Die etwas andere Wohngemeinschaft

Raus aus der Werkstatt und rein ins studentische Leben – eine Wohngemeinschaft in Saarbrücken setzt neue Maßstäbe für das Zusammenleben junger Menschen mit und ohne Behinderung.

In der großen Gemeinschafts-Küche ist eigentlich immer etwas los. Hier wird nicht nur zusammen gekocht und gegessen, sondern auch gelacht, sich gefoppt, einander zugehört und manchmal sich auch gegenseitig getröstet. „Das hier ist keine normale WG. Und doch eine normaleWG“, sagt Ilse Blug, Vorsitzende des Vereins „Miteinander Leben Lernen“. In dem barrierefrei ausgebauten alten Haus mitten im Studentenviertel von Saarbrücken leben elf junge Menschen zusammen. Fünf von ihnen haben eine geistige oder körperliche Behinderung. Sechs Studenten übernehmen Aufgaben für die Gemeinschaft. Wer Dienst hat, macht zum Beispiel Frühstück oder assistiert, führt Gespräche oder kümmert sich um die Freizeitgestaltung. Im Gegenzug zahlen die Studenten keine Kaltmiete, sondern nur Nebenkosten. Allerdings zieht niemand ein, nur um sein knappes Studentenbudget zu schonen – bei jedem WG-Bewerber wird genau geschaut, ob die Chemie und Begeisterung für die Sache stimmt. Die Pflege der Bewohner mit Behinderung übernimmt zudem ein professionelles Betreuerteam. Seit 2008 ist die Saarbrücker WG ein Erfolgsmodell. Und die Geschichte geht weiter: Im Mai 2015 öffnet eine zweite WG von „Miteinander Leben Lernen“ für sechs Bewohnerinnen mit Behinderung und fünf Studenten im Stadtteil St. Arnual ihre Türen.

Die Aktion Mensch unterstützt die Wohn- und Hausgemeinschaft von elf jungen Menschen mit und ohne Behinderung des Vereins „Miteinander Leben Lernen“ mit 101.778 Euro.

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
Ansprechpartnerin:
Frau Ute Schmidt Tel: 0228/2092 - 5272

 

Zum Projekt:

http://www.mll-saar.de/

 

 

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