Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen http://www.aktion-mensch.de/ RSS-Feed der aktuellsten Pressemitteilungen der Aktion Mensch de (c) Aktion Mensch, 2018 Tue, 30 Jan 2018 09:25:00 GMT Tue, 30 Jan 2018 09:40:07 GMT http://backend.userland.com/rss http://www.aktion-mensch.de/ds/img/basics/rss-logo.png Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen http://www.aktion-mensch.de/ 30.01.2018: Aktion Mensch e.V im Netzwerk bonn-rhein-sieg-fairbindet <p>Bonn, 22.01.18 | Das Netzwerk bonn-rhein-sieg-fairbindet bekommt einen weiteren Partner. Die Aktion Mensch wird Teil des gemeinsamen Netzwerks aus Gebietsk&ouml;rper-schaften und Unternehmen, die sich aktiv f&uuml;r die Schaffung eines inklusiven Arbeitsmarktes in der Region Bonn / Rhein-Sieg einsetzen. &bdquo;Wir bekommen mit der Aktion Mensch einen kompetenten Mitstreiter f&uuml;r unsere Zielsetzung&ldquo; sagte Wolfgang P&uuml;tz, Vorstandsvorsitzender des Bonner Vereins f&uuml;r gemeindenahe Psychiatrie e.V. Dieser verantwortet die Leitung des Netzwerks.<br> Die Aktion Mensch setzt sich seit langem daf&uuml;r ein, dass Menschen mit Behinderung eine Chance am ersten Arbeitsmarkt erhalten. &quot;Arbeit zu haben, bedeutet wirtschaftlich unabh&auml;ngig zu sein und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen&quot;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. Bislang mangelt es potenziellen Arbeitgebern oft an qualifizierten Informationen hinsichtlich der M&ouml;glichkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen von Arbeitnehmern mit Behinderung. Auch die vielf&auml;ltigen F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten zur beruflichen Eingliederung - von Personalkosten bis hin zur technischen Arbeitsplatzausstattung - sind ebenfalls zu wenig bekannt.</p> <p>Die Aktion Mensch sch&auml;tzt das Netzwerk bereits seit seiner Gr&uuml;ndung im Jahr 2013. Bis zum Jahr 2016 f&ouml;rderte die Aktion Mensch das Netzwerk des Bonner Vereins f&uuml;r gemeindenahe Psychiatrie. Auch den Aufbau des Leuchtturmprojektes &bdquo;Godesburger&ldquo;, Deutschlands erstem inklusiven Burger-Restaurant, f&ouml;rderte die Bonner Soziallotterie. &quot;Als Bonner Organisation beteiligen wir uns nur zu gern an dem beispielgebenden Netzwerk&quot;, sagt v. Buttlar weiter. Die Aktion Mensch wird zuk&uuml;nftig die Steuerungsgruppe des Netzwerkes fachkundig erg&auml;n-zen. Die Mitwirkenden kommen in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden zusammen, um sich &uuml;ber aktuelle Entwicklungen auszutauschen, gemeinsame Aktionen zu planen und die Entwicklung des Netzwerkes zu beraten.<br> &Uuml;ber bonn-rhein-sieg-fairbindet: Bonn-rhein-sieg-fairbindet, als eine Netzwerk-Initiative unter der Leitung des Bonner Verein f&uuml;r gemeindenahe Psychiatrie e.V., &uuml;bernimmt eine wichtige Lotsenfunktion f&uuml;r Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit einer Behinderung. Das Netzwerk informiert und ber&auml;t unter anderem &uuml;ber eine Hotline, die Website www.bonn-rheinsieg-fairbindet.de und verschiedene Veranstaltungsformate hinsichtlich der zur Verf&uuml;gung stehenden F&ouml;rder- und Unterst&uuml;tzungsm&ouml;glichkeiten. Dar&uuml;ber hinaus m&ouml;chten die Mitglieder von bonn-rhein-sieg-fairbindet Unternehmen und &Ouml;ffentlichkeit an Rhein und Sieg f&uuml;r das Thema &bdquo;Inklusion in der Arbeitswelt&ldquo; sensibilisieren.<br> Weitere Infos:<br> Lisa Bachmann, Gesch&auml;ftsstelle bonn-rhein-sieg-fairbindet<br> bachmann@bonner-verein.de | Tel.: (0228) 9753-115<br> Pfaffenweg 27 | 53227 Bonn</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2018-01/aktion-mensch-e-v-netzwerk-bonn-rhein http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2018-01/aktion-mensch-e-v-netzwerk-bonn-rhein Tue, 30 Jan 2018 09:25:00 GMT 30.11.2017: Arbeitslose mit Behinderung suchen 377 Tage nach einem Job <p>(Bonn, 30. November 2017) Die Inklusion am Arbeitsmarkt macht weiter Fortschritte. Die Zahl der Arbeitslosen mit Behinderung sinkt auf rund 170.508 (Vorjahr: 178.809). Ihre Arbeitslosenquote hat sich ebenfalls verbessert, auf einen Wert von 12,4 (13,4) Prozent. Erstmals seit Erhebung der Studie der Aktion Mensch und des Handelsblatt <span xml:lang="en" lang="en">Research Institute</span> (HRI) vor f&uuml;nf Jahren verkleinert sich auch die L&uuml;cke zur Quote von Menschen ohne Beeintr&auml;chtigung (6,1 Prozent). &quot;Mit einer Verz&ouml;gerung kommt der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt damit auch bei den Menschen mit <span xml:lang="en" lang="en">Handicap</span> an&quot;, sagt Prof. Bert R&uuml;rup, Pr&auml;sident des <abbr title="Handelsblatt Research Institute" xml:lang="en" lang="en">HRI</abbr>. &quot;Durch eine gute Konjunktur ist die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskr&auml;ften anhaltend hoch. Deshalb profitieren endlich auch Fachkr&auml;fte mit Behinderung von einem stabilen ersten Arbeitsmarkt.&quot; Vor f&uuml;nf Jahren waren noch 176.040 behinderte Menschen arbeitslos, die Quote lag bei 14,1 Prozent. Bei Menschen ohne Einschr&auml;nkung lag sie im Vergleichszeitraum bei 7,1 Prozent.