Detlef Kaenders, 45 Jahre, ist seit Oktober 2012 bei der Aktion Mensch in der Förderung tätig. Er leitet das Team der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Starthilfe-Förderung. Zu seinen Aufgaben gehören die fachliche und disziplinarische Führung seiner Mitarbeiter und die strategische Weiterentwicklung des Förderbereichs.

Detlef Kaenders leitet bei der Aktion Mensch das Team der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Starthilfe-Förderung.

Nachteule oder Frühaufsteher?
Eine klare Nachteule. Das Pendeln zwischen meinem Wohnort Köln und der Arbeit in Bonn macht mich jedoch zum Frühaufsteher wider Willen.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
Ein wunderschöner Bildband und ein Reiseführer über Albanien. Ein spannendes Land voller Gegensätze, das lange abgeschottet war vom Rest Europas. Mit vielen Problemen und Armut, aber auch ein Land im Aufbruch und mit atemberaubend schöner Natur und spannenden Menschen. Das würde ich gerne im Herbst dieses Jahres besuchen.

Ihr letzter wunderbarer Augenblick?
Nachdem wir die fast viertausend Stufen eines Klosterbergs in Myanmar hinauf gestiegen waren, überwältigte erst der Blick über die weite Landschaft mit dem Flussdelta, den Hügeln und den saftig grünen Reisfeldern. Dazu die fremdartigen Klänge der Glockenspiele, die Gesänge von Mönchen, die in stiller Andacht versunkenen Gläubigen und dann die Herzlichkeit und Wärme, mit der wir als Fremde dort empfangen wurden.

Wenn die Aktion Mensch ein Obst oder Gemüse wäre, welches und weshalb?
Chili: Sie ist rot, feurig und wirkt lange nach.

Beschreiben Sie Ihr ganz persönliches Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion...
Als Student habe ich in einem Jugendzentrum in Köln gejobbt. Dort habe ich mit jungen Menschen gearbeitet, die ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Chancen hatten und gesehen, vor welchen Problemen und Herausforderungen die Gesellschaft einen stellen kann. Es war schön zu erleben, wie sinnvoll da Unterstützung sein kann, um den jungen Männern und Frauen neue Möglichkeiten zu eröffnen. Dies zieht sich bis heute durch mein berufliches Leben.

Welche Barrieren müssen als erste abgebaut werden?
Die unsichtbaren Barrieren in den Köpfen der Menschen. Viele Barrieren würden schon verschwinden oder weniger problematisch sein, wenn wir mehr aufeinander achteten, Rücksicht  nähmen, uns gegenseitig helfen würden und neugierig auf andere blieben. Die Offenheit zu besitzen, aufeinander zuzugehen und sich gegenseitig auf Augenhöhe zu begegnen ist wertvoll, um Barrieren zu überwinden und Vielfalt erlebbar zu machen.

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