Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen https://www.aktion-mensch.de/ RSS-Feed der aktuellsten Pressemitteilungen der Aktion Mensch de (c) Aktion Mensch, 2016 Fri, 19 Aug 2016 10:00:00 GMT Fri, 19 Aug 2016 10:05:05 GMT http://backend.userland.com/rss https://www.aktion-mensch.de/ds/img/basics/rss-logo.png Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen https://www.aktion-mensch.de/ 19.08.2016: Aktion Mensch und BIU kooperieren zur gamescom <p>Berlin/K&ouml;ln, 19. August 2016. Die Aktion Mensch und der <abbr title="Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware">BIU</abbr> &ndash; Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware kooperieren auf der diesj&auml;hrigen <span xml:lang="en" lang="en">gamescom</span>. Im Rahmen des weltweit gr&ouml;&szlig;ten <span xml:lang="en" lang="en">Events </span> rund um Computer- und Videospiele machen die Kooperationspartner darauf aufmerksam, dass Computer- und Videospiele ein integrierendes Medium sind. Die <span xml:lang="en" lang="en">gamescom </span> findet noch bis Sonntag in K&ouml;ln statt. </p> <p><span xml:lang="en" lang="en">Games </span> verbinden alle Spiele-<span xml:lang="en" lang="en">Fans </span> miteinander &ndash; ob mit oder ohne Behinderung. Dennis Winkens, <span xml:lang="en" lang="en">Online</span>-Redakteur mit Behinderung, ist das beste Beispiel hierf&uuml;r. Der 28-j&auml;hrige <span xml:lang="en" lang="en">Gamer </span> ist eins der Gesichter der aktuellen Aktion Mensch-Kampagne &bdquo;Neue N&auml;he&ldquo;, in der es darum geht, wie Barrieren mit technischen Mitteln &uuml;berwunden werden k&ouml;nnen. Er selbst nutzt f&uuml;r das Spielen digitaler Spiele eine sogenannte Mundmaus. Um zu zeigen, dass <span xml:lang="en" lang="en">Gaming </span> Menschen zusammenbringt, trafen Dennis Winkens und die <span xml:lang="en" lang="en">Let`s Player</span> von PietSmiet am Stand von Koch Media in Halle 9 aufeinander, um das neue Formel 1 2016 gemeinsam anzuspielen. Angetreten ist Winkens gegen die YouTube-Stars Sebastian Len&szlig;en (Sep) und Christian Stachelhaus (Chris) von PietSmiet.<br> Dar&uuml;ber hinaus hat Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, in einem Gespr&auml;ch mit Dennis Winkens beim <span xml:lang="en" lang="en">gamescom congress</span> das Thema &quot;Spiel ohne Grenzen &ndash; Barrierefreiheit: Wie inklusiv ist Gaming?&quot; aufgegriffen. Die Podiumsdiskussion, fand im Rahmen des gr&ouml;&szlig;ten Kongresses Deutschlands rund um digitale Spiele statt.</p> <p>&bdquo;<span xml:lang="en" lang="en">Games </span> sind ein Kulturgut, das f&uuml;r alle Menschen da ist und ihnen dabei hilft, Grenzen jeglicher Art zu &uuml;berwinden&ldquo;, sagt Dr. Maximilian Schenk, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des BIU. &bdquo;Wir freuen uns deshalb ganz besonders, dieses Jahr mit der Aktion Mensch auf der <span xml:lang="en" lang="en">gamescom </span> zeigen zu k&ouml;nnen, wie inklusiv Computer- und Videospiele sind, dass sie die Kraft haben, Menschen &uuml;ber alle Barrieren hinweg miteinander zu verbinden und ihnen Spa&szlig; zu bereiten.&ldquo;<br> Armin von Buttlar erkl&auml;rt ferner: &bdquo;Inklusion hei&szlig;t, dass jeder Mensch &ndash; mit oder ohne Behinderung &ndash; &uuml;berall dabei sein und teilhaben kann. Gerade f&uuml;r viele Menschen mit Beeintr&auml;chtigungen sind Computerspiele mehr als nur ein Hobby &ndash; sie geben ihnen die Chance, Teil einer Spielgemeinschaft zu werden, Abenteuer zu erleben und von zu Hause aus soziale Kontakte zu kn&uuml;pfen. Ihnen einen leichteren Zugang zu all dem zu erm&ouml;glichen, daf&uuml;r setzen wir uns auf der diesj&auml;hrigen <span xml:lang="en" lang="en">gamescom </span> ein.&ldquo; </p> <p><strong>Informationen zum BIU</strong><br> Der BIU &ndash; Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. ist der Verband der deutschen Computer- und Videospielindustrie. Seine 26 Mitglieder sind Entwickler, Publisher und Anbieter von digitalen Spielen und repr&auml;sentieren &uuml;ber 85 Prozent des deutschen Marktes. Der BIU ist beispielsweise Tr&auml;ger der gamescom. Als kompetenter Ansprechpartner f&uuml;r Medien sowie politische und gesellschaftliche Institutionen beantwortet der BIU alle Fragen rund um das Thema digitale Spiele.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3701 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3701 Fri, 19 Aug 2016 10:00:00 GMT 30.06.2016: Paralympics 2016: Die Aktion Mensch unterstützt die barrierefreie Berichterstattung <p>Die Aktion Mensch unterst&uuml;tzt Journalisten w&auml;hrend der Paralympischen Spiele 2016 in Rio mit einem Online-Service bei der barrierefreien Berichterstattung. Mit dem exklusiven Angebot k&ouml;nnen Reporter ihre Berichte &uuml;ber die Spiele einfach und schnell in barrierefreie Text- oder Videoformate &uuml;bersetzen lassen. &bdquo;Der barrierefreie Zugang zur Medienberichterstattung ist eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r Inklusion&ldquo;, erkl&auml;rt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, das Engagement. &bdquo;Mit dem digitalen &Uuml;bersetzungsservice informieren wir Journalisten &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten einer barrierefreien Berichterstattung und geben Impulse f&uuml;r die Einbindung barrierefreier Formate.&ldquo;</p> <p>Die Aktion Mensch richtet w&auml;hrend der Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro die Medienlounge im Deutschen Haus aus. Dort k&ouml;nnen Journalisten den digitalen &Uuml;bersetzungsservice direkt vor Ort &uuml;ber eine webbasierte Oberfl&auml;che nutzen. Zus&auml;tzlich besteht die M&ouml;glichkeit, das Angebot den Heimatredaktionen in Deutschland zur Verf&uuml;gung zu stellen. Die Anwendung ist einfach: Nutzer laden Berichte, Fotos oder Bewegtbildmaterial hoch und w&auml;hlen das gew&uuml;nschte barrierefreie Format aus. Zur Auswahl stehen zum Beispiel Texte in Leichter Sprache, Geb&auml;rden-Sprache Videos (DGS-Video), Bildbeschreibungen oder Audiodeskription von Texten und Bewegbild. Die barrierefreie &Uuml;bersetzung erhalten die Journalisten innerhalb kurzer Zeit per E-Mail oder einen Datenaustauschservice zur&uuml;ck. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist der Service mit einem Kalender verkn&uuml;pft &uuml;ber den die Nutzer sich anmelden und Termine f&uuml;r &Uuml;bersetzungen buchen k&ouml;nnen. Registrierte Journalisten erhalten einen Zugangscode. Die Anmeldung ist ab dem 24. August 2016 unter www.journalistenservice.org m&ouml;glich. Der Service steht ausschlie&szlig;lich w&auml;hrend der Paralympischen Spiele vom 7. bis 18. September zur Verf&uuml;gung. Da die Kapazit&auml;ten begrenzt sind, empfiehlt sich eine fr&uuml;hzeitige Reservierung eines Zeitkontingents.</p> <p><a class="arr-r" href="http://www.aktion-mensch.de/sport" title="Mehr Informationen zum Sport mit der Aktion Mensch">Weiterlesen und informieren.</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3806 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3806 Thu, 30 Jun 2016 12:00:00 GMT 09.06.2016: Poster und Videos zeigen Namensgebärden von Jogis Jungs <p>Zur Fu&szlig;ball-EM gibt die &bdquo;M&uuml;hlezeitung&ldquo; der Zieglerschen in Kooperation mit der Aktion Mensch, dem Deutschen Fu&szlig;ballbund (DFB) und dem Deutschen Dachverband Deaf Fanclubs (DDDF) ein Poster mit den Namen der deutschen Nationalspieler in Geb&auml;rden heraus. Die Redakteure der &raquo;M&uuml;hlezeitung&laquo;, einer Sch&uuml;lerzeitung von und f&uuml;r Menschen mit geistiger Behinderung und gleichzeitiger H&ouml;r-Sprachbehinderung, haben dazu Namensgeb&auml;rden gemeinsam mit dem <abbr title="Deutsche Dachverband Deaf Fanclub">DDDF</abbr> erarbeitet. Im <abbr title="Deutsche Dachverband Deaf Fanclub">DDDF</abbr> haben sich die Fanclubs geh&ouml;rloser Fu&szlig;ballfans zahlreicher deutscher Vereine zusammengeschlossen. Bei der &Uuml;bersetzung von Lautsprache in die Namensgeb&auml;rden flossen Name, Aussehen, Spielposition oder Eigenheiten der Kicker ein. Manuel Neuer erkl&auml;rt sich anhand der Geb&auml;rde f&uuml;r neu. Thomas M&uuml;llers positive Ausstrahlung und sein Hang zu Faxen wird mit der Geb&auml;rde f&uuml;r Lachen &uuml;bersetzt/gezeigt. Videos sind zu sehen unter:</p> <p><a class="arr-r" href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLsXOekvOXit1mMscnHmWI_fzRUy92ZJ1k" title="Video ansehen">youtube.com/playlist?list=PLsXOekvOXit1mMscnHmWI_fzRUy92ZJ1k</a></p> <p>Damit Menschen mit Behinderung an zentralen Themen wie Fu&szlig;ball und damit am gesellschaftlichen Leben teilhaben k&ouml;nnen, sind solche &Uuml;bersetzungen wichtig: &bdquo;Sport ist ein Inklusionstreiber und verbindet &uuml;ber das gemeinsame Erlebnis Menschen mit und ohne Behinderung&ldquo;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.</p> <p>Die Redaktion der &bdquo;M&uuml;hlezeitung&ldquo; benutzt &uuml;blicherweise die in ihrer Einrichtung entwickelte Sammlung &bdquo;Schau doch meine H&auml;nde an&ldquo;. Diese Geb&auml;rdensammlung ist jedoch nicht mit der Deutschen Geb&auml;rdensprache (DGS) vergleichbar. Die <abbr title="Deutsche Geb&auml;rdensprache">DGS</abbr>, mit der schwerh&ouml;rige oder geh&ouml;rlose Menschen kommunizieren, ist eine vollwertige, anerkannte Sprache. In dieser gibt es bereits viele Geb&auml;rden aus dem Genre Fu&szlig;ball wie Bundestrainer, Flanke, Abl&ouml;sesumme sowie die Namen der Liga-Vereine. &quot;Schau doch meine H&auml;nde an&quot; dagegen wird ohne Grammatik oder Satzstellung in der Unterst&uuml;tzten Kommunikation (UK) begleitend zur Lautsprache verwendet: Sie erleichtert Menschen mit einer geistigen Behinderung und Sprachentwicklungsverz&ouml;gerungen die Kommunikation. Durch die Kooperation der auf UK spezialisierten Zieglerschen mit den <abbr title="Deutsche Geb&auml;rdensprache">DGS</abbr> sprechenden geh&ouml;rlosen Fu&szlig;ballfans des <abbr title="Deutsche Dachverband Deaf Fanclub">DDDF</abbr> ist mit dem neuen Poster zur <abbr title="Europameisterschaft">EM</abbr> nun ein gemeinsamer Vorschlag zur einheitlichen Kommunikation &uuml;ber das Thema Fu&szlig;ball entstanden. </p> <p>Das <abbr title="Europameisterschaft">EM</abbr>-Poster ist unter <a href="https://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/bildung/bildungsservice" title="Zum Bildungsservice">www.aktion-mensch.de/bildungsservice</a> kostenlos erh&auml;ltlich. Wer die &bdquo;M&uuml;hlezeitung&ldquo; finanziell unterst&uuml;tzen m&ouml;chte, kann die <abbr title="Europameisterschaft">EM</abbr>-Poster auch f&uuml;r f&uuml;nf Euro direkt bei den Zieglerschen erwerben: <a href="http://www.m&uuml;hlezeitung.de/" title="Zur M&uuml;hlezeitung">www.muehlezeitung.de</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3774 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3774 Thu, 09 Jun 2016 08:00:00 GMT 06.06.2016: EM 2016: Mehr Barrierefreiheit beim Public Viewing <p>(Bonn, 6. Juni 2016) Unter dem Motto &bdquo;Public Viewing f&uuml;r Alle!&ldquo; sorgt die Aktion Mensch erstmals f&uuml;r mehr Barrierefreiheit beim &bdquo;Rudelgucken&ldquo; in D&uuml;sseldorf, Hamburg und M&uuml;nchen. Zum Anpfiff des ersten Deutschlandspiels der EM 2016 am 12. Juni k&ouml;nnen Fu&szlig;ballfans mit und ohne Behinderung gemeinsam mitfiebern. Zu den Angeboten geh&ouml;ren Blindenreportagen, Geb&auml;rdensprachdolmetscher, Serviceteams, zus&auml;tzliche behindertengerechte WCs und eine gut sichtbare Wegbeschilderung. &bdquo;Wir setzen uns daf&uuml;r ein, dass Fans mit und ohne Behinderung ganz selbstverst&auml;ndlich gemeinsam feiern k&ouml;nnen&ldquo;, so Sascha Decker, Pressesprecher der Aktion Mensch. Denn: &bdquo;Inklusion braucht Begegnung. Und wo geht das besser als beim Fu&szlig;ball?&ldquo; Alle Angebote gelten f&uuml;r die Vorrundenspiele und ein m&ouml;gliches Finale mit der deutschen Nationalmannschaft. </p> <p><strong>Mehr Begegnung, weniger Barrieren </strong> </p> <p>2016 finanziert die Aktion Mensch zahlreiche Initiativen f&uuml;r mehr Barrierefreiheit.<br> Mit ihrer &bdquo;F&ouml;rderaktion&ldquo; unterst&uuml;tzt sie zum Beispiel schnell und unkompliziert gemeinn&uuml;tzige Vereine mit bis zu 5.000 Euro, wenn sie ihr Sommerfest oder ihr Sportangebot f&uuml;r alle zug&auml;nglich machen. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie finanziert sie bundesweit viele soziale Projekte, um Inklusion in Deutschland voranzutreiben.