Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen https://www.aktion-mensch.de/ RSS-Feed der aktuellsten Pressemitteilungen der Aktion Mensch de (c) Aktion Mensch, 2017 Fri, 12 May 2017 10:00:00 GMT Wed, 24 May 2017 10:25:05 GMT http://backend.userland.com/rss https://www.aktion-mensch.de/ds/img/basics/rss-logo.png Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen https://www.aktion-mensch.de/ 12.05.2017: Aktion Mensch Umfrage belegt: Mobile Informationssuche ist auf dem Vormarsch <p>Nahezu zwei Drittel der Deutschen (61 Prozent) greifen f&uuml;r die Informationssuche im Internet zu Smartphone, Tablet und Co., wie eine bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentative Umfrage der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact belegt. Das gilt auch f&uuml;r Menschen mit Behinderung (50 Prozent) und ihre Angeh&ouml;rigen (68 Prozent). Der Familienratgeber (<a href="http://www.familienratgeber.de/">www.familienratgeber.de</a>) der Aktion Mensch, das in seiner Art umfassendste Service- und Ratgeberportal f&uuml;r Menschen mit Behinderung und ihre Angeh&ouml;rigen, ist im neuen Design ab sofort ideal auf diese Nutzerbed&uuml;rfnisse abgestimmt. Denn neben einer modernen Gestaltung und einer noch klareren Navigation sind die Inhalte des bew&auml;hrten Ratgeber- und Serviceportals nun auch f&uuml;r die Darstellung auf mobilen Endger&auml;ten optimiert. </p> <p><strong>Ratgeberseiten als Informationsquelle Nummer 1</strong><br> Ob mobil oder zu Hause &ndash; 94 Prozent der Deutschen vertrauen auf das Internet, wenn es um die Suche nach Informationen zu Themen wie Urlaub und Freizeit oder auch um rechtliche Fragen sowie Informationen zu Bildung und Arbeit geht. Besonders beliebt bei der Informationssuche im Internet sind dabei Ratgeberseiten. Sie sind f&uuml;r nahezu zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) die Online-Informationsquelle Nummer 1 &ndash; noch vor Webseiten einzelner Anbieter (45 Prozent) oder Online-Communities und Foren (39 Prozent). </p> <p>Als umfassendster Ratgeber seiner Art erf&uuml;llt der Familienratgeber (<a href="http://www.familienratgeber.de/">www.familienratgeber.de</a>) dabei auch inhaltlich die Bed&uuml;rfnisse der Informationssuchenden. Denn neben kostenlosen Informationen (45 Prozent) legen die Deutschen bei der Recherche vor allem Wert auf die Aktualit&auml;t der Ausk&uuml;nfte (43 Prozent), auf die Seriosit&auml;t und Glaubw&uuml;rdigkeit des Absenders (40 Prozent) und eine einfache, verst&auml;ndliche Aufbereitung der Informationen (31 Prozent). Jedem f&uuml;nften Befragten mit einer Behinderung (20 Prozent) sind zudem die lokale Relevanz der Informationen und Anlaufstellen in der N&auml;he besonders wichtig. </p> <p>Verf&uuml;gbar in Einfacher und Leichter Sprache bietet der Familienratgeber der Aktion Mensch im modernisierten Design jedem Nutzer die M&ouml;glichkeit, &uuml;berall und jederzeit auf relevante und verst&auml;ndlich aufbereitete Informationen zuzugreifen. Abh&auml;ngig vom Thema, zu dem sich ein Nutzer informiert, werden ihm zudem aus mehr als 25.000 Adressen automatisch thematisch passende Beratungsangebote in der N&auml;he angezeigt. Mehr dazu unter <a href="http://www.familienratgeber.de/">www.familienratgeber.de</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-umfrage-belegt-mobile https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-umfrage-belegt-mobile Fri, 12 May 2017 10:00:00 GMT 12.05.2017: Aktion Mensch: Rund 178 Millionen Euro flossen 2016 in Projekte und Kampagnen <p>Die Aktion Mensch investiert immer mehr in eine inklusive Gesellschaft: Die F&ouml;rderorganisation gab 177,6 (Vorjahr: 172,4) Millionen Euro bundesweit direkt in Projekte f&uuml;r Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche sowie in gesellschaftsrelevante Kampagnen. Dies geht aus dem nun ver&ouml;ffentlichten Jahresbericht hervor. Der Gesamtumsatz der Soziallotterie lag im vergangenen Jahr bei 446 Millionen Euro. Bei der Aktion Mensch-Lotterie haben rund vier Millionen Losinhaber im abgelaufenen Gesch&auml;ftsjahr mitgespielt. Rund 133,8 Millionen Euro wurden als Gewinn ausgesch&uuml;ttet. Dabei haben 74 Gewinner zwischen einer halben Million und zwei Millionen Euro gewonnen. Seit ihrer Gr&uuml;ndung im Jahr 1964 hat die Aktion Mensch mehr als 3,9 Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben.</p> <p>Ankn&uuml;pfend an die erfolgreiche Kooperation mit dem K&ouml;lner Handelskonzern REWE geht die Aktion Mensch nun auch mit der Deutschen Post neue Wege. Seit November k&ouml;nnen die Kunden in rund 3.000 Post-Filialen ebenfalls Losgutscheine der Aktion Mensch kaufen. Die gr&ouml;&szlig;te F&ouml;rderorganisation im sozialen Bereich hat sich mit beiden Ma&szlig;nahmen neue Gruppen von Mitspielern erschlossen und ist damit &ndash; ebenso wie mit dem wachsenden Online-Vertrieb - auf ein ge&auml;ndertes Konsumverhalten eingegangen. </p> <p>Auch in diesem Jahr arbeitet die Aktion Mensch weiter f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft. Daf&uuml;r m&uuml;ssen aber Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung allt&auml;glicher werden. Daher lenkt die Aktion Mensch ab Juni die Aufmerksamkeit der Bundesb&uuml;rger mit ihrer neuen Kampagne auf Gemeinsamkeiten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. &bdquo;Wir brauchen Begegnung im Alltag, in der Schule, beim Einkaufen, bei der Arbeit und in der Freizeit. Nur so schaffen wir es, die Bereitschaft zur Inklusion in weite Teile der Bev&ouml;lkerung zu tragen. Von inklusiven Strukturen profitieren am Ende alle Menschen, etwa durch barrierefreie Zug&auml;nge, mehr Wertsch&auml;tzung, Menschlichkeit, Akzeptanz und Vielfalt, &quot; sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. </p> <p><a href="http://www.aktion-mensch.de/jahresbericht">www.aktion-mensch.de/jahresbericht</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-rund-178-millionen-euro https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-rund-178-millionen-euro Fri, 12 May 2017 08:00:00 GMT 03.05.2017: Aktion Mensch-Umfrage Barrierefreiheit zum Protesttag 5. Mai <p>M&uuml;nchen ist laut einer B&uuml;rgerumfrage die barrierefreieste Stadt unter den f&uuml;nf einwohnerst&auml;rksten Metropolen Deutschlands. Die Pl&auml;tze zwei bis vier gehen an Frankfurt, Berlin und Hamburg. Das Schlusslicht bildet wie im Vorjahr K&ouml;ln. Bei der aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Inno-fact AG im Auftrag der Aktion Mensch wurden, wie bereits in 2012 und 2016, Bewohner der f&uuml;nf St&auml;dte sowie aus ganz Deutschland aufgefordert, die Barrierefreiheit ihrer Stadt zu bewerten. M&uuml;n-chen belegt in der Gesamtbewertung zum dritten Mal in Folge den ersten Platz und liegt damit auch deutlich &uuml;ber dem Bundesdurchschnitt. So best&auml;tigen zum Beispiel 42 Prozent der M&uuml;nchener, dass ihre Stadt viel f&uuml;r Menschen mit Behinderung tut. Bundesweit stimmen dieser Aussage nur 30 Pro-zent zu.</p> <p>Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen ist zentrale Voraussetzung f&uuml;r Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung und ein inklusives Miteinander. Entsprechend ist Barrierefreiheit laut der bundesweiten Befragung f&uuml;r mehr als zwei Drittel der Deutschen (69 Prozent) f&uuml;r alle Menschen wichtig und nicht nur f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Dennoch geben nur 28 Prozent der Befragten an, dass es in ihrer Stadt zahlreiche inklusive Angebote gibt. So sehen auch nur 20 Prozent ihre Heimatstadt als Vorbild f&uuml;r Barrierefreiheit.</p> <p>Positiv ver&auml;ndert hat sich ganz allgemein das Verh&auml;ltnis der Deutschen zu Inklusion sowie die Be-gegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung: Gut die H&auml;lfte aller Deutschen (52 Pro-zent) meint, dass Menschen mit und ohne Behinderung in ihren St&auml;dten ganz selbstverst&auml;ndlich zu-sammenleben. Seit der ersten Befragung hat sich dieser Wert stetig verbessert: in 2012 waren es 44 Prozent, im Vorjahr 49 Prozent. Entsprechend best&auml;tigen rund zwei Drittel (64 Prozent) der Befrag-ten, im t&auml;glichen Leben Kontakt zu Menschen mit Behinderung zu haben. </p> <p>&quot;Diese Entwicklung macht Mut&quot;, so Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &quot;Sie zeigt, dass Barrieren auch in den K&ouml;pfen fallen und Themen wie Inklusion, Begegnung und Barrierefreiheit im-mer selbstverst&auml;ndlicher werden.&quot; So sind deutschlandweit rund 60 Prozent der Befragten der Mei-nung, dass ihnen das Thema Barrierefreiheit heute im Alltag &ouml;fter begegnet als in den letzten Jahren.