Perlentaucher für mehr Teilhabe am Arbeitsmarkt

Gemeinsam anpacken: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten in einer Kaffeerösterei in Mainz zusammen.

Sie führen Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit Behinderung zusammen, wirken als Entwicklungslabor für neue Beschäftigungsfelder, nehmen Berührungsängste, vernetzen, vermitteln und bieten kompetente Beratung bei Bewerbung und Fachkraftsuche: Ambulante Dienste zur betrieblichen Inklusion sind Motoren, die in vielen Regionen der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am ersten Arbeitsmarkt neuen Schub geben.

Ein solcher Dienst entsteht, mit 250.000 Euro von der Aktion Mensch gefördert, gerade auch für die Metropolregion München. Die „Elf Freunde müsst ihr sein gGmbH“ mit Sitz in Landsberg/Lech hat dabei vor allem die riesigen ungenutzten Beschäftigungspotenziale von aufstrebenden Unternehmen aus der „New Economy“ beziehungsweise den „Social Networks“ für Menschen mit Behinderung im Blick. „Das Reservoir an Kompetenzen dieser Beschäftigungsgruppe ist vielen dieser neuen Unternehmen bisher kaum bekannt“, sagen die Initiatoren. Das will ihr ambulanter Dienst durch Vernetzung, Infoveranstaltungen und Beratung ändern. Er vermittelt Betriebsbesichtigungen, Schnupperpraktika oder Probearbeiten und baut die Matching-Plattform Elf Freunde auf. Diese beschreibt detailliert die beruflichen Fähigkeiten, die Mobilität und Belastbarkeit der arbeitssuchenden Menschen mit Behinderung aus Werkstätten, Schulabgangsklassen und Qualifizierungskursen und erleichtert möglichen Arbeitgebern die Suche nach einer geeigneten Fachkraft. Wenn Anspruch und Schlüsselqualifikationen online zueinander passen, nehmen die „Elf Freunde“ direkten Kontakt zu dem Unternehmen auf, schlagen konkrete Bewerber für das Jobangebot vor und beraten die Arbeitgeber bei allem, was bei einer Einstellung wichtig wird.

Haben oder kennen Sie ähnlich innovative Ideen für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt, die bislang noch an Finanzierungfragen scheitern? Die Aktion Mensch fördert den Aufbau von Diensten zur betrieblichen Inklusion über fünf Jahre mit bis zu einer Viertelmillion Euro. Anträge zur Integration von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt bearbeitet bei der Aktion Mensch Förderung Eyke Quick.

Mehr Infos zur Antragstellung im Bereich Arbeit gibt es hier.

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