</p> <p><strong>Arbeitssuchende brauchen vor allem Geduld</strong><br> Wer arbeitslos ist, braucht allerdings jetzt noch mehr Geduld als in den Vorjahren. Schwerbehinderte ohne <span xml:lang="en" lang="en">Job</span> suchen 109 (2016: 101) Tage l&auml;nger als Nicht-Behinderte nach einer neuen Besch&auml;ftigung. Erstere ben&ouml;tigen im Durchschnitt mehr als ein Jahr (377 Tage), um eine neue Stelle zu finden. </p> <p><strong>Stagnierende Besch&auml;ftigungsquote trotz mehr besetzter Pflichtarbeitspl&auml;tze</strong><br> Die Besch&auml;ftigungsquote Schwerbehinderter stagniert bei 4,69 Prozent &ndash; und liegt damit knapp unter der gesetzlichen Vorgabe von f&uuml;nf Prozent. Diese Quote weist den Anteil der Mitarbeiter mit <span xml:lang="en" lang="en">Handicap</span> in den Unternehmen aus. Grund f&uuml;r die Stagnation ist die steigende Zahl von Unternehmen, die unter die Besch&auml;ftigungspflicht fallen, aber keine Menschen mit Behinderung einstellen. Diese legte um 3.500 auf 156.306 zu. Unternehmen m&uuml;ssen erst ab einer Firmengr&ouml;&szlig;e von mehr als 20 Mitarbeitern Menschen mit Behinderung einstellen &ndash; oder eine Ausgleichsabgabe zahlen.</p> <p>Immerhin: Die Zahl der besetzten Pflichtarbeitspl&auml;tze ist im gleichen Zuge auf ein Rekordhoch von 1,058 Millionen besetzten Pl&auml;tzen gestiegen &ndash; ein Plus von 15.000. Weitere 167.700 Menschen sind in Betrieben mit weniger als 20 Mitarbeitern besch&auml;ftigt.</p> <p><strong>Zehn gute Gr&uuml;nde f&uuml;r Arbeitgeber</strong><br> &quot;Nach wie vor sehen Personalentscheider eher die Defizite als die oft gro&szlig;e Expertise der Suchenden mit Behinderung&quot;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. Dabei machen die befragten Unternehmen, die Personal mit Behinderung besch&auml;ftigen, gute Erfahrungen. Die Mehrheit (78 Prozent) best&auml;tigt, dass zwischen Besch&auml;ftigten mit und ohne Behinderung keine generellen Leistungsunterschiede bestehen. Dennoch scheut bundesweit fast ein Viertel der Firmen den b&uuml;rokratischen Aufwand, die staatliche F&ouml;rderung in Anspruch zu nehmen - obwohl diese die Angebote kennen. Dar&uuml;ber hinaus fehlt 39 Prozent der kleinen Unternehmen, die Menschen mit Behinderung bereits besch&auml;ftigen, das Wissen um F&ouml;rderungsm&ouml;glichkeiten. Um den Antragsdschungel zu lichten, hat die Aktion Mensch die Brosch&uuml;re &quot;Zehn Gr&uuml;nde, Menschen mit Behinderung zu besch&auml;ftigen&quot; herausgegeben. Gleichzeitig f&ouml;rdert die Sozialorganisation Inklusionsbetriebe. Hier arbeiten zu je 50 Prozent Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam. Auch Vermittlungsdienste in den Arbeitsmarkt unterst&uuml;tzt die Aktion Mensch.</p> <p><strong>NRW verbessert sich nach Jahren wieder &ndash; und landet auf Platz 1</strong><br> In der Gesamtbetrachtung des Inklusionsklimabarometers setzt sich Nordrhein-Westfalen im regionalen Vergleich erstmals an die Spitze &ndash; vor die Regionen Mitte, Ostdeutschland, Norddeutschland und S&uuml;ddeutschland. Der Sprung von Platz vier auf Platz eins gelingt auch deshalb, weil 60 Prozent der Arbeitnehmer die staatliche F&ouml;rderung mit gut oder sehr gut bewerten. Zudem ist 91 Prozent der befragten Unternehmen die F&ouml;rderung bekannt, 85 Prozent nutzen die Angebote auch (Deutschland: 75 Prozent). Ebenfalls herausragend ist der relativ hohe Anteil von 46 Prozent der Unternehmen mit schriftlichen Grund&auml;tzen zur Integration von Angestellten mit Behinderung (Deutschland: 33 Prozent).</p> <p><strong>&Uuml;ber das Inklusionsbarometer Arbeit </strong><br> F&uuml;r das Inklusionsbarometer Arbeit hat das Handelsblatt <span xml:lang="en" lang="en">Research Institute</span> bei einer repr&auml;sentativen Umfrage 503 mittelst&auml;ndische Unternehmen und 803 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung befragt. Zugleich sind die j&uuml;ngsten Zahlen aus verschiedenen Quellen wie der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in die Bewertung eingeflossen. Das Barometer setzt sich aus Teilergebnissen zur Inklusionslage und zum Inklusionsklima zusammen.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-11/arbeitslose-behinderung-suchen-377 http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-11/arbeitslose-behinderung-suchen-377 Thu, 30 Nov 2017 10:30:00 GMT 24.10.2017: Weihnachtsgeschenke vom Arbeitgeber: Kleine Geste - große Wirkung <p>Bonn, 24. Oktober 2017 - Die Geste z&auml;hlt: Das gilt auch f&uuml;r Mitarbeitergeschenke zu Weihnachten. Eine bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentative Umfrage der Aktion Mensch zeigt, dass sich die &uuml;berwiegende Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer (79 Prozent) &uuml;ber Geschenke des Arbeitgebers nicht nur freut, sie steigern auch die Motivation (66 Prozent). Bundesweit befragte die Aktion Mensch mit dem Marktforschungsinstitut ipsos insgesamt 1.000 Menschen, welche Bedeutung Geschenke ihres Arbeitgebers f&uuml;r sie haben. Danach finden 61 Prozent der Erwerbst&auml;tigen, dass Geschenke ihren Arbeitgeber sympathischer machen. Mehr als jedem zweiten Arbeitnehmer (56 Prozent) ist diese Form der Wertsch&auml;tzung wichtig.</p> <p><strong>Untersch&auml;tzte Geste: Mitarbeitergeschenke zu Weihnachten</strong><br> Geschenke des Arbeitgebers sind also eine gute Chance f&uuml;r die Mitarbeiterbindung, die aber noch viel zu wenig genutzt wird. Denn: 37 Prozent der Besch&auml;ftigten haben noch nie ein Geschenk vom Arbeitgeber erhalten. Zwar sind sechs von zehn der Angestellten (60 Prozent) schon einmal vom Unternehmen beschenkt worden, &uuml;ber regelm&auml;&szlig;ige Aufmerksamkeiten zu Anl&auml;ssen wie Weihnachten, Geburtstagen oder f&uuml;r besondere Leistungen kann sich dagegen nur knapp jeder Zehnte (9 Prozent) freuen. Dabei ist es auch und besonders zu Weihnachten die sprichw&ouml;rtlich kleine Geste, die z&auml;hlt: Gerade einmal 12 Prozent der Befragten legen Wert auf ein teures Geschenk.