Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen https://www.aktion-mensch.de/ RSS-Feed der aktuellsten Pressemitteilungen der Aktion Mensch de (c) Aktion Mensch, 2017 Thu, 02 Feb 2017 10:00:00 GMT Thu, 02 Feb 2017 10:40:12 GMT http://backend.userland.com/rss https://www.aktion-mensch.de/ds/img/basics/rss-logo.png Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen https://www.aktion-mensch.de/ 02.02.2017: Start von Initiative „Kommune Inklusiv“ <p>In Bonn f&auml;llt heute der Startschuss f&uuml;r die neue Initiative der Aktion Mensch: <strong>Kommune Inklusiv</strong>. Mit diesem auf f&uuml;nf Jahre angelegten Projekt engagiert sich Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Soziallotterie f&uuml;r die Umsetzung von Inklusion in Kommunen bundesweit. Ziel ist, dass alle Menschen mit und ohne Behinderung an den gesellschaftlichen Prozessen ihrer Gemeinde teilhaben k&ouml;nnen &ndash; gemeinsam wohnen, arbeiten, die Schule besuchen oder ganz selbstverst&auml;ndlich die Freizeit gestalten. F&uuml;r dieses Vorhaben hat die Aktion Mensch f&uuml;nf Modell-Kommunen gesucht und gefunden, die auf ihrem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft von der Soziallotterie begleitet werden: Neben zahlreichen Angeboten wie Beratung und Unterst&uuml;tzung bei der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit sind auch Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Professionalisierung und Wissensmanagement vorgesehen.</p> <p><strong>F&uuml;nf Modell-Kommunen f&uuml;r mehr Vielfalt</strong><br> Fast 130 Gemeinden hatten sich f&uuml;r die Initiative <strong>Kommune Inklusiv</strong> beworben. Daraus hat die Aktion Mensch die Kommunen Rostock (Mecklenburg-Vorpommern), Schneverdingen (Niedersachsen), Erlangen (Bayern), Schw&auml;bisch Gm&uuml;nd (Baden-W&uuml;rttemberg) und die Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz) ausgew&auml;hlt. Kriterien f&uuml;r die Auswahl waren unter anderem: unterschiedliche Erfahrungen mit Inklusion sowie ein erkennbarer Wille in den Verwaltungen, Inklusion weiter voranzutreiben. Zus&auml;tzlich sollten die Teilnehmer verschiedene Gemeindegr&ouml;&szlig;en und Regionen Deutschlands repr&auml;sentieren. </p> <p>Schwerpunkt der Unterst&uuml;tzung ist der Aufbau lokaler Inklusions-Netzwerke mit Handelnden aus Verwaltung, Vereinen, Wohlfahrtsverb&auml;nden, Selbsthilfe und Unternehmen. Die Universit&auml;t Frankfurt am Main begleitet die Entwicklungen und wertet die Erfolge laufend aus. &quot;So k&ouml;nnen auch andere St&auml;dte und Gemeinden an diesem Inklusionsprozess teilhaben und sich orientieren, damit diese Initiative Schule macht und viele Nachahmer findet&quot;, so Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar.</p> <p><strong>Ein bundesweites Netzwerk f&uuml;r Inklusion</strong><br> Auf der Online-Plattform <a href="http://www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv">www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv</a> k&ouml;nnen sich daher auch Kommunen, die nicht Teil der Initiative sind, &uuml;ber den laufenden Inklusionsprozess und die Ergebnisse informieren. Langfristig sollen darauf auch Foren f&uuml;r den Austausch der Netzwerke in den Pilotregionen eingerichtet werden. &bdquo;Wir wollen, dass alle Gemeinden von den Erfahrungen unserer Modell-Kommunen profitieren: Was l&auml;uft gut, was kann verbessert werden? Deshalb ist uns der Austausch besonders wichtig&ldquo;, erkl&auml;rt Christina Marx, Leiterin des Bereichs Aufkl&auml;rung der Aktion Mensch. &bdquo;Mit unserer Initiative schaffen wir eine Hilfestellung f&uuml;r Inklusion, an der bundesweit alle teilhaben k&ouml;nnen.