Wohnen und Sozialraum

Bis in die 1970er Jahre haben viele Menschen mit Behinderung in Wohnheimen gelebt. Heute gibt es mehr Möglichkeiten: Man kann zum Beispiel in Siedlungsgemeinschaften, Mehr-Generationen-Häusern, in Wohn-Gemeinschaften oder in Wohngruppen leben. Durch Assistenzen und ambulante Hilfe für zu Hause können viele Menschen mit Behinderung auch alleine, mit Partner oder Familie wohnen. Das Wohnheim mit einer 24-Stunden-Betreuung gibt es aber immer noch. Es gibt keine genauen Zahlen, wie viele Menschen mit Behinderung in den unterschiedlichen Wohnangeboten leben. Insgesamt steigt die Zahl der ambulanten Wohnangebote immer weiter. Etwa 40 Prozent der Menschen mit Behinderung leben in

diesen Wohnformen. Die Bewohner dort haben eher eine körperliche Behinderung. 60 Prozent der erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung leben bei ihrer Familie. Auch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sagt in Artikel 19: „Menschen mit Behinderung müssen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben. Sie dürfen nicht auf eine besondere Wohnform verpflichtet sein." Menschen mit Behinderung haben also das Recht, selbst zu entscheiden wie, mit wem und wo sie leben wollen.

Gut ankommen im neuen Viertel

In die erste eigene Wohnung ziehen: Das ist für die meisten Menschen ein ganz großer Moment.

Zur inklusiven Wohngemeinschaft

Lebenshilfe Neuwied

Anfang 2016 konnten die Bewohner mit Behinderung  in das alte Pfarrhaus in Neuwied einziehen.

Zum Wohnangebot

Endlich mittendrin!

Ein Wohnprojekt für Menschen mit geistiger Behinderung in Backnang ermöglicht dies.

Zum Wohnprojekt

Raus aus der Isolation

Die AWO Potsdam bietet für Menschen mit schwerster psychischer Behinderung das Projekt „Wohnen im Kiez“ an.

Zum Wohnprojekt in Potsdam

Realitätscheck

Wie steht es um den Wohnraum in Deutschland?

Bestandsaufnahme

Zahlen & Fakten

Übersicht zu Wohnmöglichkeiten, Unterstützungen und Tipps.

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Wohnformen

Wie Menschen mit Behinderung in Deutschland wohnen.

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Die Wohnschule

Ein Beispiel für praxisnahes Lernen zum Leben in der eigenen Wohnung.

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Linksammlung

Hilfreiche Websites rund um das Thema Wohnen.

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Die etwas andere WG

Eine WG in Saarbrücken setzt neue Maßstäbe für das Zusammenleben junger Menschen.

Zur inklusiven Wohngemeinschaft

Jung und Alt unter einem Dach

Im „Haus am Bache“ in Erfurt ist Platz für Menschen aller Generationen - mit und ohne Behinderung.

Zum Wohnheim
Wichtig ist, zu erkennen, dass Inklusion ein zirkulärer Prozess ist, der nicht endet.


 
Jo Jerg, Professor für inklusive Soziale Arbeit
 

Interview mit Jo Jerg

Wie wollen wir zusammenleben?

Auf dem Weg zum inklusiven Gemeinwesen

Vier Beispiele

Gelebte Inklusion

Ihre Mitbewohner haben sich die Mieter des Berliner Wohnprojekts selbst ausgesucht.

Zur Berliner Wohngruppe

Einfach gute Nachbarn

In Hildesheim funktioniert das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.

Besuch in Hildesheim

Drei Menschen, eine WG, keine Barrieren mehr

Die 24jährige Rollstuhlfahrerin Josefine Zaltenbach lebt gemeinsam mit zwei Mitbewohnern ohne Behinderung in einer inklusiven und barrierefreien Wohngemeinschaft im Freiburger Rieselfeld. Ihre Mitbewohner sind nicht nur Zimmergenossen und gute Freunde, sondern auch ihre Assistenten.

Zur barrierefreien Wohngemeinschaft

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Die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen