Als Michaela Klinkhammer (47) ihre Arbeit in der Förderabteilung der Aktion Mensch aufnahm, hieß diese noch Aktion Sorgenkind. Das war im März 1991. Zunächst war sie mit der Bearbeitung von Förderanträgen im Bereich Investitionen und Fahrzeugförderung beschäftigt. Seit zwei Jahren prüft und bearbeitet sie Anträge in der Projekt- und Inklusionsförderung von Diakonie und Arbeiterwohlfahrt. An ihrer Arbeit schätzt sie, „zu erleben, wie kreativ und motiviert die Antragsteller mit Ihren Projekte Inklusion umsetzen und das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlicher machen“. Als besonders bereichernd empfindet sie ihre Besuche in den geförderten Einrichtungen, denn „im persönlichen Gespräch erlebt man immer wieder hautnah, worum es bei unserer täglichen Arbeit geht“. Michaela Klinkhammer ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Bonn.

Michaela Klinkhammer freut sich über kreative Projektanträge und wünscht sich mehr Inklusion in allen Bereichen.

Nachteule oder Frühaufsteherin?

Ich bin die klassische Frühaufsteherin. Nach dem ersten Kaffee ist der Blutdruck im Lot und dann starte ich in den Tag.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

Gerade habe ich den spannenden Kriminalroman „Schneemann“ von JO NESBØ zu Ende gelesen. Das Buch hat mich bis zum Schluss gefesselt.

Ihr letzter wunderbarer Augenblick?

Der Sonnenuntergang auf Korfu, wunderschön!

Welche Bedeutung hat Sport aus Ihrer Sicht für das Gelingen von Inklusion?

Sport und Freizeitaktivitäten bieten Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, einander näher zu kommen, gemeinsam Spaß zu haben und so die Schranken in den Köpfen abzubauen. Vorausgesetzt, die Bedingungen für die Teilhabe sind gegeben: bauliche und kommunikative Barrierefreiheit sowie gegebenenfalls Begleitung und Betreuung.

Welchen Sport mögen Sie selbst am liebsten?

Radtouren am Wochenende. Auch Zumba und Yoga machen mir Spaß.

Wenn die Aktion Mensch ein Obst oder Gemüse wäre, welches und weshalb?

Ein Weinstock: Er kann bis zu 100 Jahren alt werden, ist tief verwurzelt und trägt viele Früchte. Die Aktion Mensch gibt es bereits seit mehr als 50 Jahren und sie hat schon viele Menschen durch Ihre Förderung unterstützen können und wird das hoffentlich noch lange tun.

Beschreiben Sie Ihr ganz persönliches Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion...

Die erste Werbung der Aktion Sorgenkind mit einem kleinen Mädchen mit besonderen Einschränkungen namens Lisa. Wir haben unsere Tochter nach ihr benannt.

Welche Barrieren ärgern Sie besonders?

Es gibt immer noch Unsicherheiten und Berührungsängste im Umgang mit behinderten Menschen. Aufgrund der voranschreitenden Inklusion werden diese in den kommenden Jahren hoffentlich immer weniger werden.

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