</p> <p><strong>Unternehmen zeigen Engagement und Verantwortung</strong><br> Unternehmen, die dabei als Geschenk auf Aktion Mensch-Losgutscheine setzen, werden als sozial engagiert (70 Prozent) und verantwortungsbewusst (61 Prozent) eingestuft. Rund 7.600 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen nutzen dieses Potenzial bereits und verschenken Lose der Aktion Mensch an Mitarbeiter und Kunden, zum Beispiel der Baby-Onlineshop windeln.de: &bdquo;Es ist uns wichtig, unseren Mitarbeitern zu zeigen, wie sehr wir sie sch&auml;tzen. Daher haben wir uns vor etwa einem Jahr dazu entschlossen, die Lose der Aktion Mensch zu verschenken. Uns hat die Kombination aus Gewinnchancen f&uuml;r Mitarbeiter und sozialem Engagement &uuml;berzeugt&ldquo;, so Judith Buchholz aus der Unternehmenskommunikation von windeln.de. Das gilt auch f&uuml;r Klaus B&ouml;hler, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des gleichnamigen Pannen- und Bergungsdienstes in Karlsruhe: &ldquo;Wir denken, dass es auch f&uuml;r jeden einzelnen Mitarbeiter ein sch&ouml;nes Gef&uuml;hl ist, indirekt &ndash; durch sein Geschenk &ndash; etwas Gutes getan zu haben.&ldquo;</p> <p>Weitere Informationen zum Aktion Mensch-Los als Weihnachtsgeschenk f&uuml;r Mitarbeiter unter <a class="arr-r" href="https://www.aktion-mensch.de/lotterie/geschaeftskunden/">www.aktion-mensch.de/firmen</a></p> <p><strong>&Uuml;ber die Studie</strong><br> Die Aktion Mensch hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut ipsos insgesamt 1.000 Menschen zwischen 18 und 70 Jahren bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentativ nach Alter, Geschlecht und Region befragt. Die Omnibus-Befragung wurde im M&auml;rz 2017 durchgef&uuml;hrt.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-10/weihnachtsgeschenke-arbeitgeber http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-10/weihnachtsgeschenke-arbeitgeber Tue, 24 Oct 2017 09:00:00 GMT 30.08.2017: Aktion Mensch baut bunte Vielfalt der "Inklumojis" weiter aus <p>Die Familie der Inklumojis bekommt Zuwachs: Insgesamt 20 neue Ideogramme sorgen ab sofort f&uuml;r noch mehr Vielfalt auf dem Smartphone. Sie erg&auml;nzen die bisher 27 inklusiven Aktion Mensch-Emojis, Icons und GIFs, die Menschen mit und ohne Behinderung darstellen. Die Inklumojis sind seit Anfang 2017 kostenlos als barrierefreie Tastatur-App im App Store sowie im Google Play Store verf&uuml;gbar. </p> <p>Neu hinzugekommen sind neben Darstellungen verschiedener Berufsarten vor allem Inklumojis mit ganz unterschiedlichen Behinderungen. Als Basis f&uuml;r die neuen Motive wurden die bisherigen Nutzer der App im Vorfeld dazu befragt, welche Inklumojis ihnen fehlen. H&auml;ufigstes Nutzer-Feedback war der Wunsch, eine breitere Vielfalt an Behinderungen abzubilden. Diese R&uuml;ckmeldung ist nun in die Motivauswahl eingeflossen. Ab sofort gibt es nicht nur Emojis, die mit den F&uuml;&szlig;en applaudieren, eine Gehhilfe nutzen, mit H&ouml;rhilfe Sport machen oder sich &uuml;ber einen kaputten Rollstuhlreifen &auml;rgern. Es gibt auch Symbole f&uuml;r Geb&auml;rdensprachdolmetscher, Fernseh-Untertitel oder ein Elefanten-Mutter-und-Baby-Icon mit R&uuml;sselprothese. Alle Inklumojis sind sowohl in weiblicher als auch m&auml;nnlicher Ausf&uuml;hrung verf&uuml;gbar &ndash; auch die bisherigen Emojis wurden um diese Funktion erg&auml;nzt. </p> <p>Mit der Weiterentwicklung der witzigen Bildzeichen macht sich die Aktion Mensch daf&uuml;r stark, Inklusion nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch im digitalen Schriftverkehr und der mobilen Kommunikation voranzutreiben. Ziel ist es, die Inklumojis als Teil des Unicode-Zeichenstandardsatzes zu etablieren. Einen entsprechenden Antrag beim Unicode-Konsortium &ndash; dem Gremium, das &uuml;ber die Standardisierung von Schriftzeichen und Textelementen entscheidet &ndash; hat die Aktion Mensch bereits im Juni gestellt. Wird der Antrag angenommen, k&ouml;nnen die Inklumojis etwa ab Mitte 2018 &uuml;ber die regul&auml;re Emoji-Tastatur genutzt werden. Bis dahin gibt es die Icons und GIFs als kostenlose Tatstatur-App im <a href="https://itunes.apple.com/us/app/inklumoji-emojis-der-aktion/id1189049611?l=de&amp;ls=1&amp;mt=8">App Store</a> oder im <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.aktionmensch.inklumoji">Google Play Store</a> .</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-08/aktion-mensch-baut-bunte-vielfalt http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-08/aktion-mensch-baut-bunte-vielfalt Wed, 30 Aug 2017 09:00:00 GMT 24.08.2017: FC Köln tritt mit Aktion Mensch auf der Brust gegen den Hamburger SV an – REWE macht Trikotplatz frei <p>Die Aktivit&auml;ten rund um das erste Heimspiel des 1. FC K&ouml;ln stehen ganz im Zeichen von Inklusion. Passend zum Thema treten die Spieler des 1. FC K&ouml;ln beim Spiel gegen den Hamburger SV mit dem Aktion Mensch-Logo auf der Brust an und setzen damit ein Zeichen f&uuml;r mehr Vielfalt im Fu&szlig;ball. &quot;Mit unserem Aktionsspieltag wollen wir Ber&uuml;hrungs&auml;ngste und Vorurteile auf dem Platz und am Rande des Spielfeldes abbauen&quot;, sagt Markus Ritterbach, Vizepr&auml;sident des 1. FC K&ouml;ln und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung 1. FC K&ouml;ln. Hauptpartner REWE Group hat der Aktion Mensch f&uuml;r diesen Tag seinen Platz auf dem Trikot zur Verf&uuml;gung gestellt: &quot;Die REWE Group steht f&uuml;r Chancengleichheit, sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Sportplatz. Wir sind stolz darauf, Partner der Aktion Mensch zu sein. Mit dieser Aktion wollen wir die wichtige gesellschaftliche Arbeit der Aktion Mensch f&uuml;r Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche unterst&uuml;tzen und darauf aufmerksam machen. Die Trikotaktion setzt ein klares Zeichen f&uuml;r Inklusion&quot;, sagt Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group und Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC K&ouml;ln. </p> <p>Die