Norbert Bruchhausen (58) ist seit 2001 in der Förderabteilung der Aktion Mensch tätig. Als Teamleiter verantwortet er dort alle Themen rund ums Wohnen, ist aber auch Ansprechpartner für alle investiven Maßnahmen zum Beispiel für Barrierefreiheit sowie für Modellprojektanträge der Aktion Mensch Stiftung im Bereich bundesweiter Inklusionsprojekte. Der studierte Lehrer und Betriebswirt beschreibt seine Arbeit als "abwechslungsreich, mit immer neuen anspruchsvollen und interessanten Aufgaben". Als besonders bereichernd empfindet er den Austausch mit den Projekt-Partnern und bei der Antragstellung mitzuwirken, zu beraten und zu sehen, wie ein Vorhaben realisiert wird. Norbert Bruchhausen wohnt in Bonn-Ippendorf, ist verheiratet, und geht – gemeinsam mit seiner Frau – für sein Leben gern auf Reisen.

Norbert Bruchhausen verantwortet als Teamleiter in der Aktion Mensch Förderung alle Themen rund ums Wohnen.

Nachteule oder Frühaufsteher?

In der Zwischenzeit eher Frühaufsteher, was zu Studienzeiten undenkbar gewesen wäre. So ändern sich die Zeiten ...

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

Im Nachgang zur letzten Urlaubsreise nach Namibia und Botswana lese ich "Spurensuche in Namibia" von Dieter Kreutzkamp. Es geht um Geschichten, Hintergründe und Begegnungen in diesem tollen Land. 

Ihr letzter wunderbarer Augenblick?

Der Blick auf ein Wasserloch im Moreni-Wildreservat. Nur dasitzen, schauen und genießen. Da passiert unheimlich viel.

Welche Bedeutung hat für Sie eine gute Nachbarschaft?

Es ist einfach nett, zwischendurch schnell mal zu quatschen, sich zu helfen oder ein Bierchen zu trinken. Wir haben da Glück und schätzen unsere nette Nachbarschaft sehr.

Wenn die Aktion Mensch ein Obst oder Gemüse wäre, welches und weshalb?

Eine Kartoffel. Es gibt unzählige Varianten davon, sie ist vielseitig verwendbar, wandlungsfähig und einfach unverzichtbar. Wie die Aktion Mensch, die viele Fördervarianten im Bereich der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendarbeit anbietet, versucht, immer am Puls der Zeit zu bleiben und im Einsatz für mehr Inklusion und der Förderung von guten Projektideen eine wichtige Rolle spielt.

Beschreiben Sie Ihr ganz persönliches Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion...

Ich habe mich früher bei den Pfadfindern engagiert. Das selbstverständliche Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung war prägend. Es gab keinen Grund, warum nicht alle überall dabei sein konnten und ein Rolli war da kein Hindernis, sondern nur Ansporn für kreative neue Ideen. 

Welche Barrieren ärgern Sie besonders?

Die Barrieren in den Köpfen, wenn es darum geht, mehr Inklusion umzusetzen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Quartiersmanager kümmern sich um den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil.

Text lesen

Besser gemeinschaftlich wohnen – die Aktion Mensch stellt Wohnformen vor.

Wohnformen

Günstig barrierefrei wohnen in der Großstadt – so könnte es gehen.

Essay lesen

Was du tun kannst

Gutes tun und gewinnen

Mit einem Los der Aktion Mensch

Jetzt Los kaufen

So kannst du beitragen

Freiwillig engagieren oder Projekt starten

Über Inklusion informieren

Die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen