Wohnformen

Wie die Deutschen wohnen

Was für Mode oder Musik gilt, ist auch für das Wohnen festzustellen: Es entwickeln sich bestimmte Trends. Für Deutschland ist gegenwärtig eine Entwicklung vom ländlichen in Richtung des städtischen Raums zu beobachten, ebenso wie zu größeren Wohnungen und zu mehr Single-Haushalten. So leben nach Angaben des Statistischen Bundesamts 23 Prozent der Bevölkerung auf dem Land, 35 Prozent im dicht besiedeltem städtischen Raum und 42 Prozent im "halbstädtischen" Raum, also in nicht ganz so dicht besiedelten Gebieten. In den Städten wohnt fast die Hälfte aller Einwohner alleine, auf dem Land sind es unter 30 Prozent. Im Landesdurchschnitt leben 63 Prozent der Bevölkerung mit weiteren Menschen in einer Wohnung oder in einem Haus.

Wie Menschen mit Behinderung wohnen

60 Prozent der erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung leben bei ihrer Familie. Aber es gibt auch andere Wohnformen, die dem Einzelnen mehr Selbständigkeit ermöglichen: Wohnheime und vor allem Wohngemeinschaften sowie das Paar- und das betreute Einzelwohnen.
Aktuelle und präzise Zahlen, wie viele Menschen diese unterschiedlichen Wohnangebote wahrnehmen, gibt es nicht. In der Tendenz lässt sich aber sagen, dass die Dichte der ambulanten Angebote in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat und dass rund 40 Prozent der Menschen mit Behinderung diese Wohnform gewählt haben, darunter allerdings weitaus mehr Menschen mit körperlicher, als mit geistiger Behinderung.
Die Entwicklung hin zum ambulant unterstützten Wohnen ist auch ganz im Sinne der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. In Artikel 19 heißt es: „Menschen mit Behinderung müssen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben. Sie dürfen nicht auf eine besondere Wohnform verpflichtet sein."

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