&ldquo;</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4167 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4167 Thu, 02 Feb 2017 10:00:00 GMT 28.01.2017: Reiseführer "Barrierefrei ins Stadion" von Bundesliga-Stiftung und Aktion Mensch jetzt auch in "Leichter Sprache" und mit Hörservice <p>Die Bundesliga-Stiftung baut in Kooperation mit Aktion Mensch ihr Angebot f&uuml;r Zuschauer mit Behinderung weiter aus. Den Reisef&uuml;hrer &bdquo;Barrierefrei ins Stadion&ldquo; gibt es ab sofort auch in &bdquo;Leichter Sprache&ldquo; f&uuml;r Menschen mit geistiger Behinderung sowie mit H&ouml;rservice f&uuml;r blinde und sehbehinderte Fans. Er deckt alle Spielorte der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga ab und ist unter <a href="http://www.barrierefrei-ins-stadion.de/">www.barrierefrei-ins-stadion.de</a> abrufbar. Vom Ticketkauf &uuml;ber die Anreise bis hin zur Lage von Rollstuhlfahrer- und Sehbehindertenpl&auml;tzen bietet der Reisef&uuml;hrer viele n&uuml;tzliche Informationen.</p> <p>&bdquo;Leichte Sprache&ldquo; richtet sich an Menschen mit geistiger Behinderung und zeichnet sich durch einfachen Satzbau aus. Zus&auml;tzlich unterst&uuml;tzen Fotos oder Illustrationen den Text. Der H&ouml;rservice unterst&uuml;tzt blinde und sehbehinderte Menschen. Anreisewege und Orte im Stadion werden akustisch beschrieben, schriftlich angelegte Informationen h&ouml;rbar gemacht.<br> Der 2006 erstmals von der DFL Deutsche Fu&szlig;ball Liga als Brosch&uuml;re publizierte Reisef&uuml;hrer wurde 2013 auf Initiative der Bundesliga-Stiftung digitalisiert und mit Unterst&uuml;tzung des Deutschen Fu&szlig;ball-Bundes (DFB) und der Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft (BBAG) um die Spielst&auml;tten der 3. Liga erg&auml;nzt.</p> <p>In allen Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga gibt es Pl&auml;tze f&uuml;r Menschen mit Behinderung. In der Bundesliga stehen insgesamt 1.850 Rollstuhlfahrer- und 354 Sehbehindertenpl&auml;tze zur Verf&uuml;gung. In den Spielst&auml;tten der 2. Bundesliga sind insgesamt 1.161 Rollstuhlfahrer- und 247 Sehbehindertenpl&auml;tze vorhanden. Die Sitze f&uuml;r sehbehinderte und blinde Fans sind mit Kopfh&ouml;rern ausgestattet. Sie k&ouml;nnen genutzt werden, um den Schilderungen eigens geschulter Reporter zu folgen, die das Geschehen auf dem Spielfeld und im Stadion beschreiben.</p> <p>Weitere Informationen zur Bundesliga-Stiftung unter <a href="http://www.bundesliga-stiftung.de/">www.bundesliga-stiftung.de</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4166 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4166 Sat, 28 Jan 2017 13:30:00 GMT 10.01.2017: Inklusion fürs Smartphone: Aktion Mensch präsentiert die ersten "Inklumojis" <p>(Bonn, 10. Januar 2017) Emojis sind aus der digitalen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. F&uuml;r mehr Vielfalt auf dem Smartphone sorgen dabei ab sofort insgesamt 27 inklusive Emojis, Icons und GIFs, die Menschen mit und ohne Behinderung darstellen. Mit der Entwicklung der neuartigen Bildzeichen hat es sich die Aktion Mensch zum Ziel gesetzt, Inklusion nicht nur in der Gesellschaft voranzutreiben, sondern auch in der Kommunikation. </p> <p>Die Inklumojis sind ab dem 11. Januar 2017 kostenlos als barrierefreie Tastatur-App im App Store sowie im Google Play Store verf&uuml;gbar. Um die neuen Icons und GIFs einsetzen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Nutzer lediglich die Tastatur aktivieren, das passende Emoji ausw&auml;hlen und als Bild versenden.