</p> <p><a class="arr-r" href="https://www.aktion-mensch.de/presse/medien/bild.php?id=1229&ref=m" title="Zum Pressebild">Bildmaterial zum Download</a>.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3726 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3726 Mon, 06 Jun 2016 09:40:00 GMT 03.06.2016: Aktion Mensch: 172 Millionen flossen 2015 in Projekte und Kampagnen <p>(Bonn, 3. Juni 2016) Die Aktion Mensch hat sich im vergangenen Jahr 2015 erneut in einem schwierigen Markt sehr gut behauptet. Der Gesamtumsatz der Soziallotterie legte um f&uuml;nf auf 447,3 Millionen Euro zu. Damit konnte die Soziallotterie noch mehr Projekte f&ouml;rdern als im Vorjahr. 172,4 (Vorjahr: 158,2) Millionen Euro flossen bundesweit direkt in Projekte f&uuml;r Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche sowie in gesellschaftsrelevante Kampagnen. Dies geht aus dem nun ver&ouml;ffentlichten Jahresbericht hervor.<br> Mehr als vier Millionen Losinhaber haben im abgelaufenen Gesch&auml;ftsjahr mitgespielt. Rund 134,2 Millionen Euro wurden als Gewinn ausgesch&uuml;ttet &ndash; dies waren 1,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Dabei liegt der Hauptgewinn seit Anfang 2013 bei zwei Millionen Euro. Insgesamt haben 89 Gewinner jeweils eine halbe Million Euro oder mehr gewonnen.</p> <p>Positiv angelaufen ist neben dem neuen Gl&uuml;ckslos mit der Markteinf&uuml;hrung im M&auml;rz auch der neue Vertriebsweg &uuml;ber den K&ouml;lner Handelskonzern REWE. Im Einzelhandel werden seit dem Weihnachtsgesch&auml;ft Losgutscheine an den Supermarktkassen verkauft. Die gr&ouml;&szlig;te deutsche F&ouml;rderorganisation im sozialen Bereich hat sich mit beiden Ma&szlig;nahmen neue Gruppen von Mitspielern erschlossen und ist damit - ebenso wie mit dem wachsenden Online-Vertrieb - auf ein ge&auml;ndertes Konsumverhalten eingegangen. </p> <p>Sehr erfolgreich ist die neue Online-Kampagne der Aktion Mensch am 1. Juni gestartet. Der Film #NeueNaehe erreichte in den ersten 48 Stunden mehr als 3 Millionen Videoaufrufe bei Facebook und YouTube. In dem Film treffen Kinder unvorbereitet auf Menschen mit Behinderung, die ganz unterschiedliche Hilfsmittel benutzen: einen Talker, eine Mundmaus oder ein Exoskelett. &quot;Diese Begegnungen finden v&ouml;llig vorurteilsfrei und offen statt. Wir wollen damit zeigen, wie neue technische M&ouml;glichkeiten H&uuml;rden zwischen Menschen &uuml;berwinden helfen. Ganz &uuml;berw&auml;ltigt sind wir von dem gro&szlig;en Zuspruch, den dieser F&uuml;nf-Minuten-Film hervorruft&quot;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. </p> <p>Zum <a href="http://www.aktion-mensch.de/jahresbericht" title="Zum Jahresbericht">Jahresbericht</a>: <a href="http://www.aktion-mensch.de/jahresbericht">www.aktion-mensch.de/jahresbericht</a></p> <p>Zur neuen <a href="https://www.aktion-mensch.de/neuenaehe?et_cid=58&amp;et_lid=274024" title="Zur Kampagne">Kampagne</a> auf YouTube: <a href="http://bit.ly/1U1QdXc">http://bit.ly/1U1QdXc</a> (auch zum Einbetten auf Dritt-Seiten)</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3725 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3725 Fri, 03 Jun 2016 11:00:00 GMT 01.06.2016: „Jede neue Idee kann uns näher bringen" <p>Die Aktion Mensch setzt sich in ihrem Kampagnenvideo &quot;Die neue N&auml;he&quot; f&uuml;r ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ein. Der Film der Soziallotterie zeigt, wie Innovationen mehr Begegnung erm&ouml;glichen und Barrieren abbauen. &quot;Immer mehr Bundesb&uuml;rger denken bei Barrierefreiheit nicht nur an Rampen, sondern zum Beispiel auch an technische und digitale Hilfen oder Informationen in Leichter Sprache&quot;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. Auch Gebrauchsgegenst&auml;nde, Dienstleistungen, Medien oder Freizeitangebote m&uuml;ssen so gestaltet sein, dass sie f&uuml;r alle ohne fremde Hilfe zug&auml;nglich sind. </p> <p><strong>Barrierefreiheit ist f&uuml;r Jeden komfortabel</strong><br> &bdquo;Jede neue Idee kann uns n&auml;her bringen&ldquo; lautet daher auch das Motto des Kampagnenfilms: Die Aktion Mensch will auf die vielen M&ouml;glichkeiten hinweisen, die sich durch fortschreitende Digitalisierung und den technologischen Fortschritt in vielen Lebensbereichen entwickelt haben. Gleichzeitig will sie alle Menschen daf&uuml;r sensibilisieren, dass Barrierefreiheit weiter vorangebracht werden muss. Denn von Barrierefreiheit profitieren alle: F&uuml;r jeden Menschen ist sie komfortabel, f&uuml;r jeden Dritten notwendig und f&uuml;r jeden Zehnten unentbehrlich. Die Aktion Mensch l&auml;dt mit dem Video dazu ein, gemeinsam L&ouml;sungen f&uuml;r noch vorhandene Barrieren zu finden.