Aktionen am Spieltag sind Teil der Kooperation zwischen der Stiftung 1. FC K&ouml;ln und der Aktion Mensch &uuml;ber die gesamte Bundesligasaison 2017/2018. Unter dem Leitgedanken &quot;Sp&uuml;rbar inklusiv&quot; wollen beide Partner damit Vielfalt und Teilhabe f&ouml;rdern &ndash; auf und neben dem Platz. </p> <p><strong>Tom Bartels und Shary Reeves kommentieren die Blindenreportage</strong></p> <p>Am Aktionsspieltag laufen Sportler des Amputiertennationalteams, der Blindenfu&szlig;ball-Bundesligisten des PSV K&ouml;ln und des Fu&szlig;ball-Leistungszentrums Frechen der Gold-Kraemer-Stiftung mit den Mannschaften ein, ein 14-J&auml;hriger mit Down Syndrom moderiert das Spiel gemeinsam mit dem Stadionsprecher, Servicekr&auml;fte mit und ohne Behinderung arbeiten Hand in Hand. Sie verteilen zudem Geb&auml;rdensprachposter, die die Spieler des 1. FC K&ouml;ln mit ihren Namen in Geb&auml;rdensprache zeigen. Zudem kommentieren Tom Bartels, ARD-Kommentator, und Shary Reeves, Moderatorin und ehemalige Fu&szlig;ballerin, die Partie als prominente Blindenreporter f&uuml;r sehbehinderte Besucher. &quot;Fu&szlig;ball ist ein wichtiger Inklusionstreiber, weil die Begeisterung daf&uuml;r die Menschen zusammenf&uuml;hrt. So k&ouml;nnen wir die Gesellschaft &uuml;ber das Erlebnis weiter f&uuml;r das Thema Inklusion im Stadion sensibilisieren&ldquo;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. Daf&uuml;r setzt sich die F&ouml;rderorganisation beispielsweise mit der Ausbildung von Blindenreportern in der Bundesliga sowie zahlreichen weiteren Ma&szlig;nahmen ein. </p> <p>F<strong>C-Los mit Hennes-Motiv</strong><br> Wer das gemeinsame Ziel der Stiftung 1. FC K&ouml;ln und der Aktion Mensch &ndash; und damit mehr Inklusion im Sport &ndash; unterst&uuml;tzen m&ouml;chte, kann dies ab sofort auch mit einem FC-Los der Aktion Mensch tun, etwa mit Hennes-Motiv. Neben der Chance auf einen pers&ouml;nlichen Gewinn in H&ouml;he von bis zu zwei Millionen Euro unterst&uuml;tzt der Losinhaber damit auch bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat &ndash; unter anderem im Breitensport in der Region. Das Los gibt es unter <a href="https:\\fc-koeln.aktion-mensch.de">https:\\fc-koeln.aktion-mensch.de</a>. </p> <p><strong>&Uuml;ber die Stiftung 1. FC K&ouml;ln</strong><br> Der 1. FC K&ouml;ln ist sich seiner sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung als eine der bekanntesten und wichtigsten Organisationen K&ouml;lns bewusst. &Uuml;ber den Fu&szlig;ball hinaus denkt der 1. FC K&ouml;ln auch an diejenigen Menschen in der Region, die auf die Unterst&uuml;tzung anderer angewiesen sind. Der FC b&uuml;ndelt sein vielf&auml;ltiges soziales Engagement in der Stiftung.<br> Das Leitbild der Stiftung ist vom Titel der FC-Hymne gepr&auml;gt: &bdquo;Mer stonn zo Dir&ldquo;. Der FC m&ouml;chte etwas von der einzigartigen Treue und Loyalit&auml;t der gesamten Region zum FC zur&uuml;ckgeben und er fordert zu einer aktiven Beteiligung weiterer Personen und Institutionen auf. Denn jeder kann sich mit dem Sport und innerhalb des Sports f&uuml;r soziale Probleme einsetzen, gemeinsam etwas bewegen und sich um seine Mitmenschen k&uuml;mmern.</p> <p><strong>&Uuml;ber die Aktion Mensch e.V.</strong><br> Die Aktion Mensch e.V. ist die gr&ouml;&szlig;te private F&ouml;rderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gr&uuml;ndung im Jahr 1964 hat sie rund 3,9 Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverst&auml;ndliche Miteinander in der Gesellschaft zu f&ouml;rdern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterst&uuml;tzt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. M&ouml;glich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer. Zu den Mitgliedern geh&ouml;ren: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Parit&auml;tischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.</p> <p><strong>&Uuml;ber die REWE Group </strong><br> Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der f&uuml;hrenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2016 erzielte das Unternehmen einen Gesamtau&szlig;enumsatz von &uuml;ber 54 Milliarden Euro. Die 1927 gegr&uuml;ndete REWE Group ist mit ihren 330.000 Besch&auml;ftigten und 15.000 M&auml;rkten in 19 europ&auml;ischen L&auml;ndern pr&auml;sent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2016 rund 240.000 Mitarbeiter in rund 10.000 M&auml;rkten einen Umsatz von 39 Milliarden Euro.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-08/fc-koeln-tritt-aktion-mensch-brust http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-08/fc-koeln-tritt-aktion-mensch-brust Thu, 24 Aug 2017 10:30:00 GMT 03.08.2017: Kooperation zwischen Stiftung 1. FC Köln und Aktion Mensch startet <p>Mit einer breit angelegten Kooperation unter dem Leitgedanken &quot;Sp&uuml;rbar inklusiv&quot; r&uuml;cken die Stiftung 1. FC K&ouml;ln und die Aktion Mensch ab sofort das Thema Inklusion in den Fokus. Die Zusammenarbeit erstreckt sich &uuml;ber die gesamte Saison 2017/2018. Sie soll Menschen mit und ohne Behinderung durch die Begeisterung f&uuml;r den Sport n&auml;her zusammenbringen. Neben einem eigens gestalteten FC-Los der Soziallotterie und einem Geb&auml;rdensprachposter mit den Namen der Spieler wird das erste Heimspiel am 25. August gegen den Hamburger SV zum Aktions-Spieltag.</p> <p>&bdquo;Sport ist ein Inklusionstreiber und verbindet &uuml;ber das gemeinsame Erlebnis Menschen mit und ohne Behinderung&ldquo;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &quot;Der 1. FC K&ouml;ln mit seiner Stiftung und seinen vielen Fans ist daher ein idealer Partner, um Vorurteile auf dem Platz und am Rande des Spielfeldes abzubauen.