Die bunte Republik

Barrierefreier Zugang beim Evangelischen Kirchentag

Schon vor mehr als 30 Jahren hatte der Evangelische Kirchentag die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung im Blick. Im Jahr 1983, als man den Begriff Inklusion in Deutschland noch nicht kannte, richteten die Organisatoren erstmals ein entsprechendes Service- und Begegnungszentrum ein. Heute ist der Kirchentag eine der größten barrierefreien Veranstaltungen der Welt. Auch im Jahr 2013 – wie in den Jahren zuvor – hat die Aktion Mensch dieses Engagement gefördert: Mit 220.000 Euro unterstützte sie die notwendigen Einrichtungen, die barrierefreien Zugang für alle ermöglichten.
Etwa 2.500 Menschen mit Behinderung besuchten den Kirchentag in Hamburg. Mehr als 1.000 Veranstaltungen konnten mit Hilfe der Aktion Mensch barrierefrei gestaltet werden. Und das bedeutete nicht nur Rampen und breite Zugänge: Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher übersetzten Vorträge und Diskussionen, eine Hörfassung des gesamten Programms erleichterte die Veranstaltungs-Auswahl für Menschen mit Sehbehinderung, eine eigene Internetseite in Leichter Sprache eröffnete Menschen mit Lernschwierigkeiten den Zugang.

Ein weithin sichtbares Zeichen hatte die Aktion Mensch bereits zu Beginn des Kirchentages mit der Aktion des blinden Extremsportlers Andy Holzer gesetzt. Der Bergsteiger erklomm eine 25 Meter hohe Plakatwand und enthüllte ein riesiges Banner mit der Aufschrift „Entdecken Sie gute Orte für alle“.
Die Aktion Mensch war bei dem evangelischen Laientreffen auch selbst mit einem Stand und eigenem Programm mit Musik, Theater und Improvisationskunst präsent. Insgesamt besuchten rund 10.000 Menschen die „bunte Republik“ der Aktion Mensch. Jeder konnte dort mitmachen und das zunächst weiße Modell der Republik farbig gestalten.

Die Besucher des Kirchentags verwandelten den Stand der Aktion Mensch in die „Bunte Republik“.

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