Arbeit und berufliche Qualifizierung

Viele Wege zu einem Ziel: Berufliche Integration

Arbeit zu haben, bedeutet wirtschaftlich unabhängig zu sein und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung liegt allerdings weit über dem Bundesdurchschnitt. Das bedeutet, dass Menschen mit Behinderung oft vom allgemeinen Arbeitsmarkt ausgeschlossen bleiben. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitskollegen tun sich häufig immer noch schwer, sich Menschen mit Behinderung als Mitarbeiter und Kollegen vorzustellen. Potentiellen Arbeitgebern mangelt es außerdem in der Regel an qualifizierten Informationen hinsichtlich der Möglichkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen von Arbeitnehmern mit Behinderung. Auch die vielfältigen Fördermöglichkeiten zur beruflichen Eingliederung - von Personalkosten bis hin zur technischen Arbeitsplatzausstattung - sind ebenfalls zu wenig bekannt.

Neue Ideen und Konzepte sind also gefragt, um einerseits potentielle Arbeitgeber umfassend zu informieren und andererseits Menschen mit Behinderung für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren und fortzubilden. Dies gilt gleichermaßen für die Mitarbeiter mit Behinderung, die in Integrationsbetrieben oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung beschäftigt sind.

Was kann bezuschusst werden?

  • Der Auf- und Ausbau von Integrationsunternehmen sowie die Planungsaktivitäten
  • Der Aufbau von Zuverdienstbetrieben sowie die Planungsaktivitäten
  • Der Aufbau von Diensten zur betrieblichen Inklusion
  • Kooperationsvorhaben zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf
  • Aus- und Weiterbildungsangebote außerhalb bestehender Ausbildungsbetriebe
  • Entwicklung und Erprobung neuer Berufsfelder
  • Übergang aus Schulen und Rehabilitationseinrichtungen in das Erwerbsleben
  • Zusätzlich können Investitionsvorhaben gefördert werden, wenn beispielsweise der Kauf oder Umbau von Betriebsgebäuden zur Realisierung des Projektes erforderlich ist.

Wer kann eine Förderung beantragen?
Freie gemeinnützige Träger im Bereich der Behindertenhilfe mit Sitz in Deutschland.

Wofür können Zuschüsse beantragt werden?
Aufbau von Integrationsunternehmen oder Zuverdienstprojekten:

  • Förderfähig sind Personalkosten für Leitungs-, Betreuungs-, Fach- und Koordinierungskräfte sowie Honorar- und Sachkosten
  • Die Förderdauer beträgt maximal 5 Jahre
  • Der Förderanteil beträgt maximal 70% der förderfähigen Gesamtkosten
  • Der Zuschuss beträgt maximal 250.000
  • Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt degressiv in jährlich abnehmenden Raten

Aufbau für Dienste zur betrieblichen Inklusion:

  • Förderfähig sind Personalkosten in einem Umfang von maximal 1,5 Personalstellen für Leitungs-, Betreuungs-, Fach- und Koordinierungskräfte sowie damit verbundener Verwaltungsstellen sowie Kosten der beruflichen Fort- und Weiterbildung
  • Die Förderdauer beträgt maximal 5 Jahre
  • Der Förderanteil beträgt maximal 70% der förderfähigen Gesamtkosten
  • Der Zuschuss beträgt maximal 250.000
  • Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt degressiv in jährlich abnehmenden Raten

Projekte im Bereich Arbeit:

  • Förderfähig sind Personalkosten für Leitungs-, Betreuungs-, Fach- und Koordinierungskräfte sowie Honorar- und Sachkosten
  • Die Förderdauer beträgt maximal 3 Jahre
  • Der Förderanteil beträgt maximal 70% der förderfähigen Gesamtkosten
  • Der Zuschuss beträgt maximal 250.000

Voraussetzung ist in einzelnen Fällen die Stellungnahme einer Fachbehörde. Zusätzliche Anträge auf Investitionshilfen sind möglich. Weitere Details können Sie im unten stehenden Merkblatt nachlesen.

Merkblatt "Arbeit und berufliche Qualifizierung" als PDF-Dokument

Antrag stellen und weitere Informationen:
Antrag auf Förderung stellen
Infopaket Arbeit herunterladen
Infopaket Arbeit, Integrations- und Beschäftigungsprojekte herunterladen

Stellungnahme der Fachbehörde

Anforderungen an Dienste zur betrieblichen Inklusion

 

Aktion Mensch fördert: Innovative Projekte zur beruflichen Integration

  • die dauerhafte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung außerhalb von geschützten Werkstätten schaffen.
  • die zur ambulanten Unterstützung von Menschen mit Behinderung zur Beschäftigung auf Arbeitsplätzen in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes dienen.
  • die neue Berufsfelder und Arbeitsmöglichkeiten erschließen und erproben.
  • die Stellensuchende mit Behinderung gezielt für Leistungsanforderungen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefragt sind, qualifizieren.
  • die berufliche Netzwerke für Stellensuchende und Arbeitnehmer mit Behinderungen aufbauen.
  • die Arbeitnehmer mit Behinderung an ihrem neuen Arbeitsplatz unterstützend begleiten.
  • die sich mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit für die Akzeptanz von Menschen mit Behinderung am allgemeinen Arbeitsplatz und dafür geeigneten, innovativen Projekten einsetzen.

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