</p> <p><strong>Vielfalt und Inklusion</strong><br> Mit m&auml;nnlichen und weiblichen Piktogrammen, Emojis mit unterschiedlichen Hautfarben sowie gleichgeschlechtlichen Paaren und Familien halten Gleichberechtigung und Vielfalt bereits seit geraumer Zeit Einzug in die Kommunikation &uuml;ber Smartphone, Tablet und Computer. Emojis mit Behinderung haben die Nutzer von SMS- und Messenger-Diensten wie WhatsApp oder Threema bislang jedoch vergeblich gesucht. </p> <p>Dank der inklusiven Icons der Aktion Mensch soll das in Zukunft anders werden. Dabei bilden die vielseitigen Bildzeichen eine ganze Bandbreite von Motiven und Situationen ab &ndash; vom Sportler mit Behinderung &uuml;ber Personen im Rollstuhl bis hin zu Geb&auml;rden und inklusiven Liebespaaren.</p> <p><strong>Langfristiges Ziel: Inklusive Emojis als Standardzeichen</strong><br> Mit dem Ziel, Inklusion auch nachhaltig als gesellschaftlichen Standard zu verankern, m&ouml;chte die Aktion Mensch die Inklumojis langfristig als festen Bestandteil des Unicode-Zeichenstandardsatzes etablieren. Damit sollen die kleinen, inklusiven Icons dann &uuml;ber die regul&auml;re Emoji-Tastatur verf&uuml;gbar und nutzbar werden. </p> <p>Ein entsprechender Antrag beim Unicode-Konsortium &ndash; dem Gremium, das &uuml;ber die Standardisierung von Schriftzeichen und Textelementen entscheidet &ndash; ist bereits geplant. Denn die Aktion Mensch ist &uuml;berzeugt: Emojis k&ouml;nnen Inklusion auf nat&uuml;rliche Weise veranschaulichen und Menschen mit Behinderung als das darstellen, was sie sind &ndash; ein selbstverst&auml;ndlicher Teil der Gesellschaft, auch in der Kommunikation.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4115 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4115 Tue, 10 Jan 2017 10:40:00 GMT 09.01.2017: Langfassung der Studie zur Barrierefreiheit im TV erschienen: Mehr Unterhaltung, bitte! Barrierefreie Angebote haben Marktpotenzial <p>(Bonn/Berlin, 09. Januar 2017) Menschen mit Behinderungen sind noch immer von vielen Medien-Angeboten ausgeschlossen und k&ouml;nnen nicht mitreden, wenn Freunde oder Kollegen &uuml;ber das Fernsehprogramm sprechen. Das ist eines der herausragenden Ergebnisse einer gemeinsamen Studie der Medienanstalten und Aktion Mensch zur Barrierefreiheit, deren Langfassung jetzt online steht. Bereits im Oktober waren im Rahmen eines Panels auf den Medientagen M&uuml;nchen erste Ergebnisse der Studie diskutiert worden. Die Studie belegt bundesweit erstmals, wie intensiv Menschen mit Behinderungen Medien nutzen und welches Marktpotenzial barrierefreie Angebote haben. </p> <p>Eine Anregung der Geh&ouml;rlosensportlerin Heike Albrecht, die im Oktober auf dem Podium gefordert hatte, gerade auch mehr unterhaltende und popul&auml;re Sendungen zu untertiteln, griff ProSieben Sat.1 denn auch direkt auf: Der Sender k&uuml;ndigte im Nachgang zu der Veranstaltung an, die kommende Staffel von &bdquo;Germany&#39;s Next Topmodel&ldquo; erstmals vollst&auml;ndig ab Folge 1 zu untertiteln. </p> <p>Eine Entscheidung ganz im Sinne der Zuschauer mit Beeintr&auml;chtigungen, wie die Langfassung der Studie belegt. Denn obwohl 92 Prozent aller Deutschen mit Behinderung vor allem das Fernsehen als Medium nutzen, sto&szlig;en sie noch immer auf viele Barrieren: 86 Prozent der Geh&ouml;rlosen und rund die H&auml;lfte der Blinden geben an, dass sie den Inhalten &bdquo;gelegentlich&ldquo; bis &bdquo;sehr oft&ldquo; nicht folgen k&ouml;nnen. Und 61 Prozent der Geh&ouml;rlosen w&uuml;nschen sich mehr Sendungen mit Untertiteln