Isa Hasselt, 57, arbeitet für das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. in Berlin. Als Beratungsreferentin prüft sie dort Förderanträge an die Aktion Mensch. Teil ihrer Arbeit ist auch, durch Deutschland zu reisen um die Landesverbände der Diakonie zu beraten. Ihre Wochenenden verbringt sie bei ihrem Mann in der Nähe von Stuttgart. Sie genießt es, zwei Wohnorte zu haben und empfindet das Pendeln nicht als Belastung.

Isa Hasselt nimmt für das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung in Berlin die Anträge an die Aktion Mensch entgegen.

Nachteule oder Frühaufsteher?
Ich bin eher Frühaufsteherin. Unter der Woche genieße ich es, den vollen Tag für meine Aufgaben vor mir zu haben. Wenn mich dann noch die Sonne weckt… Zur Nachteule kann ich werden, wenn noch etwas fertig werden muss oder wenn ein Buch besonders spannend ist. Dann kann es sein, dass ich erst das Licht ausknipse, wenn das Buch zu Ende gelesen ist.


Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
"Die schützende Hand" von Wolfgang Schorlau zu Hause in Baden-Württemberg, und in Berlin lese ich gerade "Sei mir ein Vater" von Anne Gesthuysen.


Ihr letzter wunderbarer Augenblick?
Eigentlich jeden Donnerstagabend, wenn mein Mann mich am Bahnhof abholt – und er gesund und munter ist. Ein wunderbarer Augenblick war auch, als ich erfuhr, dass meine Nichte schwanger ist.


Wenn die Aktion Mensch ein Obst oder Gemüse wäre, welches und weshalb?
Die Aktion Mensch wäre für mich eine rote Paprika. Die Farbe Rot signalisiert für mich "Action" und das spiegelt meinen Arbeitsalltag wider. Ebenso kann Paprika mild oder scharf sein – auch das spiegelt den Alltag mit Vielseitigkeit und Abwechslung.


Beschreiben Sie Ihr ganz persönliches Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion...
Das ist leider ein negatives Beispiel. Vor Jahren habe ich erlebt, wie Leute, die vor einem öffentlichen Aufzug warteten, zurückschreckten und nicht einsteigen wollten, als die Tür aufging und sich ein Rollstuhlfahrer im Aufzug befand. Das war für mich unfassbar und hat mir gezeigt, wie sehr Inklusion von der inneren Einstellung abhängt.


Über die Überwindung welcher Barriere freuen Sie sich am meisten?
Wenn die Barrieren in den Köpfen der Menschen verschwinden oder geringer werden würden – das wäre für mich ein wichtiger Baustein in Richtung inklusive und zukunftsfähige Gesellschaft.

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