&ldquo; Inklusion ist ein wichtiges Thema in den Aktivit&auml;ten der Stiftung 1. FC K&ouml;ln: &bdquo;Der 1. FC K&ouml;ln steht mit seinen Werten f&uuml;r Inklusion und f&ouml;rdert Toleranz und Respekt&ldquo;, sagt Markus Ritterbach, Vizepr&auml;sident 1. FC K&ouml;ln. &bdquo;Unsere Stiftung setzt sich mit ihren Projekten f&uuml;r ein gelebtes Miteinander im Fu&szlig;ball ein.&quot; Inklusion ist in der 1. und 2. Bundesliga u.a. mit Hilfe der Aktion Mensch bereits angekommen: Im Stadion sind Blindenreporter seit langem Standard. Auch ist das von der Aktion Mensch gef&ouml;rderte Projekt &quot;Lernort Stadion&quot; jetzt in K&ouml;ln gestartet. Dort nutzen die Beteiligten die Faszination f&uuml;r den Fu&szlig;ball, um Jugendliche die Vorteile einer inklusiven Gesellschaft zu zeigen. Wer mit Behinderung zum Stadion kommen m&ouml;chte, kann sich &uuml;ber den Online-Reisef&uuml;hrer &quot;Barrierefrei ins Stadion&quot; informieren. Dies ist vor allem f&uuml;r ausw&auml;rtige Fans eine Hilfe.</p> <p><strong>FC-Los mit Hennes-Motiv</strong><br> Wer dieses gemeinsame Ziel und damit mehr Inklusion im Sport unterst&uuml;tzen m&ouml;chte, kann ab sofort ein eigens entwickeltes FC-Los der Aktion Mensch kaufen, etwa mit Hennes-Motiv. Neben der Chance auf einen pers&ouml;nlichen Gewinn bis zu einer H&ouml;he von zwei Millionen unterst&uuml;tzt der Losinhaber damit auch bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat &ndash; unter anderem im Breitensport in der Region. Das Los gibt es unter https:\\fc-koeln.aktion-mensch.de. </p> <p><strong>Poster mit Spielernamen in Geb&auml;rden</strong><br> Teil der Kooperation ist zudem ein Poster und Videos mit den Namen der Spieler des 1. FC K&ouml;ln in Geb&auml;rden, das der Deaf Cologne Fanclub erarbeitet hat. Die geh&ouml;rlosen (= deaf) FC-Anh&auml;nger haben die Namensgeb&auml;rden auf einem Plakat dargestellt. Zudem hat der Fanclub Videos mit den Spielernamen aufgenommen. K&uuml;nftig sind die Szenen vor allen Heimspielen &uuml;ber die sozialen Kan&auml;le der Aktion Mensch zu sehen. Bei der &Uuml;bersetzung von Lautsprache in die Namensgeb&auml;rden flossen Name, Aussehen, Spielposition oder Eigenheiten der Spieler ein. So erkl&auml;rt sich Timo Horn beispielsweise anhand der Geb&auml;rde f&uuml;r Horn an der Stirn. Bei Neuzug&auml;ngen m&uuml;ssen die K&ouml;lner Fans zum Teil improvisieren, bis sie die Namen von den anderen Deaf-Fanclubs erfahren, bei deren Vereinen die Spieler zuvor unter Vertrag waren. </p> <p>Die Videos sind demn&auml;chst unter <a href="http://youtbe.com/playlist?list=PLsXOekvOXit1mMscnHmWI_fzRUy92ZJ1k">http://youtbe.com/playlist?list=PLsXOekvOXit1mMscnHmWI_fzRUy92ZJ1k</a> verf&uuml;gbar.<br> Das Poster ist unter www.aktion-mensch.de/bildungsservice kostenlos erh&auml;ltlich.</p> <p><strong>&Uuml;ber das Poster:</strong><br> Die Geb&auml;rden sind nicht der Deutschen Geb&auml;rdensprache (DGS) entnommen, sondern entstehen aus der Geb&auml;rdenunterst&uuml;tzenden Kommunikation (GuK). Zur Erkl&auml;rung: Die DGS, mit der schwerh&ouml;rige oder geh&ouml;rlose Menschen kommunizieren, ist wie Deutsch oder Englisch eine vollwertige, anerkannte Sprache. In dieser gibt es bereits viele Geb&auml;rden aus dem Genre Fu&szlig;ball wie Bundestrainer, Flanke, Abl&ouml;sesumme sowie die Namen der Liga-Vereine. In der Unterst&uuml;tzten Kommunikation (UK) wird dagegen ohne Grammatik oder Satzstellung begleitend zur Lautsprache verwendet: Sie erleichtert Menschen mit einer geistigen Behinderung und Sprachentwicklungsverz&ouml;gerungen die Kommunikation. </p> <p><strong>&Uuml;ber den Deaf Cologne Fanclub und dessen Dachverband DDDF</strong><br> Der Deaf Cologne Fanclub besteht seit dem Jahr 2004 und ist inklusiv. Er umfasst derzeit 33 h&ouml;rende und geh&ouml;rlose Mitglieder. Die Mitglieder m&ouml;chten nach eigener Aussage eine Br&uuml;cke zwischen der Welt der H&ouml;renden und Geh&ouml;rlosen sein. Der Deaf Cologne Fanclub ist Teil des Dachverbands deutscher DEAF-Fanclubs e.V., welcher ein eingetragener gemeinn&uuml;tziger Verein ist. Dort organisieren sich seit 2013 h&ouml;rbehinderte Fu&szlig;ballfans aller Vereine von Bundesliga bis Kreisklasse. Der Begriff DEAF wurde absichtlich aus dem englischen (deaf = geh&ouml;rlos, hochgradig h&ouml;rbehindert, taub) gew&auml;hlt, da er im Englischen nicht nur den H&ouml;rverlust beschreibt, sondern auch die kulturelle Geb&auml;rdensprachgemeinschaft definiert. Der DDDF ist Ansprechpartner f&uuml;r Institutionen, Vereine und h&ouml;rgesch&auml;digte Fu&szlig;ballfans und setzt sich f&uuml;r deren Bed&uuml;rfnisse rund um das Thema Fu&szlig;ball ein. </p> <p><strong>&Uuml;ber die Stiftung 1. FC K&ouml;ln</strong><br> Der 1. FC K&ouml;ln ist sich seiner sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung als eine der bekanntesten und wichtigsten Organisationen K&ouml;lns bewusst. &Uuml;ber den Fu&szlig;ball hinaus denkt der 1. FC K&ouml;ln auch an diejenigen Menschen in der Region, die auf die Unterst&uuml;tzung anderer angewiesen sind. Der FC b&uuml;ndelt sein vielf&auml;ltiges soziales Engagement in der Stiftung.<br> Das Leitbild der Stiftung ist vom Titel der FC-Hymne gepr&auml;gt: &bdquo;Mer stonn zo Dir&ldquo;. Der FC m&ouml;chte etwas von der einzigartigen Treue und Loyalit&auml;t der gesamten Region zum FC zur&uuml;ckgeben und er fordert zu einer aktiven Beteiligung weiterer Personen und Institutionen auf. Denn jeder kann sich mit dem Sport und innerhalb des Sports f&uuml;r soziale Probleme einsetzen, gemeinsam etwas bewegen und sich um seine Mitmenschen k&uuml;mmern.