und Blinde mehr Audiodeskriptionen, die beschreiben, was gerade im Bild zu sehen ist. </p> <p>Die Studie liefert auch Ergebnisse &uuml;ber die beliebtesten TV-Formate: Demnach schauen und h&ouml;ren Nutzer mit Beeintr&auml;chtigung jeden Alters am liebsten Spielfilme. Auch Reportagen, Dokumentationen und Nachrichten geh&ouml;ren zu den Formaten mit den meisten Anh&auml;ngern. Auf der Beliebtheitsskala der 14- bis 49-J&auml;hrigen folgen danach Serien und Unterhaltungs-, Game- und Quizshows. Die &uuml;ber 50-j&auml;hrigen TV-Nutzer schauen auch Magazine, Unterhaltungs- und Polit-Talkshows sehr gern. Die j&uuml;ngeren Zuschauer mit Beeintr&auml;chtigungen dagegen bevorzugen Formate aus dem Bereich Sitcom/Comedy, Reality-TV, Doku-Soaps oder Castingshows.</p> <p>Die Langfassung der Studie finden Sie unter: <a class="arr-r" href="http://www.die-medienanstalten.de/publikationen/weitere-veroeffentlichungen" title="Zur Studie">www.die-medienanstalten.de/publikationen/weitere-veroeffentlichungen</a> und <a class="arr-r" href="https://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/barrierefreiheit/mediennutzung">www.aktion-mensch.de/mediennutzung</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4114 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4114 Mon, 09 Jan 2017 10:00:00 GMT 01.12.2016: Aktion Mensch und Microsoft präsentieren Ergebnisse des ersten "Neue Nähe"-Hackathons <p>Zehn innovative Projekte f&uuml;r mehr Teilhabe und drei zukunftsweisende Preistr&auml;ger &ndash; das ist die erfolgreiche Bilanz des ersten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathons in Berlin. Insgesamt 60 Programmierer widmeten sich dabei vom 25. bis 27. November drei Tage lang der Entwicklung von neuen Technologien f&uuml;r mehr Barrierefreiheit und ein selbstverst&auml;ndlicheres Miteinander.<br> Die Ergebnisse der inklusiven Denkfabrik von Aktion Mensch und Microsoft Deutschland sind nicht nur in technologischer Hinsicht beeindruckend. So sind in Berlin L&ouml;sungsans&auml;tze und Projekte entstanden, die Barrieren nachhaltig abbauen und einen echten Beitrag zu einem gleichberechtigten Miteinander leisten k&ouml;nnen. Drei von ihnen wurden heute im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin ausgezeichnet.<br> <strong>Gemeinsame Entwicklung f&uuml;r bedarfsgerechte Technologien</strong><br> Innerhalb von gerade einmal 48 Stunden gelang es den Teams dabei, ihre Ideen nicht nur in Quellcodes auf dem Bildschirm zu verwandeln, sondern anhand erster Prototypen die Zukunft von Barrierefreiheit und Teilhabe f&uuml;r alle Teilnehmer vor Ort zum Leben zu bringen.<br> Unterst&uuml;tzt wurden sie dabei von Experten mit unterschiedlichen Behinderungen. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen leisteten sie einen ma&szlig;geblichen Beitrag dazu, bedarfsgerechte L&ouml;sungen auf den Weg zu bringen, die ideal auf die Nutzer abgestimmt sind. Dabei standen neben dem Bedarf auch die Nutzbarkeit und einfache Bedienung der Anwendungen auf dem Pr&uuml;fstand der inklusiven Entwicklerteams.<br> <strong>Drei Preistr&auml;ger und ein echter Gewinn f&uuml;r alle</strong><br> Diese Kriterien spielten auch bei der Auswahl der Preistr&auml;ger eine zentrale Rolle, die sich &uuml;ber ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro f&uuml;r die Weiterentwicklung ihrer Projekte freuen d&uuml;rfen.