</p> <p><strong>Bessere Teilhabe an der Gesellschaft</strong><br> Dabei sind zwei Aspekte wichtig: Zum einen muss die Umgebung barrierefrei gestaltet werden, damit jeder Mensch &uuml;berall hingelangen kann. Hier ist nicht nur der Gesetzgeber, sondern sind alle Menschen in ihrem Umfeld daf&uuml;r verantwortlich, zum Abbau von H&uuml;rden beizutragen. Zum anderen er&ouml;ffnet die technologische Entwicklung Menschen mit Behinderung viele M&ouml;glichkeiten, noch besser an der Gesellschaft teilhaben zu k&ouml;nnen. Das kann durch digitale Angebote wie Apps - z. B. bemyeyes.org f&uuml;r blinde Menschen &ndash; oder barrierefreie Webseiten, immer bessere technische Hilfsmittel wie die Mundmaus, der Talker, die Lormhand oder das Exoskelett sowie Prothetik m&ouml;glich werden. </p> <p>Im Kampagnenfilm bringen diese M&ouml;glichkeiten Kinder ins Gespr&auml;ch mit Menschen mit Behinderung. Die F&uuml;nf- bis Elfj&auml;hrigen haben keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste und sind fasziniert davon, welche M&ouml;glichkeiten der Interaktion sich bieten &ndash; auch wenn ihr Gegen&uuml;ber im Rollstuhl sitzt, blind ist oder nicht sprechen kann.<br> <a class="arr-r" href="http://www.aktion-mensch.de/neuenaehe">www.aktion-mensch.de/neuenaehe</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3723 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3723 Wed, 01 Jun 2016 09:00:00 GMT 23.05.2016: Studenten starten Paralympics Online-Redaktion <p>Ab sofort starten die Sportstudenten Niklas (Nik) Kl&uuml;tsch und Marcel Wienands als &bdquo;RioMaNiacs&ldquo; ihre Online-Berichterstattung rund um die Paralympics. Auf der barrierefreien &bdquo;Social Wall&ldquo; unter<a href="http://www.riomaniacs.de"> www.riomaniacs.de</a> k&ouml;nnen Sportfans ihre Posts, Videos, Bilder und Blogbeitr&auml;ge &uuml;ber paralympische Sportarten und Athleten sowie Inklusion und Sport verfolgen. Nik und Marcel berichten schon jetzt von Sportevents in ganz Deutschland &ndash; und nat&uuml;rlich ab September live aus Rio. Gleichzeitig wird die Social Wall mit dem Hashtag #RioMaNiacs zur Plattform f&uuml;r alle anderen Fan-Beitr&auml;ge rund um die Paralympics 2016.</p> <p>Unterst&uuml;tzt werden die Studenten der Deutschen Sporthochschule K&ouml;ln von der Aktion Mensch und der Deutschen Telekom. Die Telekom als F&ouml;rderer der Deutschen Paralympischen Mannschaft und des Nationalen Paralympischen Jugendlagers der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) haben mit der Aktion Mensch das Nachwuchsreporter-Projekt anl&auml;sslich der Paralympischen Spiele 2016 in Rio ins Leben gerufen. Die Ausschreibung erfolgte in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule K&ouml;ln. Sie richtete sich an Sportstudenten und -studentinnen mit und ohne Behinderung. Ziel war es, ein inklusives Reporterteam zu bilden. Unter zahlreichen Bewerbern konnten sich der sehbehinderte Marcel und Nik durchsetzen: &bdquo;Wir freuen uns riesig, dass wir als Reporter &uuml;berall bei den Wettk&auml;mpfen hier in Deutschland dabei sein k&ouml;nnen und viele der Athleten schon vorher kennenlernen. Vor Ort in Rio bei den Medaillenwettk&auml;mpfen dabei zu sein wird unvergesslich.