Unsichtbarer Freund

Schüler der sechsten Klassen in Frankfurt am Main können zurzeit viel darüber erfahren, wie blinde Menschen im Alltag leben. Jungen und Mädchen, die am Begegnungs-Projekt im "DialogMuseum" teilnehmen, können sich zum "Unsichtbaren Freund" ausbilden lassen – und viele neue Erfahrungen machen.

Durch Begegnung lernt man: Das war die Idee der Gründer der Ausstellung "Dialog im Dunkeln" im Frankfurter "DialogMuseum". Hier erleben Besucher in völliger Dunkelheit, wie man in Alltagssituationen zurecht kommt ohne sehen zu können. Begleitet werden sie dabei von Experten, nämlich blinden und sehbehinderten Menschen. Mit dem Projekt "Unsichtbarer Freund" bietet die Einrichtung Jungen und Mädchen der sechsten Jahrgangsstufe jetzt einen außergewöhnlichen Museumstag an. Junge blinde Menschen führen die Schüler zunächst durch die Ausstellung und kommen anschließend mit ihnen ins Gespräch. Viele junge Menschen stellen sich die Frage: Wie kann ich blinden Menschen im Alltag Hilfe anbieten? Was ist richtig, was ist unangemessen? Auf diese und viele weitere lebensnahe Fragen erhalten die Schüler Antworten aus erster Hand. Wenn sie dann auch noch eine Reihe praktischer Aufgaben bewältigt haben, bekommen die Jungen und Mädchen ein Diplom. Dann dürfen sie sich „Unsichtbarer Freund" blinder Menschen nennen.

Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt "Unsichtbarer Freund" des "Dialog im Dunkeln Vereins zur Förderung der sozialen Kreativität Frankfurt e.V." mit 5.000 Euro.

Zum Projekt:

Mehr über das Begegnungs-Projekt "Unsichtbarer Freund" erfahren

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
Ansprechpartnerin:
Frau Ute Schmidt Tel: 0228/2092 - 5272
E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de

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