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-08/kooperation-stiftung-1-fc-koeln http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-08/kooperation-stiftung-1-fc-koeln Thu, 03 Aug 2017 07:00:00 GMT 03.07.2017: Zweiter "Neue Nähe"-Hackathon: Die Preisträger stehen fest <p>Vom 30. Juni bis 2. Juli drehte sich in Erlangen alles um Barrierefreiheit und Teilhabe &ndash; beim zweiten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathon von Aktion Mensch und Microsoft Deutschland. Jetzt stehen die Preistr&auml;ger der diesj&auml;hrigen inklusiven Denkfabrik fest. Insgesamt drei Entwickler-Teams d&uuml;rfen sich dabei &uuml;ber ein Preisgeld in H&ouml;he von insgesamt 21.000 Euro zur Weiterentwicklung ihrer Anwendungen und eine Auszeichnung freuen, die ihnen am gestrigen Sonntag im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Medical Valley Center Erlangen verliehen wurde.</p> <p><strong>Gemeinsam f&uuml;r mehr Barrierefreiheit und Teilhabe</strong><br> Ihre Ideen und L&ouml;sungsans&auml;tze wurden von einer fachkundigen Jury aus insgesamt zw&ouml;lf zukunftsweisenden Projekten ausgew&auml;hlt, an denen rund 80 Entwickler im Rahmen des zweiten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathons ein ganzes Wochenende lang t&uuml;ftelten. Zusammen mit dem Medical Valley Europ&auml;ische Metropolregion N&uuml;rnberg (EMN) haben es sich die Aktion Mensch und Microsoft Deutschland dabei nach dem erfolgreichen Auftakt in Berlin im Dezember 2016 auch in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von technologischen L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Barrierefreiheit und Teilhabe voranzutreiben und damit den Alltag von Menschen mit und ohne Behinderung einfacher zu machen.<br> Unterst&uuml;tzt wurden die Entwickler vor Ort dabei auch von Experten mit unterschiedlichen Behinderungen, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung einen ma&szlig;geblichen Beitrag dazu leisteten, bedarfsgerechte und nutzerorientierte L&ouml;sungen auf den Weg zu bringen. Diese Kriterien wurden von der Jury bei der Auswahl und Bewertung der Projekte genauso ber&uuml;cksichtigt wie der Innovationsgrad, das Entwicklungspotenzial und die Umsetzbarkeit der einzelnen Anwendungen.</p> <p><strong>Preistr&auml;ger mit Zukunftspotenzial</strong><br> Diese drei Preistr&auml;ger d&uuml;rfen sich &uuml;ber ein Preisgeld in H&ouml;he von insgesamt 21.000 Euro f&uuml;r die weitere Arbeit an ihren Anwendungen f&uuml;r mehr Barrierefreiheit und Teilhabe freuen:</p> <p>1. Platz: Team &bdquo;BIRNE 7.0&ldquo; (Preisgeld: 8.000 Euro)<br> Sieben Entwickler aus dem studentischen Umfeld der Hochschulen Erlangen um Fatma Ari &uuml;berzeugten die Jury mit einem ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz: Die f&uuml;r Menschen mit Sehbehinderung barrierefrei aufbereitete Plattform zentralisiert den Austausch und Dialog. Dort k&ouml;nnen Menschen mit Behinderung konkrete Probleme aus dem Alltag einstellen, die dann von Programmierern mit modernen Cloud-Technologien gel&ouml;st werden. Neben dem virtuellen Dialog f&ouml;rdert BIRNE 7.0 den Austausch auf regionaler und &uuml;berregionaler pers&ouml;nlicher Ebene und zeigt bestehende L&ouml;sungen auf.</p> <p>2. Platz: Team &bdquo;Multi-Inklusionstool f&uuml;r Notrufe und Hausautomatisierung (Preisgeld: 7.000 Euro)<br> Tobias M&uuml;ller-Zielke und Nils Pickert erm&ouml;glichen es Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsformen, Signale in Notfallsituationen abzusetzen und &bdquo;Smart Home&ldquo;-Elemente, also technische L&ouml;sungen zur automatischen Bedienung von Haushaltsgegenst&auml;nden wie Lampen oder Roll&auml;den, zu steuern. Damit tr&auml;gt die L&ouml;sung zu einem selbstbestimmteren Leben und mehr Sicherheit in den eigenen vier W&auml;nden bei. Diese Technologie ist &uuml;ber Sprachsteuerung, Lautst&auml;rke und via Knopfdruck nutzbar. Dabei werden bestehende Soft- und Hardware-L&ouml;sungen genutzt und integriert.</p> <p>3. Platz: Team &bdquo;GreenDrop&ldquo; (Preisgeld: 6.000 Euro)<br> Marcel und Luca Tilly machen mit Hilfe von Piktogrammen digitale Medien f&uuml;r Menschen nutzbar, die auf Grund ihrer Einschr&auml;nkung keinen Zugang zur Online-Welt haben. Die selbstlernende Bilderkennung verkn&uuml;pft Piktogramme und Bilder mit bestimmten Anwendungen wie zum Beispiel einer Wetter-App oder dem E-Mail-System auf dem Smartphone. Die jeweilige Applikation startet nach Identifikation des Bildes dann ganz automatisch.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-07/zweiter-neue-naehe-hackathon http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-07/zweiter-neue-naehe-hackathon Mon, 03 Jul 2017 09:00:00 GMT 12.06.2017: "Wir haben mehr gemeinsam als wir denken" <p>F&uuml;nf Rate-Teams, zehn Protagonisten und jeweils sieben Minuten Zeit: Das ist der Rahmen der neuen Aufkl&auml;rungskampagne der Aktion Mensch, die ab heute unter <a href="http://www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam">www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam</a> online zu sehen ist. Im Fokus der insgesamt f&uuml;nf Videos stehen dabei die &uuml;berraschenden Gemeinsamkeiten von Menschen mit und ohne Behinderung. Damit setzt sich die Sozialorganisation f&uuml;r mehr Begegnung und ein selbstverst&auml;ndlicheres Miteinander ein &ndash; ein Miteinander, bei dem nicht die vermeintlichen Schw&auml;chen, sondern die St&auml;rken und Potenziale jedes Einzelnen im Mittelpunkt stehen. </p> <p><strong>Gemeinsam zu einer lebenswerteren Gesellschaft</strong><br> &quot;Wir haben mehr gemeinsam als wir denken&quot; lautet deshalb auch das Motto der diesj&auml;hrigen Kampagnenfilme. Vom Hobby bis zum gemeinsamen beruflichen Alltag zeigen die inklusiven Protagonisten-Paare dabei, wie gelebte Inklusion im Alltag aussehen kann &ndash; auf unerwartete und &uuml;berraschende Art und Weise. &quot;Ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander beginnt in den K&ouml;pfen und Herzen der Menschen&quot;, erkl&auml;rt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, &quot;und der Schl&uuml;ssel dazu liegt in pers&ouml;nlichen Begegnungen. Wenn wir jedem Menschen die M&ouml;glichkeiten geben, seine individuellen St&auml;rken und Potenziale optimal zu nutzen, profitieren wir alle davon.