<br> Das Team von &quot;Good Vibrations&quot; hat zudem die Chance, sich f&uuml;r das Microsoft Accelerator-Programm in Berlin zu qualifizieren und sein Projekt mit hochkar&auml;tiger Fachunterst&uuml;tzung zur Marktreife zu bringen. Ausgerichtet auf den Bedarf von Menschen mit einer H&ouml;rbehinderung haben es sich insgesamt f&uuml;nf junge Berliner Software-Experten in diesem Projekt zum Ziel gesetzt, Alltagst&ouml;ne und Signale durch Vibrationen sp&uuml;rbar und somit zug&auml;nglich zu machen.<br> Im Fokus des zweiten pr&auml;mierten Projektes stehen Personen, denen es schwerf&auml;llt, Emotionen wahrzunehmen und einzuordnen. Auf Basis einer digitalen K&ouml;rper- und Spracherkennung werden die Gef&uuml;hlsregungen des Gegen&uuml;bers bei diesem Projekt visualisiert und verst&auml;ndlich gemacht.<br> Mit dem Ziel, auch schwer beeintr&auml;chtigten Menschen die Kommunikation und Interaktion mit ihrer Umwelt zu erm&ouml;glichen, konnte auch der dritte Preistr&auml;ger beeindruckende Ergebnisse im Rahmen des ersten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathons erzielen. Im Fokus des Projekts &quot;Werner&quot; steht die Gesichtserkennung &uuml;ber eine 3-D-Kamera, die es dem Anwender erm&ouml;glichen soll, ein Kommunikationssystem anhand von Mundbewegungen zu steuern und damit sowohl den direkten Dialog als auch die Bedienung des Internet-Browsers zu erm&ouml;glichen.<br> Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie in der beiliegenden Projekt&uuml;bersicht.<br> Weitere Bilder stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verf&uuml;gung.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4101 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4101 Thu, 01 Dec 2016 12:00:00 GMT 30.11.2016: Arbeitslose mit Behinderung suchen länger als ein Jahr nach Job <p>Die Inklusion am Arbeitsmarkt schreitet nur mit kleinen Schritten voran. Zwar ist die Zahl der Arbeitslosen mit Behinderung auf rund 178.800 (Vorjahr: 181.100) gesunken. Ihre Arbeitslosenquote ist mit 13,4 (Vorjahr 13,9) Prozent aber immer noch fast doppelt so hoch wie die Quote von Menschen ohne Behinderung. Dies belegt das Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes (HRI). &bdquo;Die positiven Ver&auml;nderungen am allgemeinen Arbeitsmarkt wirken sich nicht automatisch auch f&uuml;r Menschen mit Behinderung positiv aus&quot;, sagt Prof. Bert R&uuml;rup, Pr&auml;sident des HRI. </p> <p>Ein Problem f&uuml;r die hohe Arbeitslosenquote sind vor allem b&uuml;rokratische H&uuml;rden. Beispielsweise wissen nur 62 Prozent der Chefs kleiner Unternehmen, dass sie staatliche F&ouml;rderung bekommen k&ouml;nnen. Wiederum nur die H&auml;lfte der informierten Betriebe nutzt dann diese F&ouml;rderung: &bdquo;Kleine Unternehmen haben nicht die Zeit, sich auf kompliziertem Weg und &uuml;ber verschiedene Antragstellen eine Finanzspritze zu holen&quot;, sagt Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar. Er fordert, dass die F&ouml;rderung aus einer Hand kommt und sie den Firmen schneller zuflie&szlig;t. Weitere Gr&uuml;nde sind Vorbehalte auf Seiten der Unternehmen sowie Unsicherheiten auf Seiten der Bewerber mit Behinderung.</p> <p><strong>Regionalisierung: NRW rutscht weiter ab</strong><br> Im regionalen Vergleich verschlechtert sich Nordrhein-Westfalen zum dritten Mal in Folge. Das bev&ouml;lkerungsreichste Bundesland rutscht im Vergleich der Regionen im Inklusionsklima weiter &ndash;<br> vom dritten auf den vierten Platz &ndash; ab. Grund daf&uuml;r ist vor allem die schlechte Bewertung von Arbeitnehmern mit Behinderung. In NRW wird zudem die Schere zwischen der Arbeitslosigkeit von Menschen mit und ohne Behinderung gr&ouml;&szlig;er. Hier sind mehr als die H&auml;lfte ein Jahr langzeitarbeitslos, in Bayern sind es dagegen nur 