<br> Anlass der repr&auml;sentativen Umfrage ist der <a href="https://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/kampagnen-und-aktionen/aktionstag-5-mai.html">5. Mai</a>, der Europ&auml;ische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, den die Aktion Mensch seit 19 Jahren finanziell unterst&uuml;tzt: Vom 29. April bis 14. Mai k&ouml;nnen Verb&auml;nde und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe &ouml;ffent-lichkeitswirksame Aktionen durchf&uuml;hren. Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, aufeinander zuzugehen und sich zu begegnen. Die Erlebnisse rund um den Aktionstag k&ouml;nnen unter dem Hashtag #wirge-staltenhier in den sozialen Medien geteilt werden. Unter dem Motto <a href="https://www.aktion-mensch.de/wir-gestalten-hier.html">&quot;Wir gestalten unsere Stadt&quot;</a> sind zudem Menschen jeden Alters aufgerufen, Ideen f&uuml;r ein besseres Zusammenleben zu entwickeln und online einzureichen &ndash; mit der Chance auf eine Umsetzung vor Ort.</p> <p><strong>&Uuml;ber die Umfrage</strong><br> F&uuml;r die Umfrage zum Thema &bdquo;Barrierefreiheit in deutschen St&auml;dten&ldquo; hat die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Markt-forschungsinstitut Innofact AG online 2.044 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in Berlin, Hamburg, M&uuml;nchen, K&ouml;ln und Frankfurt am Main sowie rund 1.009 Bundesb&uuml;rger zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Jede Stichprobe entspricht einer repr&auml;sentativen Verteilung von Alter und Geschlecht sowie Regionen (bundesweite Befragung). Aus der bundes-weiten Stichprobe ergibt sich auch ein repr&auml;sentativer Anteil (14,2 Prozent) von Menschen mit Behinderungen. Zur Vergleichbarkeit der Bewertung der Barrierefreiheit in deutschen St&auml;dten wurden in der Umfrage unter anderem die Zug&auml;nglichkeit von verschiedenen Orten und Einrichtungen, das st&auml;dtische Engagement f&uuml;r Barrierefreiheit sowie die Einbindung von Menschen mit Behinderung in den St&auml;dten abgefragt. Die Ergebnisse dieser Fragen wurden im &bdquo;Barri-ere-Barometer&ldquo; zusammengefasst. Die unabh&auml;ngige Online-Erhebung wurde im April 2017 durchgef&uuml;hrt (erste Mes-sung April 2012, zweite Messung April 2016).</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-umfrage-5 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-umfrage-5 Wed, 03 May 2017 13:00:00 GMT 26.04.2017: Gemeinsam für Inklusion bei RB Leipzig <p>Gemeinsam f&uuml;r Inklusion bei RB Leipzig: Am Samstag stellt RB Leipzig sein Bundesligaspiel gegen den FC Ingolstadt ins Zeichen von Fans mit Behinderung. Unter dem Motto &quot;Unser Sport. F&uuml;r alle.&quot; setzen sich RB Leipzig und Porsche f&uuml;r ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sowie Barrierefreiheit im Stadion ein. Die Aktion Mensch bringt ihre langj&auml;hrige Erfahrung ein und unterst&uuml;tzt das Spiel gemeinsam mit den Partnern Bundesliga-Stiftung und dem S&auml;chsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V.</p> <p>Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, blickt mit Vorfreude auf die Aktion: &quot;Ich freue mich sehr, dass RB Leipzig und Porsche sich des Themas Inklusion annehmen und so zu einem selbstverst&auml;ndlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung beitragen. Die Fu&szlig;ball-Bundesliga bietet daf&uuml;r eine gro&szlig;artige B&uuml;hne. Wir unterst&uuml;tzen die Aktion gern mit starken Partnern wie der Bundesliga-Stiftung und dem S&auml;chsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband.&quot; </p> <p>Auch Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung, lobt das gemeinsame Engagement aller Partner: &bdquo;Der Bundesliga-Stiftung ist die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein wichtiges Anliegen, das uns mit der Aktion Mensch verbindet. Mit der Blindenreportage in den Arenen der Bundesliga und 2. Bundesliga, dem digitalen Reisef&uuml;hrer &bdquo;Barrierefrei ins Stadion&quot; und &uuml;ber 3.600 Stadionpl&auml;tzen f&uuml;r Fans mit Behinderung wird der Profifu&szlig;ball seiner Verantwortung gerecht. Auch RB Leipzig ist sich hier seiner Verantwortung bewusst und bietet allen Stadionbesuchern auf vorbildliche Art und Weise diesen besonderen Service.&ldquo; </p> <p>Am Tag selbst k&ouml;nnen Besucher und Medienvertreter ab 13.00 Uhr an verschiedenen Aktions- und Pr&auml;sentationsst&auml;nden auf der Festwiese Sportarten aus dem Behindertensport kennenlernen und auch selbst ausprobieren. Unter anderem sind die Blindenfu&szlig;baller des Chemnitzer FC und die Geh&ouml;rlosen-Tanzgruppe des Berufsbildungswerks Leipzig vor Ort.