&quot; Das gilt sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Schule, beim Sport oder in der eigenen Nachbarschaft. </p> <p><strong>Voller Einsatz f&uuml;r mehr Inklusion</strong><br> Das beweisen auch die Protagonisten der neuen Kampagne der Aktion Mensch. So sind Alexander Butz und Jan Frey beispielsweise nicht nur privat befreundet, sondern auch als Partner im beruflichen Alltag ein eingespieltes Team. Im Polizeidienst k&ouml;nnen sich der 36-j&auml;hrige Butz, der mit seiner Unterschenkelprothese uneingeschr&auml;nkt diensttauglich ist, und sein Partner dabei immer aufeinander verlassen. Volles Vertrauen setzen auch Dunja Fuhrmann und ihr Sportpartner Joachim Fries ineinander, wenn sie beim Klettern am Felsen unterwegs sind. Dass die 37-J&auml;hrige ab dem zw&ouml;lften Brustwirbel abw&auml;rts gel&auml;hmt ist und im Rollstuhl sitzt, ist dabei absolute Nebensache. Und wer glaubt, Kino sei nur etwas f&uuml;r die Augen, dem beweist Barbara Fickert das Gegenteil. Als blinde Filmkritikerin kennt sie sich auf der Leinwand bestens aus.<br> Aber auch &uuml;ber ihre ganz pers&ouml;nlichen Leidenschaften und Geschichten hinaus engagieren sich die Protagonisten f&uuml;r eine lebenswertere, vielf&auml;ltige Gesellschaft. So setzt sich jeder von ihnen im Rahmen der Aktion Mensch Kampagne f&uuml;r die Umsetzung eines Projektes f&uuml;r mehr Inklusion und ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander im Alltag ein. Wer sie dabei unterst&uuml;tzen m&ouml;chte, kann <a href="http://www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam">online</a> f&uuml;r das jeweilige Vorhaben abstimmen. Jedes Projekt, das 1.000 Stimmen erreicht, wird von der Aktion Mensch umgesetzt. </p> <p>Mehr Informationen und alle Filme der neuen Kampagne: <a href="http://www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam">www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam</a></p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-06/haben-mehr-gemeinsam-als-denken http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-06/haben-mehr-gemeinsam-als-denken Mon, 12 Jun 2017 08:00:00 GMT 09.06.2017: Inklusion braucht Innovation: "Neue Nähe"-Hackathon von Aktion Mensch und Microsoft geht in die zweite Runde <p>Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 stehen in Erlangen alle Zeichen auf digitale Teilhabe und Barrierefreiheit: Mit dem zweiten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathon setzen die Aktion Mensch und Microsoft Deutschland ihre erfolgreiche Kooperation weiter fort. In Zusammenarbeit mit dem Medical Valley Europ&auml;ische Metropolregion N&uuml;rnberg (EMN) haben es sich die Soziallotterie und der Technologie-Konzern nach dem erfolgreichen Auftakt im Dezember 2016 in Berlin dabei auch in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von technologischen L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Barrierefreiheit und Teilhabe voranzutreiben und damit den Alltag von Menschen mit und ohne Behinderung einfacher zu machen. </p> <p>Ein ganzes Wochenende lang haben Entwickler mit und ohne Behinderung dabei die Chance, die Zukunft der digitalen Barrierefreiheit aktiv mitzugestalten. &bdquo;Nach den beeindruckenden Ergebnissen des ersten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathons sind wir gespannt auf viele weitere Innovationen&quot;, sagt Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &bdquo;Es ist toll zu sehen, wie Menschen mit und ohne Behinderung sich vor Ort begegnen und gemeinsam an L&ouml;sungen arbeiten, die einen echten Unterschied machen und allen zugutekommen.&quot;</p> <p>Auch Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft in Deutschland, begr&uuml;&szlig;t die Fortsetzung der Zusammenarbeit: &bdquo;Die inklusiven Teams bei der ersten Veranstaltung in Berlin haben bewiesen, wie viel an einem Wochenende m&ouml;glich ist. Wir sind begeistert, auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit allen Teilnehmern vor Ort einen Beitrag dazu leisten zu k&ouml;nnen, Technologie f&uuml;r alle zug&auml;nglich zu machen und digitale Teilhabe zu f&ouml;rdern. F&uuml;r uns bei Microsoft ist Technologie ein Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine barrierefreie Gesellschaft.&ldquo; </p> <p><strong>Technologien der Zukunft gemeinsam gestalten</strong><br> Mit dem Medical Valley EMN haben sich die Aktion Mensch und Microsoft Deutschland in diesem Jahr einen weiteren starken Partner an Bord geholt. Das renommierte interdisziplin&auml;re Netzwerk im Bereich Medizintechnik stellt dabei nicht nur die R&auml;umlichkeiten der diesj&auml;hrigen inklusiven Denkfabrik im Medical Valley Center, sondern steht den Teilnehmern auch mit seiner Erfahrung und Expertise zur Seite.<br> Abh&auml;ngig vom Innovations- und Entwicklungspotenzial ihrer L&ouml;sungsans&auml;tze haben die Entwickler-Teams dabei auch in diesem Jahr die Chance auf attraktive Preisgelder in Gesamth&ouml;he von 20.000 Euro f&uuml;r die Weiterentwicklung und Ausarbeitung ihrer Technologien. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden dem Fachpublikum am 2. Juli im direkten Anschluss an den Hackathon vorgestellt.