Wege aus der Magersucht

Das Mädchenhaus Mainz bietet Mädchen und jungen Frauen mit Essstörungen ein neues Zuhause. Rund um die Uhr begleitet haben sie in der Wohngruppe die Möglichkeit, neue Kraft zu tanken und allmählich gesund zu werden.

Bevor die Mädchen in die Wohngruppe Essstörungen einziehen, haben sie häufig schon viele Klinikaufenthalte hinter sich. Auch das Familienleben ist durch die Krankheit extrem belastet, jede Mahlzeit löst Stress aus. „Für Eltern und Mädchen ist es ein schwerer, aber auch nötiger Schritt, dass die Tochter das Elternhaus verlässt und hier einzieht“, sagt Alena Netz vom Mädchenhaus Mainz. Die Wohngruppe bietet den 13- bis 21-Jährigen mit Magersucht oder Bulimie einen strukturierten Tagesablauf, Therapiemöglichkeiten und professionelle Ansprechpartnerinnen zu jeder Tages- und Nachtzeit. In einer überschaubaren Gruppe von acht Mitbewohnerinnen nehmen sie regelmäßig gemeinsam die Mahlzeiten ein. Auch die Eltern sind in den Prozess eingebunden, die Krankheit zu überwinden und den eignen Körper wieder positiv wahrzunehmen. „Bei uns finden die Mädchen Halt und neue Entwicklungsmöglichkeiten“, sagt Alena Netz. Schule, Ausbildung oder Arbeit läuft in der Regel wie gewohnt weiter, und wenn es Mädchen und jungen Frauen wieder besser geht, ziehen sie zurück nach Hause oder in eine eigne Wohnung.

Die Aktion Mensch unterstützt die Wohngruppe Essstörungen des Mädchenhauses Mainz mit 25.600 Euro.

 

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
Ansprechpartnerin:
Frau Ute Schmidt Tel: 0228/2092 - 5272

 

Zum Projekt:

http://www.maedchenhaus-mainz.de/wohngruppe-fuer-maedchen-mit-essstoerungen

 

 

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