Jutta Faust, 49, arbeitet seit zwölf Jahren in der Förderabteilung der Aktion Mensch. Seit 2005 kümmert sie sich im Team "Mikroförderung" um die Förderung von Ferienreisen, Bildungsmaßahmen sowie um Anträge der Förderaktionen "Noch viel mehr vor" und "Barrierefreiheit". Dafür prüft sie Anträge und Verwendungsnachweise, spricht mit Antragstellern, pflegt Kontakt mit den Mitgliedsverbänden und arbeitet mit im Projekt "Barrierefreiheit". Außerdem stellt sie Fördermöglichkeiten in der Mikroförderung auf Infoveranstaltungen und in Webinaren vor.

Jutta Faust arbeitet seit zwölf Jahren in der Aktion Mensch Förderung. Sie kümmert sich im Team "Mikroförderung" um Ferienreisen, Bildungsmaßnahmen und die Förderaktion "Noch viel mehr vor".

Nachteule oder Frühaufsteherin?
Definitiv Nachteule.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
"Der lautlose Aufbruch" von Renate Feyl, Frauen in der Wissenschaft. Elf Porträts von Frauen, die aufzeigen, welchen Weg Frauen zu gehen hatten, ehe sie am Bildungsprivileg der Männer teilhaben konnten und welche Leistungen dabei heute kaum noch bekannt sind.

Ihr letzter wunderbarer Augenblick?
Mit dem Postschiff in hellen Nächten durch norwegische Fjorde fahren, aufs tiefblaue Wasser und die raue wunderschöne Landschaft schauen. Das bringt Ruhe, Abstand vom Alltag und ist gut für die Seele.

Wenn die Aktion Mensch ein Obst oder Gemüse wäre, welches und weshalb?
Ein großer gemischter Obstkorb, vielfältig, bunt und von süß bis sauer, für jeden etwas dabei.

Beschreiben Sie Ihr ganz persönliches Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion...
Wenn ich so überlege, fällt mir dazu kein einzelnes Erlebnis ein. Vielleicht liegt es daran, dass ich inklusiv aufgewachsen bin und der Umgang mit Menschen mit Behinderung für mich stets normal war. Meine Schwester hat eine geistige Behinderung und war immer bei allem dabei und mittendrin. Mit ihr habe ich mich gezofft und sie geliebt, eben meine große Schwester.

Welche Barrieren ärgern Sie besonders?
Ich glaube es wäre gut, wenn Menschen mit und ohne Behinderung mehr Freizeit miteinander verbrächten. Bei entsprechenden Anträgen sehen wir immer, dass es ein großer Schritt ist, der mit vielen Unsicherheiten und Vorurteilen verbunden ist. Wenn er dann aber gemacht wird, profitieren alle davon und wundern sich über die Vorbehalte, die sie vorher hatten. Also ran an die Barrieren in den Köpfen!

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