<br> Im Rahmen des Stadionprogramms werden zudem die Angebote f&uuml;r Fans mit Behinderung vorgestellt. Beispielsweise k&ouml;nnen blinde oder sehbehinderte Menschen die Heimspiele in der Red Bull Arena mit Hilfe der Blindenreportage und eines Stadionheftes in Brailleschrift miterleben. </p> <p>Geh&ouml;rlosen Zuschauern steht eine Geb&auml;rdendolmetscherin zur Seite. Verschiedene Gespr&auml;chspartner zum Thema Inklusion im Sport runden das Programm ab. Ein weiterer besonderer Programmpunkt sind die inklusiven Teams der Einlauf- und Ballkinder: Hier kommen Kinder mit Behinderung zum Einsatz. </p> <p>RBL-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Oliver Mintzlaff und der Vorsitzende der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Porsche Leipzig GmbH, Siegfried B&uuml;low, unterstreichen die Bedeutung des Spieltages f&uuml;r Inklusion: </p> <p><strong>Oliver Mintzlaff</strong>: &bdquo;Wir m&ouml;chten zum Heimspiel gegen Ingolstadt aktiv auf das Thema Inklusion im Sport aufmerksam machen und es weiter vorantreiben. Wir wollen f&uuml;r ein gemeinsames Miteinander von Fu&szlig;ballfans mit und ohne Handicap werben und dazu beitragen, dass die Fans ihre Unsicherheiten und &Auml;ngste weiter abbauen und ein unbefangener Umgang gegen&uuml;ber Menschen mit Behinderung entsteht.<br> Die verschiedenen Aktionen sollen helfen, den Inklusionsgedanken ins Stadion zu transportieren und die Fans daf&uuml;r zu sensibilisieren. Fu&szlig;ball verbindet die Menschen &ndash; deshalb haben wir uns auch f&uuml;r den Slogan ‚Unser Sport. F&uuml;r alle.‘ entschieden.&ldquo;<br> <strong>Siegfried B&uuml;low</strong>: &bdquo;Wir unterst&uuml;tzen seit jeher Vereine in der Region, die sich um sozial benachteiligte Kinder k&uuml;mmern und f&uuml;r die Chancengleichheit eintreten. Es freut mich sehr, gemeinsam mit unserem Partner RB Leipzig ein Zeichen f&uuml;r Gleichberechtigung und Inklusion zu setzen. Denn sowohl im Automobilbau als auch im Fu&szlig;ball geht es um den Teamgeist, der f&uuml;r respektvollen, toleranten und hilfsbereiten Umgang miteinander steht.&ldquo;</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-04/gemeinsam-fuer-inklusion-rb-leipzig https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-04/gemeinsam-fuer-inklusion-rb-leipzig Wed, 26 Apr 2017 08:00:00 GMT 25.04.2017: Kleine Geschenke mit großer Wirkung <p>Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Was im Volksmund schon lange bekannt ist, gilt auch f&uuml;r die Beziehung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen. So sind Geschenke des Arbeitgebers f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Erwerbst&auml;tigen nicht nur Grund zur Freude (79 Prozent), sondern steigern f&uuml;r die deutschen Arbeitnehmer auch die Motivation (66 Prozent) und die Attraktivit&auml;t (60 Prozent) eines Arbeitgebers. Das belegt eine aktuelle repr&auml;sentative Studie der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos. </p> <p><strong>Nachholbedarf bei deutschen Arbeitgebern</strong><br> Dieses Potenzial kleiner Aufmerksamkeiten scheint bei vielen deutschen Unternehmen allerdings noch nicht angekommen zu sein. Zwar haben sechs von zehn (60 Prozent) Besch&auml;ftigten in Deutschland schon einmal ein Geschenk von Ihrem Arbeitgeber erhalten &ndash; regelm&auml;&szlig;ige Aufmerksamkeiten zu Anl&auml;ssen wie einem Jubil&auml;um, Geburtstag oder f&uuml;r besondere Leistungen erh&auml;lt dagegen nur knapp jeder Zehnte (9 Prozent). </p> <p><strong>Es kommt nicht auf die Gr&ouml;&szlig;e an</strong><br> Dabei muss es f&uuml;r die deutschen Arbeitnehmer nicht einmal etwas Gro&szlig;es sein &ndash; gerade einmal 12 Prozent legen Wert auf ein teures Geschenk. Viel wichtiger ist den Besch&auml;ftigten, dass ihnen das Geschenk einen privaten Nutzen bietet (67 Prozent) und Spa&szlig; macht (63 Prozent). 59 Prozent freuen sich au&szlig;erdem &uuml;ber ein Geschenk, von dem sie &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum etwas haben. Und auch gesellschaftliches Engagement kommt gut an: Jeder F&uuml;nfte (21 Prozent) w&uuml;nscht sich, dass sein Geschenk einen sozialen Nutzen erf&uuml;llt. Besonders beliebt sind dabei Gutscheine (65 Prozent) &ndash; zum Beispiel ein Losgutschein f&uuml;r ein Los der Aktion Mensch, das bereits in zahlreichen deutschen Unternehmen zum Einsatz kommt.