Aufblühen statt abtauchen

Viele Lehrer und Pädagogen wissen es bisher noch nicht: Wenn ein Kind stottert, ist es nicht nur zurückhaltend oder sucht lediglich nach den richtigen Worten. Stottern ist eine Behinderung. Das Projekt „Aufblühen statt abtauchen“ der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe sensibilisiert fürs Thema und zeigt: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, können auch stotternde Schulkinder in ihrer Klasse „aufblühen“.

Mit der Kampagne „Aufblühen statt abtauchen“ möchte die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe in den nächsten drei Jahren vor allem eines erreichen: Lehrer, Eltern und Fachleute über das Thema aufklären und gemeinsam Wege finden, die Inklusion stotternder Schulkinder voran zu bringen. Das größte Problem für die betroffenen Jungen und Mädchen ist einerseits ihre eigene Scham und andererseits die Unkenntnis vieler Erwachsener. „Viele wissen nämlich nicht einmal, ob eine Schülerin oder ein Schüler stottert“, sagt Ulrike Genglawski von der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe. „Die Kinder können vielleicht in der Pause flüssig sprechen, aber im Unterricht sind sie gehemmt und schweigen aus Angst oder weil sie sich schämen.“ Zurzeit fragt der Verband den Bedarf an Informationen an Schulen und Behörden ab. Dann werden passende Info- und Unterrichtsmaterialen entwickelt. Über die Medien und soziale Netzwerke sprechen die Verantwortlichen anschließend auch eine breitere Öffentlichkeit an. Damit künftig möglichst jedes betroffene Kind spürt: Stottern ist kein Grund, in der Schule „abzutauchen“.

Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt „Aufblühen statt abtauchen“ zur Unterstützung stotternder Schulkinder von der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. wird mit 235.000 Euro.

Zum Projekt:

www.bvss.de

 

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
Ansprechpartnerin:
Frau Ute Schmidt Tel: 0228/2092 - 5272
foerderung@aktion-mensch.de

 

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