausbuchung von Gewinnansprüchen und um die Ausbuchung von Zahlungseingängen auf Losgutscheine, die länger als drei Jahre zurückliegen und noch nicht eingelöst wurden.

Bei den unmittelbaren Auszahlungen aus dem vereinnahmten Spielkapital handelt es sich im Wesentlichen um ausgespielte Gewinne der Lotterie und Lotteriesteuer. Die Auszahlungen setzen sich wie folgt zusammen: Angaben in TEUR


amtlich ausgespielte Gewinne
2013
131.983
2012
129.786
abgeführte Lotteriesteuer 73.324 72.064

 

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 760 auf TEUR 58.474 (im Vorjahr: TEUR 59.234) gesunken. Dieser Rückgang generiert sich im Besonderen aus zwei Faktoren. Durch den Erwerb des Bürogebäudes haben sich die Mietaufwendungen vermindert. Dagegen sind die Marketingkosten gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich nach Bereichen wie folgt zusammen:

Sonstige betriebliche Aufwendungen in TEUR


Marketing und Kommunikation
2013
48.015
2012
46.554
Wartungspauschalen, EDV-Pflege,
Instandhaltungen, Reparaturen
6.821 6.984
Mieten, Raumkosten 675 2.499
sonstige Kosten 2.963 3.197
Gesamt 58.474 59.234

In den sonstigen Kosten sind folgende Positionen enthalten: Telefon, Bürobedarf, Rechts- und Beratungskosten, Reisekosten, Bewirtungskosten und übrige Aufwendungen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 216 (im Vorjahr: TEUR 318) und betreffen überwiegend Rechnungen aus Vorjahren.

Aufwand Förderung und Aufklärung. Der Verein hat vorrangig den Zweck, Maßnahmen und Einrichtungen anerkannter freier gemeinnütziger Träger im Bereich der Behindertenhilfe zu fördern sowie Aufklärungsmaßnahmen durchzuführen und zu fördern. Der Verein kann darüber hinaus Maßnahmen und Einrichtungen anerkannter freier gemeinnütziger Träger im Bereich der Hilfe für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und der Kinder- und Jugendhilfe fördern. Der Aufwand Förderung mit TEUR 153.028 weist die im Geschäftsjahr für Förderprojekte bewilligten Anträge aus. Der Aufwand Aufklärung in Höhe von TEUR 11.673 weist die Ausgaben für Aufklärungsmaßnahmen im Geschäftsjahr aus.

Sonstige Angaben
Mitarbeiter
Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2013 insgesamt 238 Vollzeitstellen (im Vorjahr: 233) bei der Aktion Mensch besetzt. Bei den durchschnittlich 276 Mitarbeitern (im Vorjahr: 270) handelt es sich ausschließlich um Angestellte. 24 Prozent von ihnen arbeiten in Teilzeit. Der Personalaufwand hat insgesamt TEUR 18.789 (im Vorjahr: TEUR 16.816) betragen. Die Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Auszubildenden stieg auf durchschnittlich dreizehn nach zwölf im Vorjahr. Der Anstieg der Personalkosten im Verhältnis zum Vorjahr resultiert aus Tarifanpassungen, Umstrukturierung und Neueinstellung qualifizierter Mitarbeiter sowie einer Rückstellung für Altersvorsorge. Im Jahr 2013 waren bei der Aktion Mensch durchschnittlich 13 Prozent der Mitarbeiter schwerbehindert.

Prüfungs- und Beratungsgebühren
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 35,7 für Abschlussprüfungsleistungen.

Bonn, 28. Februar 2014
Armin v. Buttlar
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