92 Prozent der Menschen mit Behinderung nutzen Medien

Ob per Kabel und Satellit oder über die Mediatheken im Internet: Fernsehen ist für Menschen mit Behinderung die wichtigste Informationsquelle.

92 von 100 Menschen mit Behinderung nutzen die Medien und vor allem das Fernsehen. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Studie der Aktion Mensch und der Medienanstalten. Das Fernsehen ist bei Menschen mit Behinderung das meist genutzte Medium: 92 Prozent schalten mehrmals wöchentlich ein, um mitreden zu können. Dabei können sie aber auf viele Sendungen nicht zugreifen, weil das Fernsehen noch nicht barrierefrei genug ist – das gilt besonders für die Privatsender.

Für die Studie wurden 610 Menschen mit Seh-, Hör- und körperlich-motorischen Beeinträchtigungen sowie Menschen mit Lernschwierigkeiten befragt. Sie alle kritisierten die mangelnde Tonqualität, die geringe Sprachverständlichkeit und die komplizierte Gerätebedienung. Menschen mit Hörbeeinträchtigungen wünschen sich außerdem die durchgehende Untertitelung der Sendungen sowie einen Ausbau von Audiodeskription und Angeboten mit Deutscher Gebärdensprache.

Die Zusammenfassung der Studie lesen Sie hier als PDF .

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