</p> <p><strong>Nachhaltige Wirkung auf Image und Reputation</strong><br> Diese Unternehmen haben erkannt, dass es um viel mehr als nur ein Geschenk geht. Auch das Image eines Unternehmens kann vom Einsatz der passenden Aufmerksamkeiten f&uuml;r die Mitarbeiter enorm profitieren. Denn egal ob als Kunden- oder Mitarbeitergeschenk &ndash; Unternehmen, die Aktion Mensch-Lose als Geschenk einsetzen, werden als sozial engagiert (70 Prozent) und vorbildlich (62 Prozent) eingestuft. Zudem bescheinigen die Befragten ihnen Verantwortungsbewusstsein (61 Prozent) und nehmen sie als sympathisch (60 Prozent) wahr. Ein guter Grund, vor dem n&auml;chsten Jubil&auml;um oder Geburtstag noch einmal &uuml;ber das richtige Geschenk f&uuml;r die Mitarbeiter nachzudenken.</p> <p>Weitere Informationen zum Aktion Mensch-Los als Mitarbeitergeschenk unter <a href="http://www.aktion-mensch.de/firmen">www.aktion-mensch.de/firmen</a> </p> <p><strong>&Uuml;ber die Studie</strong><br> Die Aktion Mensch hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut ipsos insgesamt 1.000 Menschen zwischen 18 und 70 Jahren bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentativ nach Alter, Geschlecht und Region befragt. Die Omnibus-Befragung wurde im M&auml;rz 2017 durchgef&uuml;hrt.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-04/kleine-geschenke-grosser-wirkung https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-04/kleine-geschenke-grosser-wirkung Tue, 25 Apr 2017 12:00:00 GMT 02.03.2017: Gemeinsam für Inklusion – 2. Aktion für Inklusion im Weser-Stadion <p>Der SV Werder Bremen setzt sich am 4. M&auml;rz im Rahmen des Heimspiels gegen den SV Darmstadt 98 im Weser-Stadion f&uuml;r Inklusion ein. Unterst&uuml;tzt wird die Aktion der Bremer von der Bundesliga-Stiftung, der Aktion Mensch und der Molkerei Ammerland. Unter dem Motto &quot;Gemeinsam f&uuml;r Inklusion&quot; wird um ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung geworben. &bdquo;Das Spiel tr&auml;gt dazu bei, Ber&uuml;hrungs&auml;ngste und Vorurteile auf dem Platz und am Rande des Spielfeldes abzubauen&ldquo;, sagt Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Pr&auml;sident des SV Werder Bremen. &bdquo;Wir stellen diese B&uuml;hne gern erneut zur Verf&uuml;gung. Dieser Aktionstag setzt ein Zeichen f&uuml;r Inklusion, Toleranz und gegen Diskriminierung.&ldquo; </p> <p>Kinder mit und ohne Behinderung laufen an diesem Tag mit den Spielern ins Weser-Stadion ein, ein 17-J&auml;hriger mit geistiger Behinderung begleitet den Stadionsprecher. Wie bei jedem Spiel im Weser-Stadion kommentiert auch der Blindenreporter die Partie f&uuml;r sehbehinderte Besucher. In den Gastronomiebetrieben des Stadions und im VIP-Bereich leisten Menschen mit Behinderung Unterst&uuml;tzung. Bei der Rasenpflege in der Halbzeitpause engagiert sich der Martinshof, ein F&ouml;rderprojekt der Aktion Mensch.</p> <p>Bereits zum zweiten Mal kooperiert der SV Werder Bremen bei einem Bundesliga-Spiel mit der Bundesliga-Stiftung und der Aktion Mensch. &bdquo;Sport ist ein wichtiger Inklusionstreiber, weil die Begeisterung daf&uuml;r die Menschen zusammenf&uuml;hrt. So k&ouml;nnen wir die Gesellschaft f&uuml;r das Thema Inklusion mit Hilfe des Erlebnisses im Stadion weiter sensibilisieren&ldquo;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &bdquo;Mit dem SV Werder Bremen haben wir einen Partner mit gro&szlig;er Erfahrung auf dem Gebiet gefunden, der das Projekt mit viel Herzblut vorantreibt.&ldquo; </p> <p>Bereits seit Jahren setzt sich die Bundesliga-Stiftung f&uuml;r die Barrierefreiheit im Stadion ein. &bdquo;Der Profifu&szlig;ball ist so inklusiv wie noch nie. Die Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga halten &uuml;ber 3.600 Pl&auml;tze f&uuml;r Fans mit Behinderung bereit&ldquo;, sagt Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung. &bdquo;Zudem wird der digitale Reisef&uuml;hrer ,Barrierefrei ins Stadion‘ f&uuml;r Menschen mit und ohne Behinderung von uns stetig weiterentwickelt. Dabei sind wir auf die Kooperation der Clubs der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga angewiesen und diesen f&uuml;r ihren Beitrag sehr dankbar.