Inklusion braucht Fragen

Die Inklusionskampagne der Aktion Mensch

„Wie viel Rock ’n’ Roll geht mit Behinderung?“ – „Kommt man auch mit Gehhilfe die Karriereleiter hoch?“ – „Darf man Jungs doof finden, auch wenn sie im Rollstuhl sitzen?“ Stellvertretend für viele andere Fragen rund um das Thema Inklusion, spielte die Aktion Mensch in ihrer Aufklärungskampagne 2013 diese drei Themen über Anzeigen- und Plakatmotive und barrierefreie Kurzfilme in die Öffentlichkeit. Ziel der Kampagne war es, scheinbar Selbstverständliches in Frage zu stellen, damit zum Nachdenken anzuregen und einen gesellschaftlichen Wandel anzustoßen.

Hinter diesen Fragen stehen reale Geschichten von Menschen mit Behinderung, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Inklusion gemacht haben:
Da gibt es zum Beispiel die Geschichte von Antonia und Jannis, die seit ihrer frühen Kindheit miteinander befreundet sind und nach der Schule am liebsten gemeinsam Basketball auf der Straße spielen. Natürlich streiten sich die beiden auch ab und zu – Jannis’ Behinderung spielt dabei aber keine Rolle.
Dann ist da noch Philip R. (28), der seit acht Jahren Keyboard und Schlagzeug bei der inklusiven Hamburger Band „Station 17“ spielt. Philip liebt Musik und verdient damit sein Geld. Für den jungen Mann mit kognitiver Einschränkung ist die Selbstständigkeit besonders wichtig: Er fährt alleine mit der S-Bahn zur Bandprobe, mit seinen Musikerkollegen mit und ohne Behinderung steht er dutzende Male im Jahr auf deutschen Bühnen.

Rockt mit seiner Band die Bühne: Philip R. aus Hamburg.

Für Antonia und Jannis (2.v.l.) spielt Behinderung keine Rolle.

Aktion „FrageZeichen“

Besucher der Aktion Mensch-Internetseite konnten bei der Online-Mitmach-Aktion ihre Frage zu Inklusion stellen oder auch die Themen anderer Teilnehmer kommentieren. Auch Prominente und Experten, zum Beispiel der Entertainer Guildo Horn oder der damalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, standen bereit, Fragen zu Inklusion zu beantworten. Die vielfältigen Äußerungen und Meinungen offenbarten, wie unterschiedlich das Verständnis von Inklusion ist.
Für den Aktivisten und Rollstuhlfahrer Raúl Krauthausen heißt das: „Auch mal den Bus zu verpassen oder in einer langen Schlange stehen, weil es keine Extrawurst gibt.“
Mehrere hundert Besucher der Internet- und Facebook-Seite der Aktion Mensch beteiligten sich mit Fragen, Kommentaren und Statements an der „FrageZeichen“-Aktion.

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