&ldquo;</p> <p>Das Nachwuchsreporter-Projekt der Aktion Mensch und der Deutschen Telekom ist Teil der F&ouml;rderung des Nationalen Paralympischen Jugendlagers. Marcel und Nik reisen als G&auml;ste des Jugendlagers nach Brasilien. &bdquo;Wir freuen uns, dass dieses tolle Reporterteam die Chance erh&auml;lt, das einmalige Sportereignis zu erleben. Mit der Berichterstattung der RioMaNiacs m&ouml;chten wir ganz besonders junge Menschen f&uuml;r die Paralympischen Spiele begeistern und zeigen, wie Sport Menschen mit und ohne Behinderung verbinden kann &ndash; nicht nur in Rio&ldquo;, erkl&auml;rt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &bdquo;Unsere beiden Reporter Marcel und Nik leben Integration. Mit ihren Nachrichten tragen sie dazu bei, f&uuml;r die tollen Leistungen unserer behinderten Sportler zu werben und diese einem gro&szlig;en Publikum nahe zu bringen&ldquo;, sagt Stephan Althoff, Leiter Sponsoring der Deutschen Telekom. &bdquo;Dar&uuml;ber hinaus wollen wir mit diesem Projekt m&ouml;glichst viele behinderte Jugendliche ermutigen selber Sport zu treiben.&ldquo;</p> <p><strong>Den RioMaNiacs online folgen:</strong><br> Social Wall: www.riomaniacs.de<br> facebook: www.facebook.com/RioMaNiacs-1522932644678168/?fref=ts<br> Instagram: www.instagram.com/riomaniacs<br> Twitter: @riomaniacs</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3719 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3719 Mon, 23 May 2016 10:00:00 GMT 10.05.2016: Aktion Mensch startet bundesweite Initiative "Kommune Inklusiv" <p>Gemeinsam wohnen, arbeiten, die Schule besuchen oder ganz selbstverst&auml;ndlich die Freizeit gestalten. Damit dies f&uuml;r m&ouml;glichst viele Menschen mit und ohne Behinderung bald Realit&auml;t wird, startet die Aktion Mensch die Initiative &quot;Kommune Inklusiv&quot;. Mit der auf f&uuml;nf Jahre ausgelegten Initiative l&auml;dt Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Soziallotterie bundesweit gemeinn&uuml;tzige Organisationen und Akteure ein, modellhafte Konzepte f&uuml;r die Gestaltung von inklusiven Sozialr&auml;umen zu entwickeln. Ausgew&auml;hlte Sozialraum-Ideen werden bei ihrer Umsetzung finanziell und ideell von der Aktion unterst&uuml;tzt: Neben Prozessbegleitung und Beratungen erhalten die k&uuml;nftigen Netzwerker unter anderem auch Fortbildungen.</p> <p>&bdquo;F&uuml;r eine erfolgreiche Realisierung von Inklusion ist es wichtig, dass Vereine, Verb&auml;nde, Unternehmen und die regionale Verwaltung sich vernetzen, gemeinsame Ziele verfolgen und somit ihren Sozialraum zu einem inklusiven Sozialraum weiterentwickeln&ldquo;, sagt Christina Marx, Leiterin des Bereichs Aufkl&auml;rung bei der Aktion Mensch. Inklusive Sozialr&auml;ume &ndash; das sind barrierefreie Lebensumfelder f&uuml;r alle Menschen mit und ohne Behinderung und egal welchen Alters, die ein selbstbestimmtes Zusammenleben auf Augenh&ouml;he erm&ouml;glichen. Jeder und Jede soll w&auml;hlen k&ouml;nnen, wo er oder sie leben m&ouml;chte, Zugang zu allen Angeboten haben und sich an allen gesellschaftlichen Prozessen beteiligen k&ouml;nnen.</p> <p>Interessierte Organisationen und Akteure sind aufgerufen, sich ab sofort mit einem Sozialraum-Konzept bei der Aktion Mensch zu bewerben. Ideen dazu k&ouml;nnen bis zum 30. Juni 2016 schriftlich eingereicht werden. Informationen und Unterlagen unter: <a href="http://www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv">www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv</a>. Aus allen Bewerbungen w&auml;hlt die Aktion Mensch f&uuml;nf Sozialraumprojekte aus, die sie auf ihrem weiteren Weg in die &quot;Kommune Inklusiv&quot; auch begleitet. Die Erfahrungen und Ergebnisse aus diesen Netzwerken werden sp&auml;ter anderen Sozialr&auml;umen zur Verf&uuml;gung gestellt, damit ihre Inklusionsarbeit noch erfolgreicher wird.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3715 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3715 Tue, 10 May 2016 12:00:00 GMT 03.05.2016: Umfrage zur Barrierefreiheit: München ist Spitzenreiter, Köln Schlusslicht unter den Metropolen <p>(Bonn, 3. Mai) Aus Sicht der M&uuml;nchener ist die bayerische Hauptstadt die barrierefreiste Metropole unter den f&uuml;nf einwohnerst&auml;rksten St&auml;dten Deutschlands. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact AG im Auftrag der Aktion Mensch. Demnach belegen Frankfurt, Hamburg und Berlin die Pl&auml;tze zwei bis vier &ndash; Schlusslicht ist K&ouml;ln. Wie bereits 2012 wurden Bewohner der f&uuml;nf Metropolen sowie aus ganz Deutschland aufgefordert, die Barrierefreiheit ihrer Stadt zu bewerten. M&uuml;nchen liegt in der Gesamtbewertung &uuml;ber dem Bundesdurchschnitt. So best&auml;tigen zum Beispiel 41 Prozent der M&uuml;nchener, dass ihre Stadt viel f&uuml;r Menschen mit Behinderung macht. Zum Vergleich: In K&ouml;ln stimmen dieser Aussage nur 22 Prozent zu.</p> <p>Menschen mit Behinderung scheinen heute besser in das gesellschaftliche Leben eingebunden zu sein als noch vor vier Jahren: 37 Prozent aller Befragten meinen, in ihrer Stadt hat sich diesbez&uuml;glich viel bewegt, 2012 waren es 30 Prozent. Befragte mit Behinderung beurteilen das nicht ganz so positiv, hier stimmen aktuell 33 Prozent der Aussage zu, dass sich auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft in ihrer Stadt viel bewegt hat. Das bedeutet eine Steigerung von<br> 6 Prozentpunkten im Vergleich zu 2012. Handlungsbedarf sehen 81 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung vor allem bei der Zug&auml;nglichkeit von Geb&auml;uden und Pl&auml;tzen sowie der Nutzbarkeit der &ouml;ffentlichen Infrastruktur. Dicht darauf folgt der Wunsch nach Verbesserungen beim privaten Wohnen, im &ouml;ffentlichen Nahverkehr, Z&uuml;gen und Flugzeugen sowie im Arbeitsmarkt. </p> <p>Dabei ist der Begriff &bdquo;Barrierefreiheit&ldquo; bereits deutlich pr&auml;senter in den K&ouml;pfen der Deutschen als noch vor vier Jahren. &bdquo;Die Umfrage zeigt, dass die Deutschen bei Barrierefreiheit nicht mehr nur an Rampen denken, sondern zum Beispiel auch technische und digitale Hilfen oder Informationen in Leichter Sprache damit verbinden&quot;, so Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &quot;Die Aktion Mensch weist 2016 daher mit vielen Aktionen darauf hin, wie Barrieren auch &uuml;ber Technologien &uuml;berwunden werden.&ldquo;</p> <p>Anlass der repr&auml;sentativen Umfrage ist der 5. Mai, der Europ&auml;ische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Vom 30. April bis 15. Mai k&ouml;nnen Menschen in ganz Deutschland bei Aktionen zum Protesttag noch einmal selbst die Barrierefreiheit ihrer Stadt testen und bewerten. Auch online sind User eingeladen, an einem St&auml;dtetest teilzunehmen. Unter den Teilnehmern der Online-Aktion wird eine St&auml;dtereise verlost. Mit dem Hashtag #5Maibarrierefrei k&ouml;nnen zudem Erlebnisse rund um den Aktionstag auf Facebook und Twitter geteilt werden.</p> <p>Den St&auml;dtetest sowie einen Aktionsfinder finden Interessierte auf <strong><a href="http://www.aktion-mensch.de/5mai" title="Zum 5. Mai">www.aktion-mensch.de/5mai</a></strong>. </p> <p><strong>&Uuml;ber die Umfrage</strong><br> F&uuml;r die Umfrage zum Thema &bdquo;Barrierefreiheit in deutschen St&auml;dten&ldquo; hat die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG online 1.295 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in Berlin, Hamburg, M&uuml;nchen, K&ouml;ln und Frankfurt am Main sowie rund 1.000 Bundesb&uuml;rger zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Jede Stichprobe entspricht einer repr&auml;sentativen Verteilung von Alter und Geschlecht sowie Regionen (bundesweite Befragung). Aus der bundesweiten Stichprobe ergibt sich auch ein repr&auml;sentativer Anteil (14 Prozent) von Menschen mit Behinderungen. Zur Vergleichbarkeit der Bewertung der Barrierefreiheit in deutschen St&auml;dten wurden in der Studie unter anderem die Zug&auml;nglichkeit von verschiedenen Orten und Einrichtungen, das st&auml;dtische Engagement f&uuml;r Barrierefreiheit sowie die Einbindung von Menschen mit Behinderung in den St&auml;dten abgefragt. Die Ergebnisse dieser Fragen wurden im &bdquo;Barriereindex&ldquo; zusammengefasst. Die unabh&auml;ngige Online-Erhebung wurde im April 2016 durchgef&uuml;hrt (erste Messung April 2012).</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3711 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3711 Tue, 03 May 2016 09:30:00 GMT 21.04.2016: Erfolg inklusive: Potenziale von Menschen mit Behinderung <p>77 Prozent der Unternehmer geben in der Studie &quot;Inklusionsbarometer Arbeit&quot; der Aktion Mensch an, dass sie keine Leistungsunterschiede zwischen ihren Mitarbeitern mit und ohne Behinderung sehen. &quot;Mit etwas mehr Information seitens der Arbeitsberater und etwas mehr Vorschuss-Vertrauen der Unternehmer kann schon viel in Bewegung kommen&quot;, sagt Christina Marx, Leiterin des Bereichs Aufkl&auml;rung bei der Aktion Mensch.