&ldquo; Neben dem Reisef&uuml;hrer treibt die Bundesliga-Stiftung auch im Rahmen des Projekts &quot;Lernort Stadion&quot; das Thema Inklusion voran und wird dabei jeweils von der Aktion Mensch unterst&uuml;tzt. &Uuml;berdies schult ein Blindenreporter-Kompetenzzentrum Kommentatoren, die mit ihren Reportagen blinden und sehbehinderten Fans im Stadion helfen am Spiel teilzuhaben.</p> <p>Die Molkerei Ammerland ist nicht nur bei der Aktion f&uuml;r Inklusion am 4. M&auml;rz Partner des SV Werder Bremen. &bdquo;Wir finden es wichtig, dass behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen Projekte durchf&uuml;hren und Gemeinsamkeiten entwickeln k&ouml;nnen. Daher haben wir das Thema Inklusion zum Mittelpunkt unseres Kooperationsvertrages mit Werder Bremen gemacht. Jeder Mensch hat spezielle F&auml;higkeiten, die auch auf dem Arbeitsmarkt wertvoll sind &ndash; ob mit oder ohne Behinderung&ldquo;, sagt Ralf Hinrichs, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Molkerei Ammerland eG.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-03/gemeinsam-fuer-inklusion-2-aktion https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-03/gemeinsam-fuer-inklusion-2-aktion Thu, 02 Mar 2017 10:00:00 GMT 02.02.2017: Start von Initiative „Kommune Inklusiv“ <p>In Bonn f&auml;llt heute der Startschuss f&uuml;r die neue Initiative der Aktion Mensch: <strong>Kommune Inklusiv</strong>. Mit diesem auf f&uuml;nf Jahre angelegten Projekt engagiert sich Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Soziallotterie f&uuml;r die Umsetzung von Inklusion in Kommunen bundesweit. Ziel ist, dass alle Menschen mit und ohne Behinderung an den gesellschaftlichen Prozessen ihrer Gemeinde teilhaben k&ouml;nnen &ndash; gemeinsam wohnen, arbeiten, die Schule besuchen oder ganz selbstverst&auml;ndlich die Freizeit gestalten. F&uuml;r dieses Vorhaben hat die Aktion Mensch f&uuml;nf Modell-Kommunen gesucht und gefunden, die auf ihrem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft von der Soziallotterie begleitet werden: Neben zahlreichen Angeboten wie Beratung und Unterst&uuml;tzung bei der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit sind auch Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Professionalisierung und Wissensmanagement vorgesehen.</p> <p><strong>F&uuml;nf Modell-Kommunen f&uuml;r mehr Vielfalt</strong><br> Fast 130 Gemeinden hatten sich f&uuml;r die Initiative <strong>Kommune Inklusiv</strong> beworben. Daraus hat die Aktion Mensch die Kommunen Rostock (Mecklenburg-Vorpommern), Schneverdingen (Niedersachsen), Erlangen (Bayern), Schw&auml;bisch Gm&uuml;nd (Baden-W&uuml;rttemberg) und die Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz) ausgew&auml;hlt. Kriterien f&uuml;r die Auswahl waren unter anderem: unterschiedliche Erfahrungen mit Inklusion sowie ein erkennbarer Wille in den Verwaltungen, Inklusion weiter voranzutreiben. Zus&auml;tzlich sollten die Teilnehmer verschiedene Gemeindegr&ouml;&szlig;en und Regionen Deutschlands repr&auml;sentieren. </p> <p>Schwerpunkt der Unterst&uuml;tzung ist der Aufbau lokaler Inklusions-Netzwerke mit Handelnden aus Verwaltung, Vereinen, Wohlfahrtsverb&auml;nden, Selbsthilfe und Unternehmen. Die Universit&auml;t Frankfurt am Main begleitet die Entwicklungen und wertet die Erfolge laufend aus. &quot;So k&ouml;nnen auch andere St&auml;dte und Gemeinden an diesem Inklusionsprozess teilhaben und sich orientieren, damit diese Initiative Schule macht und viele Nachahmer findet&quot;, so Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar.</p> <p><strong>Ein bundesweites Netzwerk f&uuml;r Inklusion</strong><br> Auf der Online-Plattform <a href="http://www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv">www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv</a> k&ouml;nnen sich daher auch Kommunen, die nicht Teil der Initiative sind, &uuml;ber den laufenden Inklusionsprozess und die Ergebnisse informieren. Langfristig sollen darauf auch Foren f&uuml;r den Austausch der Netzwerke in den Pilotregionen eingerichtet werden. &bdquo;Wir wollen, dass alle Gemeinden von den Erfahrungen unserer Modell-Kommunen profitieren: Was l&auml;uft gut, was kann verbessert werden? Deshalb ist uns der Austausch besonders wichtig&ldquo;, erkl&auml;rt Christina Marx, Leiterin des Bereichs Aufkl&auml;rung der Aktion Mensch. &bdquo;Mit unserer Initiative schaffen wir eine Hilfestellung f&uuml;r Inklusion, an der bundesweit alle teilhaben k&ouml;nnen.