Erol Celik, 33, ist seit 2008 bei der Aktion Mensch im Bereich Förderung. Seit 2013 leitet er den Bereich Mikroförderung, zu dem auch die Förderung der Ferienreisen zählt. Zu seinen Aufgaben gehören die fachliche und disziplinarische Führung seiner Mitarbeiter und die strategische Weiterentwicklung des Förderbereichs.

Erol Celik an seinem Schreibtisch bei der Aktion Mensch. Er und sein Team bearbeiten die Anträge für Ferienreisen.

Nachteule oder Frühaufsteher?
Beides. Ich bin Nachteule, wecke aber auch morgens meine Kinder. Die ruhige Zeit mit ihnen am Frühstückstisch genieße ich sehr. Das ist für mich Lebensqualität.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
"Fever Pitch" von Nick Hornby. Ein tolles Buch für jeden Fußballbegeisterten, spannend und witzig. Es geht um den Arsenal-Fan Rob Fleming und seine Probleme, Privatleben und Beziehung mit der Fußball-Leidenschaft in Einklang zu bringen.

Ihr letzter wunderbarer Augenblick?
Unsere Tochter hat beim Tanzturnier als eine der Jüngsten den zweiten Platz belegt. Sowas geht unter die Haut und lässt das Herz schneller schlagen.

Wenn die Aktion Mensch ein Obst oder Gemüse wäre, welches - warum?
"Das Gold des Baumes" – der Apfel! Weil er das Lieblingsobst der Deutschen ist: ganzjährig verfügbar, vielseitig verwendbar, und es gibt viele Sorten. Äpfel gibt es in verschiedenen Farben und Größen, sie schmecken süß oder sauer und sind auch noch gesund. Ein Obst für jeden!

Beschreiben Sie Ihr ganz persönliches Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion?
Das hatte ich durch meinen ehemaligen Chef, den seine Ressourcen und Potenzial orientierte Sichtweise auszeichnet. Er meinte einmal, es gehe darum, einen Wert zu erzeugen, indem man den Unterschied in einen Vorteil und Defizite in Potenziale verwandelt. Diese Aussage hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und mir zu einem Perspektivwechsel verholfen. Nur so konnte ich den Gedanken der institutionellen Fürsorge ablegen und habe verstanden, dass es bei Inklusion nicht um Behinderung geht, sondern um ganzheitliche Wertschätzung als Teil des Menschenbilds.

Welche Traumreise würden Sie selbst gerne unternehmen?
Mit dem Rucksack durch Südamerika ohne Zeitgefühl und eng getakteten Tagen, von Caracas in Venezuela die Westküste über Kolumbien, Peru bis nach Santiago in Chile, von dort aus quer durch Argentinien Richtung Montevideo in Uruguay. Und von dort aus die Ostküste in Brasilien entlang. Das wäre ein Traum.

 

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