Aktion Mensch-Umfrage zum 5. Mai

Zusammenfassung München

Barrierefreiheit macht Begegnungen und ein inklusives Miteinander möglich. Deshalb hat die Aktion Mensch nach 2012 und 2016 auch dieses Jahr eine Erhebung zu Barrierefreiheit in Auftrag gegeben. Bei der repräsentativen Online-Umfrage wurden 1.009 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in ganz Deutschland sowie 2.044 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München befragt.

Bewertung Barrierefreiheit insgesamt – München im Städtevergleich

  • München ist auch in diesem Jahr klarer Spitzenreiter in Sachen Barrierefreiheit: In keiner anderen deutschen Metropole bewerten die Bewohner ihre Stadt besser.
  • Damit landet München auf dem ersten Platz im Städtevergleich der fünf einwohnerstärksten Metropolen Deutschlands.

Vorbild in Sachen Barrierefreiheit?

  • Als Vorbild in Sachen Barrierefreiheit sehen die Stadt an der Isar jedoch nur 31 Prozent der Befragten – wenn auch mit leicht steigender Tendenz (2016: 30 Prozent, 2012: 27 Prozent).
  • Dennoch ist München damit auch bei der Frage nach seiner Vorbildrolle Spitzenreiter im Städtevergleich.
  • In Köln sieht beispielsweise nicht einmal jeder fünfte Einwohner (18 Prozent) die Stadt am Rhein als Vorbild in Sachen Barrierefreiheit.
  • Und auch im Vergleich zum nationalen Durchschnitt schneidet München gut ab: Deutschlandweit sieht rund jeder Fünfte (20 Prozent) seine Stadt als Vorbild.

Barrierefreiheit ist wichtig für alle

  • Barrierefreiheit ist dabei aus Sicht der Deutschen längst nicht mehr nur für Menschen mit Behinderung (96 Prozent), ältere Menschen (93 Prozent) und Familien mit Kleinkind (80 Prozent) wichtig.
  • Das sehen die Münchner ähnlich – wenn auch mit leicht geringeren Prozentsätzen (93 Prozent, 91 Prozent, 75 Prozent).
  • Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Bewohner der bayerischen Hauptstadt sind aber auch überzeugt: Barrierefreiheit ist für alle Menschen wichtig.
  • Eine persönliche Rolle spielt das Thema Barrierefreiheit aber gerade einmal für ein gutes Drittel (36 Prozent) der Münchener. 41 Prozent von ihnen sind dagegen überzeugt: Barrierefreiheit spielt für sie persönlich keine Rolle.
  • Dennoch hat mehr als die Hälfte (58 Prozent) der befragten Münchener das Gefühl, dass ihnen das Thema Barrierefreiheit heute im Alltag öfter/stärker begegnet als in den letzten Jahren.
  • Gerade einmal 6 Prozent glauben, dass die Begegnung mit dem Thema Barrierefreiheit geringer geworden ist, ein knappes Drittel (31 Prozent) ist überzeugt, keine Veränderung wahrgenommen zu haben.

Wer kann zum Abbau von Barrieren beitragen?

  • Beim Abbau von Barrieren sehen 54 Prozent der Münchener das größte Potenzial bei jedem Einzelnen.
  • Aber auch die deutsche Politik ist aus Sicht der Münchener in der Pflicht – Kommunal- und Bundespolitik liegen dabei in der bayerischen Hauptstadt mit 40 Prozent und 41 Prozent nahezu gleichauf.
  • Für vier von zehn Münchenern (41 Prozent) können auch die Arbeitgeber und Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Barrieren leisten, Lehrer und Prominente (jeweils 5 Prozent) sehen die Bewohner der Isarmetropole dagegen kaum in der Pflicht.

Begegnung und Zusammenleben

  • Wichtige Voraussetzung für den Abbau von Barrieren ist die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, um die es in Deutschland gar nicht so schlecht bestellt ist: Rund zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) haben im täglichen Leben Kontakt zu Menschen mit Behinderung.
  • In München gilt das ebenfalls für rund sechs von zehn Einwohnern (60 Prozent) – damit liegt die Stadt an der Isar allerdings im Städtevergleich auf dem letzten Rang.
  • Dennoch meint knapp die Hälfte (49 Prozent) der Münchener, dass Menschen mit und ohne Behinderung in ihrer Stadt ganz selbstverständlich zusammenleben.
  • Dieser Wert ist im Vergleich zum Vorjahr zwar gesunken (2016: 57 Prozent) – München liegt damit jedoch nur knapp unter dem deutschlandweiten Mittel (52 Prozent).
  • Ähnlich beurteilen die Münchener auch die Situation im gesellschaftlichen Leben: 49 Prozent der Einwohner der bayerischen Hauptstadt sehen Menschen mit Behinderung als sichtbaren Teil des gesellschaftlichen Lebens in ihrer Stadt.
  • Am kritischsten bewerten die Münchener die Chancen am Arbeitsmarkt (40 Prozent). Dennoch sehen die Bewohner der Isarmetropole die Situation in ihrer Stadt damit deutlich besser als die Kölner (27 Prozent) und der deutschlandweite Durchschnitt (31 Prozent).

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