</p> <p>Wer im Osten als Arbeitssuchender mit Behinderung noch keinen Job hat, hat es allerdings wesentlich schwerer als seine Mitbewerber: Mit rund 17,8 Prozent ist die Arbeitslosenquote mehr als doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Behinderung. In diesem Bereich ist Ostdeutschland Schlusslicht im regionalen Vergleich. &quot;Der allgemeine Aufschwung am Arbeitsmarkt geht hier an den Bewerbern mit Behinderung vorbei&quot;, so Marx weiter. Dabei ist die Qualifikation der Arbeitssuchenden mit Behinderung hoch: Mehr als 80 Prozent der schwerbehinderten Arbeitslosen in Sachsen zum Beispiel haben ein abgeschlossenes Studium oder eine Berufsausbildung.</p> <p>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Handwerkskammer in Chemnitz streben daherein starkes B&uuml;ndnis an: Zusammen mit der Aktion Mensch und der Agentur f&uuml;r Arbeit wollen sie Unternehmer zum Thema Inklusion am Arbeitsplatz informieren. Wenn diese sich entscheiden, die Synergien gezielt zu nutzen, kann das ein starker Motor f&uuml;r die gesamte Region sein. &quot;Erfolg inklusive. Potenziale von Menschen mit Behinderung&quot; hie&szlig; daher eine Veranstaltung mit Erfahrungsaustausch und Information, die am 21. April in Chemnitz stattfand. Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Chemnitz haben dazu gemeinsam mit der Aktion Mensch eingeladen. Erfolgreiche Unternehmer der Sachsen Guss GmbH und der Orthop&auml;die Schuhtechnik Schwarzenberg berichteten von ihren Erfahrungen. Die Agentur f&uuml;r Arbeit beriet zum Thema F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten.</p> <p>&quot;Viele Unternehmen und Betriebe wissen gar nicht, welche Unterst&uuml;tzung sie bekommen, wenn sie einen Menschen mit Behinderung einstellen&quot;, betont Dr. h. c. Franz Voigt, Pr&auml;sident der IHK Chemnitz. &bdquo;Es gibt sehr unterschiedliche F&ouml;rderungsm&ouml;glichkeiten, angefangen bei der Ausstattung des Arbeitsplatzes, der Unterst&uuml;tzung bei den Geh&auml;ltern f&uuml;r eine gewisse Zeit bis hin zu einer Assistenz, die manche Menschen mit Behinderung ben&ouml;tigen, und die nicht vom Arbeitgeber bezahlt werden muss. Hierbei leistet seit 2013 unser Projekt Inklusion viel Aufkl&auml;rungsarbeit. Die Inklusionsberaterin informiert und begleitet Unternehmen bei allen Fragen zur Besch&auml;ftigung von Menschen mit einer Behinderung.&ldquo;</p> <p>Von der Qualit&auml;t der Mitarbeiter mit Behinderung ist Dietmar Mothes, Pr&auml;sident der Handwerkskammer Chemnitz, &uuml;berzeugt: &bdquo;Die Umfragen zeigen, dass Betriebe, die Menschen mit Behinderung einstellen, mit dieser Mitarbeiterwahl sehr zufrieden sind. Es muss klar vermittelt werden, dass hinter der Vielfalt von Behinderungen eine Vielfalt von Qualifikationsprofilen steht. Sprich, Arbeitgeber k&ouml;nnen einen Teil ihres Fachkr&auml;ftebedarfs decken, indem sie gezielt schauen, mit welch vielf&auml;ltigen beruflichen F&auml;higkeiten und Ausbildungen Menschen mit Behinderung ausgestattet sind.&ldquo;</p> <p>Bei der Sachsen Guss GmbH aus Chemnitz ist Inklusion ein selbstverst&auml;ndlicher Teil der Unternehmensphilosophie. 36 Mitarbeiter mit unterschiedlich starken Einschr&auml;nkungen arbeiten unter anderem als Bauschlosser, Diplomingenieur oder im kaufm&auml;nnischen Bereich. Auch bei der Orthop&auml;die Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH sind Menschen mit Behinderung Teil des Teams: Zum Beispiel eine Fu&szlig;pflegerin, eine B&uuml;rokraft und der Chef. Sie alle haben diesen Job bekommen, weil ihre Mitarbeit Vorteile f&uuml;r die Unternehmen mitbringt: sowohl im Hinblick auf das soziale Miteinander als auch auf die betriebswirtschaftlichen Bilanzen.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3702 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3702 Thu, 21 Apr 2016 12:00:00 GMT