&ldquo;</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-02/start-initiative-kommune-inklusiv https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-02/start-initiative-kommune-inklusiv Thu, 02 Feb 2017 10:00:00 GMT 28.01.2017: Reiseführer "Barrierefrei ins Stadion" von Bundesliga-Stiftung und Aktion Mensch jetzt auch in "Leichter Sprache" und mit Hörservice <p>Die Bundesliga-Stiftung baut in Kooperation mit Aktion Mensch ihr Angebot f&uuml;r Zuschauer mit Behinderung weiter aus. Den Reisef&uuml;hrer &bdquo;Barrierefrei ins Stadion&ldquo; gibt es ab sofort auch in &bdquo;Leichter Sprache&ldquo; f&uuml;r Menschen mit geistiger Behinderung sowie mit H&ouml;rservice f&uuml;r blinde und sehbehinderte Fans. Er deckt alle Spielorte der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga ab und ist unter <a href="http://www.barrierefrei-ins-stadion.de/">www.barrierefrei-ins-stadion.de</a> abrufbar. Vom Ticketkauf &uuml;ber die Anreise bis hin zur Lage von Rollstuhlfahrer- und Sehbehindertenpl&auml;tzen bietet der Reisef&uuml;hrer viele n&uuml;tzliche Informationen.</p> <p>&bdquo;Leichte Sprache&ldquo; richtet sich an Menschen mit geistiger Behinderung und zeichnet sich durch einfachen Satzbau aus. Zus&auml;tzlich unterst&uuml;tzen Fotos oder Illustrationen den Text. Der H&ouml;rservice unterst&uuml;tzt blinde und sehbehinderte Menschen. Anreisewege und Orte im Stadion werden akustisch beschrieben, schriftlich angelegte Informationen h&ouml;rbar gemacht.<br> Der 2006 erstmals von der DFL Deutsche Fu&szlig;ball Liga als Brosch&uuml;re publizierte Reisef&uuml;hrer wurde 2013 auf Initiative der Bundesliga-Stiftung digitalisiert und mit Unterst&uuml;tzung des Deutschen Fu&szlig;ball-Bundes (DFB) und der Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft (BBAG) um die Spielst&auml;tten der 3. Liga erg&auml;nzt.</p> <p>In allen Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga gibt es Pl&auml;tze f&uuml;r Menschen mit Behinderung. In der Bundesliga stehen insgesamt 1.850 Rollstuhlfahrer- und 354 Sehbehindertenpl&auml;tze zur Verf&uuml;gung. In den Spielst&auml;tten der 2. Bundesliga sind insgesamt 1.161 Rollstuhlfahrer- und 247 Sehbehindertenpl&auml;tze vorhanden. Die Sitze f&uuml;r sehbehinderte und blinde Fans sind mit Kopfh&ouml;rern ausgestattet. Sie k&ouml;nnen genutzt werden, um den Schilderungen eigens geschulter Reporter zu folgen, die das Geschehen auf dem Spielfeld und im Stadion beschreiben.</p> <p>Weitere Informationen zur Bundesliga-Stiftung unter <a href="http://www.bundesliga-stiftung.de/">www.bundesliga-stiftung.de</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-01/reisefuehrer-barrierefrei-stadion https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-01/reisefuehrer-barrierefrei-stadion Sat, 28 Jan 2017 13:30:00 GMT 10.01.2017: Inklusion fürs Smartphone: Aktion Mensch präsentiert die ersten "Inklumojis" <p>(Bonn, 10. Januar 2017) Emojis sind aus der digitalen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. F&uuml;r mehr Vielfalt auf dem Smartphone sorgen dabei ab sofort insgesamt 27 inklusive Emojis, Icons und GIFs, die Menschen mit und ohne Behinderung darstellen. Mit der Entwicklung der neuartigen Bildzeichen hat es sich die Aktion Mensch zum Ziel gesetzt, Inklusion nicht nur in der Gesellschaft voranzutreiben, sondern auch in der Kommunikation. </p> <p>Die Inklumojis sind ab dem 11. Januar 2017 kostenlos als barrierefreie Tastatur-App im App Store sowie im Google Play Store verf&uuml;gbar. Um die neuen Icons und GIFs einsetzen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Nutzer lediglich die Tastatur aktivieren, das passende Emoji ausw&auml;hlen und als Bild versenden.</p> <p><strong>Vielfalt und Inklusion</strong><br> Mit m&auml;nnlichen und weiblichen Piktogrammen, Emojis mit unterschiedlichen Hautfarben sowie gleichgeschlechtlichen Paaren und Familien halten Gleichberechtigung und Vielfalt bereits seit geraumer Zeit Einzug in die Kommunikation &uuml;ber Smartphone, Tablet und Computer. Emojis mit Behinderung haben die Nutzer von SMS- und Messenger-Diensten wie WhatsApp oder Threema bislang jedoch vergeblich gesucht. </p> <p>Dank der inklusiven Icons der Aktion Mensch soll das in Zukunft anders werden. Dabei bilden die vielseitigen Bildzeichen eine ganze Bandbreite von Motiven und Situationen ab &ndash; vom Sportler mit Behinderung &uuml;ber Personen im Rollstuhl bis hin zu Geb&auml;rden und inklusiven Liebespaaren.