38 Prozent. Spitzenreiter ist die Mitte Deutschlands (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland), Schlusslicht sind die ostdeutschen Bundesl&auml;nder. </p> <p><strong>Wer arbeitslos ist, braucht Geduld</strong><br> Wer arbeitslos ist, braucht vor allem eines: Geduld. Arbeitslose Schwerbehinderte suchen 101 Tage l&auml;nger als ihre Kollegen ohne Behinderung nach einer neuen Besch&auml;ftigung, im Vorjahr waren es &bdquo;nur&ldquo; 96 Tage. Sie ben&ouml;tigen nun im Durchschnitt mehr als ein Jahr (367 Tage), um eine neue Stelle zu finden. </p> <p><strong>Mehr Pflichtarbeitspl&auml;tze</strong><br> Immerhin: Die Zahl der Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern, die damit unter die Besch&auml;ftigungspflicht fallen, legt um 2.500 auf mehr als 152.000 Betriebe zu. Damit einher geht die Rekordzahl von 1,043 Millionen besetzten Pflichtarbeitspl&auml;tzen. Dies bedeutet auch, dass die Besch&auml;ftigungsquote auf 4,69 (Vorjahr: 4,67) zulegt und an die gesetzliche Vorgabe von f&uuml;nf Prozent r&uuml;ckt. Weitere 138.000 Menschen sind in Betrieben mit weniger als 20 Mitarbeitern besch&auml;ftigt. Durch diese positiven Zahlen r&uuml;ckt das Inklusionsbarometer mit einem Wert von 106,7 (101,2) erstmals deutlich ins Positive.</p> <p><strong>Digitalisierung als Chance</strong><br> Vor allem die Digitalisierung am Arbeitsmarkt sehen Arbeitnehmer und -geber als Chance. &bdquo;Mit Hilfe von Assistenzsystemen und durch Automatisierung k&ouml;nnen Menschen mit Behinderung st&auml;rker vom Aufschwung am Arbeitsmarkt profitieren&ldquo;, sagt Armin v. Buttlar weiter. 68 Prozent der Arbeitnehmer sehen die &Uuml;bernahme k&ouml;rperlich anstrengender Arbeiten durch Maschinen und die Entstehung neuer Berufsfelder als Gewinn. Vor allem die Angestellten in der Industriebranche erkennen Vorteile. Insgesamt sehen mit 70 Prozent die zumeist gut ausgebildeten Menschen mit Behinderung die Ver&auml;nderung zum &bdquo;Arbeitsplatz 4.0&quot; positiv. Denn mit 457.000 Besch&auml;ftigten arbeiten 46 Prozent in Branchen wie dem Lehr- und Gesundheitssektor, deren Aufgaben nur wenig Austauschpotenzial zulassen. Doch nicht alle profitieren von der Digitalisierung: F&uuml;r Menschen mit einer Lernbehinderung fehlt es an Schulungen, um sie in die digitale Zukunft mitzunehmen.</p> <p>Die gesamte Studie sowie eine Infografik und Fotos finden Sie am Ende der Seite.</p> <p><strong>&Uuml;ber das Inklusionsbarometer Arbeit</strong><br> F&uuml;r das Inklusionsbarometer Arbeit hat das Handelsblatt Research Institute bei einer repr&auml;sentativen Umfrage 500 mittelst&auml;ndische Unternehmen und 802 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung befragt. Zugleich sind die j&uuml;ngsten Zahlen aus verschiedenen Quellen wie der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in die Bewertung eingeflossen. Das Barometer setzt sich aus Teilergebnissen zur Inklusionslage und zum Inklusionsklima zusammen und wird von der Aktion Mensch 2015 zum vierten Mal erhoben.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4100 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4100 Wed, 30 Nov 2016 09:00:00 GMT 15.11.2016: Was bedeutet Respekt für dich? <p>Was bedeutet Respekt f&uuml;r den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Und wie bewertet jeder Einzelne das Thema f&uuml;r sich? Darum ging es in einer gemeinsamen Schulaktion am 15. November 2016 in der inklusiven Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn. Dazu hatten die Gesamtschule und die Junge Aktion Mensch (JAM!) anl&auml;sslich der &bdquo;Woche des Respekts&ldquo; vom 14. bis 18. November eingeladen. Deren Motto ist &bdquo;#Hut ab &ndash; Respekt zeigen&ldquo;.