Museum in Leichter Sprache

Der „turmdersinne“ in Nürnbergs historischen Stadtmauern ist ein ganz besonderes Museum: Besucher können hier an interaktiven Exponaten verblüffende Experimente machen zum Thema Täuschung und menschliche Wahrnehmung. Mit der Übersetzung in Leichte Sprache wird die Ausstellung jetzt auch für Menschen mit geistiger Behinderung zugänglich. 

Es ist nicht alles so, wie es scheint: Besucher der Erlebnisausstellung im „turmdersinne“ in Nürnberg sind immer wieder erstaunt, wie sich die eigenen Sinne verwirren lassen. Um die Exponate aus dem Bereich der Neurowissenschaften einem breiteren Publikum zu öffnen, hat das Museum die erläuternden Texte jetzt in Leichte Sprache übersetzen lassen. Derzeit testen Prüfer mit geistiger Behinderung die Übersetzungen auf ihre Verständlichkeit hin. Ab April 2017 stehen sie dann als Broschüre oder Audioguide allen Besuchern des Museums zur Verfügung. Die Möglichkeiten, das kleine Museum in der denkmalgeschützten alten Stadtmauer Nürnbergs körperbehinderten Besuchern zugänglich zu machen, sind bisher noch begrenzt. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen, die Ausstellung durch Texte in Leichter Sprache in einem ersten Schritt auch Menschen mit geistiger Behinderung öffnen zu können. "Für unser Museum ist das ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit“, sagt Claudia Gorr vom Museum „tumdersinne“.

Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt „Ausstellungstexte in Leichter Sprache“ des Museums „turmdersinne“ mit 5.000 Euro.

 

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
Ansprechpartnerin:
Frau Ute Schmidt Tel: 0228/2092 - 5272
E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de

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