</p> <p><strong>Langfristiges Ziel: Inklusive Emojis als Standardzeichen</strong><br> Mit dem Ziel, Inklusion auch nachhaltig als gesellschaftlichen Standard zu verankern, m&ouml;chte die Aktion Mensch die Inklumojis langfristig als festen Bestandteil des Unicode-Zeichenstandardsatzes etablieren. Damit sollen die kleinen, inklusiven Icons dann &uuml;ber die regul&auml;re Emoji-Tastatur verf&uuml;gbar und nutzbar werden. </p> <p>Ein entsprechender Antrag beim Unicode-Konsortium &ndash; dem Gremium, das &uuml;ber die Standardisierung von Schriftzeichen und Textelementen entscheidet &ndash; ist bereits geplant. Denn die Aktion Mensch ist &uuml;berzeugt: Emojis k&ouml;nnen Inklusion auf nat&uuml;rliche Weise veranschaulichen und Menschen mit Behinderung als das darstellen, was sie sind &ndash; ein selbstverst&auml;ndlicher Teil der Gesellschaft, auch in der Kommunikation.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-01/inklusion-fuers-smartphone-aktion https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-01/inklusion-fuers-smartphone-aktion Tue, 10 Jan 2017 10:40:00 GMT 09.01.2017: Langfassung der Studie zur Barrierefreiheit im TV erschienen: Mehr Unterhaltung, bitte! Barrierefreie Angebote haben Marktpotenzial <p>(Bonn/Berlin, 09. Januar 2017) Menschen mit Behinderungen sind noch immer von vielen Medien-Angeboten ausgeschlossen und k&ouml;nnen nicht mitreden, wenn Freunde oder Kollegen &uuml;ber das Fernsehprogramm sprechen. Das ist eines der herausragenden Ergebnisse einer gemeinsamen Studie der Medienanstalten und Aktion Mensch zur Barrierefreiheit, deren Langfassung jetzt online steht. Bereits im Oktober waren im Rahmen eines Panels auf den Medientagen M&uuml;nchen erste Ergebnisse der Studie diskutiert worden. Die Studie belegt bundesweit erstmals, wie intensiv Menschen mit Behinderungen Medien nutzen und welches Marktpotenzial barrierefreie Angebote haben. </p> <p>Eine Anregung der Geh&ouml;rlosensportlerin Heike Albrecht, die im Oktober auf dem Podium gefordert hatte, gerade auch mehr unterhaltende und popul&auml;re Sendungen zu untertiteln, griff ProSieben Sat.1 denn auch direkt auf: Der Sender k&uuml;ndigte im Nachgang zu der Veranstaltung an, die kommende Staffel von &bdquo;Germany&#39;s Next Topmodel&ldquo; erstmals vollst&auml;ndig ab Folge 1 zu untertiteln. </p> <p>Eine Entscheidung ganz im Sinne der Zuschauer mit Beeintr&auml;chtigungen, wie die Langfassung der Studie belegt. Denn obwohl 92 Prozent aller Deutschen mit Behinderung vor allem das Fernsehen als Medium nutzen, sto&szlig;en sie noch immer auf viele Barrieren: 86 Prozent der Geh&ouml;rlosen und rund die H&auml;lfte der Blinden geben an, dass sie den Inhalten &bdquo;gelegentlich&ldquo; bis &bdquo;sehr oft&ldquo; nicht folgen k&ouml;nnen. Und 61 Prozent der Geh&ouml;rlosen w&uuml;nschen sich mehr Sendungen mit Untertiteln und Blinde mehr Audiodeskriptionen, die beschreiben, was gerade im Bild zu sehen ist. </p> <p>Die Studie liefert auch Ergebnisse &uuml;ber die beliebtesten TV-Formate: Demnach schauen und h&ouml;ren Nutzer mit Beeintr&auml;chtigung jeden Alters am liebsten Spielfilme. Auch Reportagen, Dokumentationen und Nachrichten geh&ouml;ren zu den Formaten mit den meisten Anh&auml;ngern. Auf der Beliebtheitsskala der 14- bis 49-J&auml;hrigen folgen danach Serien und Unterhaltungs-, Game- und Quizshows. Die &uuml;ber 50-j&auml;hrigen TV-Nutzer schauen auch Magazine, Unterhaltungs- und Polit-Talkshows sehr gern. Die j&uuml;ngeren Zuschauer mit Beeintr&auml;chtigungen dagegen bevorzugen Formate aus dem Bereich Sitcom/Comedy, Reality-TV, Doku-Soaps oder Castingshows.</p> <p>Die Langfassung der Studie finden Sie unter: <a class="arr-r" href="http://www.die-medienanstalten.de/publikationen/weitere-veroeffentlichungen" title="Zur Studie">www.die-medienanstalten.de/publikationen/weitere-veroeffentlichungen</a> und <a class="arr-r" href="https://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/barrierefreiheit/mediennutzung">www.aktion-mensch.de/mediennutzung</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-01/langfassung-studie-zur https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-01/langfassung-studie-zur Mon, 09 Jan 2017 10:00:00 GMT