<br> Interessierte Entwickler und Entwickler-Teams, die beim zweiten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathon in Erlangen dabei sein und die Zukunft von Teilhabe und Barrierefreiheit aktiv mitgestalten m&ouml;chten, k&ouml;nnen sich ab sofort <a href="https://www.eventbrite.de/e/neue-nahe-hackathon-20-tickets-34999925720">hier</a> anmelden.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-06/inklusion-braucht-innovation-neue http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-06/inklusion-braucht-innovation-neue Fri, 09 Jun 2017 08:00:00 GMT 31.05.2017: Inklusion: Kleine Unternehmen bergen erhebliches Potenzial <p>Inklusion bei der Arbeit ist noch nicht gelebte Praxis. Das kann und muss schneller gehen, fordert Aktion Mensch anl&auml;sslich der j&uuml;ngsten Ver&ouml;ffentlichung der Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zu Arbeitnehmern mit Behinderung in Kleinbetrieben (weniger als 20 Mitarbeiter). Die jetzt erhobenen Zahlen zeigen, dass die Besch&auml;ftigungsquote von Menschen mit Behinderung im Jahr 2015 in Kleinbetrieben zwar auf 2,1 Prozent leicht gestiegen ist (2010: 1,7 Prozent). Deutschland kommt aber nur mit kleinen Schritten voran. Bei den besch&auml;ftigungspflichtigen Unternehmen liegt die Quote bei knapp 4,7 Prozent. Private und &ouml;ffentlich-rechtliche Arbeitgeber, die &uuml;ber mindestens 20 Arbeitspl&auml;tze verf&uuml;gen, m&uuml;ssen wenigstens 5 Prozent der Arbeitspl&auml;tze mit Menschen mit Behinderung besetzen.</p> <p>&bdquo;Es zeigt sich, dass wir noch weit entfernt sind von einer Teilhabegerechtigkeit f&uuml;r Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt. Dabei bergen gerade Kleinbetriebe und mittelst&auml;ndische Unternehmen erhebliches Potenzial f&uuml;r die Besch&auml;ftigung&ldquo;, betont Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar. </p> <p><strong>Know-how wird nicht genutzt</strong><br> Jeder vierte sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet in einem Unternehmen mit weniger als 20 Besch&auml;ftigten. Das sind rund acht Millionen Besch&auml;ftigte in 1,9 Millionen Kleinbetrieben (ohne &bdquo;Solo-Unternehmer&ldquo;). Diese Unternehmen sind nicht verpflichtet, Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r schwerbehinderte Menschen zur Verf&uuml;gung zu stellen. &bdquo;Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn nicht nur Gro&szlig;betriebe, sondern auch kleine und mittelst&auml;ndische Unternehmen mehr Menschen mit Behinderungen besch&auml;ftigten. Diese haben deren F&auml;higkeiten und Kenntnisse aber oft schlicht noch nicht auf dem Radar. Viele Arbeitgeber scheuen auch den vermeintlichen Aufwand - und verschlie&szlig;en sich so f&uuml;r Fachkr&auml;fte, die schon jetzt so dringend gesucht werden. Die aber, die den Schritt schon f&uuml;r sich vollzogen haben, w&uuml;rden dies immer wieder tun. Es gibt viele F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten und Beratungsangebote, die beiden Seiten den Weg ebnen. Die gilt es zu nutzen&ldquo;, sagt Gabriele L&ouml;sekrug-M&ouml;ller, Parlamentarische Staatssekret&auml;rin bei der Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales.</p> <p>&bdquo;Eine auf Fachkr&auml;fte und Know-how angewiesene Volkswirtschaft wie die unsere in Deutschland kann es sich gar nicht leisten, auf F&auml;higkeiten und Talente von Menschen mit Behinderung zu verzichten&ldquo;, so der Aktion Mensch-Vorstand. </p> <p><strong>Betriebswirtschaftlich sinnvoll und loyale Mitarbeiter</strong><br> &bdquo;Inklusion ist auch in Kleinbetrieben und mittelst&auml;ndischen Unternehmen m&ouml;glich &ndash; und f&uuml;r die Unternehmen auch betriebswirtschaftlich sinnvoll&ldquo;, ist v. Buttlar &uuml;berzeugt. Die Aktion Mensch w&uuml;nscht sich mehr Bewusstsein und Tatkraft von Unternehmern zur Inklusion von Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt. &bdquo;Es muss f&uuml;r Kleinbetriebe nicht gleich eine Besch&auml;ftigungspflicht eingef&uuml;hrt werden&ldquo;, so v. Buttlar. &bdquo;Aber die Besch&auml;ftigungsziele f&uuml;r Menschen mit Behinderung sollten auch hier deutlich benannt werden. Dabei zeigen sich Menschen mit Behinderung gegen&uuml;ber ihren Arbeitgebern besonders loyal, wenn diese ihre Arbeitskraft wertsch&auml;tzen. Sie k&ouml;nnen die gesuchten Fachkr&auml;fte sein, die vor allem in diesen Kleinunternehmen fehlen.&ldquo;</p> <p><strong>F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten und Chancen durch Digitalisierung bekannter machen</strong><br> Das Inklusionsbarometer der Aktion Mensch belegt, dass nur 62 Prozent der Chefs kleiner Unternehmen die staatlichen F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten kennen. Von diesen beansprucht nur die H&auml;lfte eine F&ouml;rderung. &bdquo;Die F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Arbeitgeber m&uuml;ssen &ndash; insbesondere bei Kleinunternehmen &ndash; besser bekannt gemacht und vereinfacht werden&ldquo;, sagt v. Buttlar. &bdquo;Die Digitalisierung bietet neue Ans&auml;tze f&uuml;r mehr Inklusion. Die Politik steht in der Pflicht, den Unternehmen die Wege aufzuzeigen, diese Chancen zu nutzen, um ihren Beitrag zur gesellschaftlichen Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu leisten.&ldquo; </p> <p>Die Politik kann helfen bei der Sensibilisierung f&uuml;r das Thema und beim Abbau von b&uuml;rokratischen Hindernissen. Aber bislang finden sich in den Wahlprogrammen der gro&szlig;en Parteien f&uuml;r die Bundestagswahl 2017 noch keine Absichten, hier verst&auml;rkt aktiv zu werden.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/inklusion-kleine-unternehmen-bergen http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/inklusion-kleine-unternehmen-bergen Wed, 31 May 2017 12:00:00 GMT