Barrierefreie Stadtteilzentren

Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser sind offen für alle – zumindest theoretisch. In der Praxis haben Menschen mit Behinderung aber oft noch Schwierigkeiten, diese Orte der Begegnung zu erreichen oder die Angebote dort zu nutzen. Ein Berliner Projekt will das ändern und sorgt für mehr Barrierefreiheit im Stadtteilzentrum.

Es sind nicht nur die sprichwörtlichen Rampen für Rollstuhlfahrer: Mal fehlt ein Gebärdendolmetscher, mal gibt es keine Informationen in Leichter Sprache. Oder es ist einfach zu mühsam und bürokratisch, Assistenzdienste für die Freizeit zu beauftragen. Noch gibt es viele Barrieren, die Menschen mit Behinderung davon abhalten, ein Stadtteilzentrum oder Nachbarschaftshaus in ihrer Umgebung zu besuchen. Dabei sind solche Zentren besonders wichtig, um das Miteinander im eigenen Viertel inklusiver zu gestalten. Das Projekt „Stadt inklusive!“ des Verbands für sozial-kulturelle Arbeit e.V. in Berlin macht deshalb in einem dreijährigen Projekt fünf Berliner Einrichtungen barrierefreier. In einem gemeinsamen Prozess mit 50 Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen wird zunächst erforscht: Welche sichtbaren und unsichtbaren Hürden halten Menschen bisher vom Besuch eines Stadtteilzentrums ab? Was muss geschehen, damit sich das ändert? Dabei geht es den Initiatoren sowohl um Menschen mit körperlicher als auch mit geistiger oder psychischer Behinderung: Damit künftig mehr Berliner die Angebote ihres Viertels nutzen und mitgestalten können.

Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt „Barrierefreie Stadtteilzentren“ des Verbands für sozial-kulturelle Arbeite.V. in Berlin mit 190.000 Euro.

Zum Projekt:

Informationen zum barrierefreien Stadtteilzentrum

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
Ansprechpartnerin:
Frau Ute Schmidt Tel: 0228/2092 - 5272
E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de

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