</p> <p>Der respektvolle Umgang miteinander bildet die Grundlage unseres Zusammenlebens &ndash; doch er ist keine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Was bedeuten Respekt, Toleranz und Vielfalt im Alltag von Jugendlichen und im Leben von Menschen mit Behinderung? Dar&uuml;ber diskutierten Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler mit NRW-Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft. Die 17-j&auml;hrige Sch&uuml;lersprecherin Jamila Raghe betonte, sie habe &quot;Respekt vor Leuten, die etwas schaffen, was ich nicht schaffen k&ouml;nnte &ndash; ganz gleich, wie gro&szlig; oder klein das ist.&ldquo; Und Maximilian Brunsberg, 18 Jahre, vom Sch&uuml;lersprecherteam, sagte: &bdquo;Ich sch&auml;tze es, wenn ein Mensch nicht f&uuml;r Ruhm und Geld, sondern f&uuml;r eine gute Sache arbeitet.&ldquo; </p> <p>&bdquo;Respektvolles Miteinander entsteht durch Begegnungen. Gemeinsames Lernen holt diese Begegnungen in die Schule und damit in den Alltag der Kinder und Jugendlichen&ldquo;, so Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft. &bdquo;Wie gut respektvoller Umgang gelingt, das haben die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler heute gemeinsam mit der Jungen Aktion Mensch gezeigt. Respekt kann und muss man lernen, und unsere Schulen leisten dabei hervorragende Arbeit. Deshalb haben wir Aktionen mit und an Schulen zu einem Schwerpunkt unserer Woche des Respekts gemacht.&ldquo;</p> <p>In einer Talkrunde sprachen K&uuml;bra Sekin, Moderatorin von JAM!, und Paralympics-Teilnehmer Mathias Mester &uuml;ber ihre pers&ouml;nlichen Erfahrungen mit Respekt. &quot;Respekt bedeutet f&uuml;r mich: wenn ich so angenommen werde, wie ich bin. Und den anderen behandele, wie ich selbst behandelt werden m&ouml;chte&quot;, so K&uuml;bra Sekin. </p> <p>Information und Interaktion gab es bei den Mitmach-Stationen zu &quot;Ausgrenzung&quot;, &quot;Sprache&quot; und &quot;Mitbestimmung&quot;, einem &quot;Respektometer&quot; und der &bdquo;Einarm-Challenge&ldquo;: Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft und Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, stellten sich der Aufgabe, mit einem Arm eine Flasche zu &ouml;ffnen oder ein Dreieck f&uuml;r den Mathe-Unterricht zu zeichnen. Sie traten gegen eine Sch&uuml;lerin an, die ihren gesamten Alltag mit einem Arm bew&auml;ltigt. </p> <p><strong>JAM! Junge Aktion Mensch</strong><br> Unter dem Motto &quot;rausfinden, was gemeinsam geht&quot; setzt sich JAM! Junge Aktion Mensch f&uuml;r eine vielf&auml;ltige und gerechte Gesellschaft ein, in der jeder so sein und leben kann, wie er m&ouml;chte. Das Jugendangebot der Aktion Mensch richtet sich vor allem an junge Menschen zwischen 12 und 17 Jahren und bietet digital als auch vor Ort vielf&auml;ltige M&ouml;glichkeiten, sich f&uuml;r inklusive und soziale Themen zu engagieren. </p> <p><strong>Marie-Kahle-Gesamtschule</strong><br> Die inklusive Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn ist eine &quot;Schule f&uuml;r alle&quot;. Im Jahr 2009 neu gegr&uuml;ndet, geht die Schule mit dem Dalton-Unterrichtskonzept neue Wege. Es l&auml;sst individuelle Lernwege zu, die jeden Sch&uuml;ler nach seinen F&auml;higkeiten f&ouml;rdern und ihm seine eigene Lernzeit geben. Die Sch&uuml;ler sollen lernen, Verantwortung zu &uuml;bernehmen und achtsam miteinander umzugehen. Das Credo der Schule ist: Nicht die Kinder m&uuml;ssen sich so verbiegen, dass sie in die