Die „Taststraße“

Das Lese-Tast-Buch „Taststraße“ ermöglicht es blinden Kindern, die Brailleschrift kennenzulernen.

Buchstaben und Zahlen – Kinder, die sehen können, begegnen unseren Schriftzeichen fast überall: in Büchern, Zeitungen, auf Verpackungen, Schildern und Plakaten. Und wie selbstverständlich können sie auf diese Weise schon früh das eigenständige Buchstabieren, Schreiben oder Lesen üben. Ganz anders bei blinden Kindern. Sie sind auf die Brailleschrift angewiesen, deren Zugang sich nur mit gezielter Förderung erschließt. Mit einer sensorischen „Taststraße“ will der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband in Berlin nun dafür sorgen, dass 2.000 blinde Vorschulkinder die Brailleschrift schreiben, lesen und verstehen lernen. Die „Taststraße“ ist ein Buch, das sowohl Texte in Braille- als auch in Schwarzschrift enthält. Ergänzend dazu gibt es auf jeder Seite tastbare Abbildungen dazu. Zum Beispiel ein Fingerwettrennen oder eine Schatzsuche auf Wegen mit unterschiedlichen Oberflächen wie Sand oder Kies. Die „Taststraße“ wurde in Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch produziert und kann in Kindertagesstätten zur Frühförderung und auch zu Hause eingesetzt werden.

Die Aktion Mensch bezuschusst die Neuauflage des Buches „Taststraße“ als Lehr- und Lernmaterial für blinde Vorschulkinder in Deutschland mit 82.407 Euro.

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
Ansprechpartnerin:
Frau Ute Schmidt Tel: 0228/2092 - 5272
E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de

Zum Projekt:

http://www.dbsv.org

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