Schule passen. Sondern die Schule muss so flexibel sein, dass sie zu jedem Kind passen kann, ganz gleich, in welche Richtung es w&auml;chst. <a href="http://www.marie-kahle-gesamtschule.de">www.marie-kahle-gesamtschule.de<br> </a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4095 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4095 Tue, 15 Nov 2016 11:00:00 GMT 02.11.2016: Inklusive Lesungen der Aktion Mensch auf dem Käpt'n Book Lesefest <p>Nach dem gro&szlig;en Erfolg im letzten Jahr sorgt die Aktion Mensch auch in diesem Herbst wieder f&uuml;r inklusiven Lesespa&szlig; mit Lesungen aus der erfolgreichen Kinderbuchreihe &bdquo;Die Bunte Bande &ndash; Gemeinsam sind wir stark!&ldquo;. Diese und andere inklusive Geschichten pr&auml;sentiert die F&ouml;rderorganisation <strong>am 6. und 18. November in Bonn</strong>. Sie werden in Leichter Sprache, Geb&auml;rdensprache, in Braille-Schrift oder musikalisch von Autoren mit und ohne Down-Syndrom vorgetragen. </p> <p>&bull; <strong>6. November, Er&ouml;ffnungsfest K&auml;pt&#39;n Book Lesefest</strong><br> Lesungen aus &quot;Die Bunte Bande&quot;, &quot;Die Abenteuer von Prinz Seltsam&quot; und &quot;Touchdown. Die Geschichte des Down-Syndroms&quot;<br> jeweils um 12.30, 14.00 und 16.00 Uhr<br> in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland,<br> Museumsmeile Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn<br> <strong>Alle drei Lesungen finden im Raum der Vielfalt (UG) statt<br> </strong><br> &bull; <strong>18. November, Bundesweiter Vorlesetag</strong><br> Lesungen aus &quot;Die Bunte Bande&quot;<br> um 09.00, 11.00, 16.00 Uhr<br> im Veranstaltungssaal der Zentralbibliothek,<br> Haus der Bildung, 1. OG, Raum 1.11, M&uuml;hlheimer Platz 1, 53111 Bonn</p> <p>Moderiert werden alle Veranstaltungen von Eric Mayer, der auch als Moderator der ZDF-Sendung &bdquo;pur+&ldquo; bekannt ist. Im Anschluss an die Lesungen wird der bekannte <strong>Liedermacher Reinhard Horn</strong> den Bunte Bande-Song mit den Kindern singen.<br> Die inklusiven Lesungen veranschaulichen Kindern und Familien gelebte Vielfalt und tragen auf spielerische Weise dazu bei, Barrieren abzubauen. Dar&uuml;ber hinaus lernen die Besucher neue Kommunikationsformen kennen und erfahren, dass Inklusion nicht nur m&ouml;glich, sondern auch spannend und bereichernd ist. </p> <p>Weitere Informationen zu den Lesungen und dem K&auml;pt&#39;n Book Lesefest unter <a href="http://www.kaeptnbook-lesefest.de">http://www.kaeptnbook-lesefest.de</a>.<br> Wir freuen uns &uuml;ber eine Terminank&uuml;ndigung der inklusiven Lesung in Ihren Medien!</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4062 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4062 Wed, 02 Nov 2016 10:00:00 GMT 26.10.2016: Neue Studie der Medienanstalten und Aktion Mensch <p>Menschen mit Beeintr&auml;chtigungen sehen die Barrierefreiheit im deutschen Fernsehen kritisch &ndash; so eine neue Studie der Medienanstalten und der Aktion Mensch, die bundesweit erstmals belegt, wie Menschen mit Behinderungen Medien nutzen. Die Ergebnisse der Befragung wurden heute im Rahmen der Medientage M&uuml;nchen vorgestellt.</p> <p>Dabei ist das Fernsehen bei Menschen mit Behinderungen das meist genutzte Medium. 92 Prozent schalten mehrmals w&ouml;chentlich ein, denn sie wollen &bdquo;mitreden k&ouml;nnen&ldquo;. Je nach Art der Behinderung k&ouml;nnen sie jedoch auf viele Sendungen nicht zugreifen: 86 Prozent der Geh&ouml;rlosen und rund die H&auml;lfte der Blinden geben an, dass sie den Inhalten &bdquo;gelegentlich&ldquo; bis &bdquo;sehr oft&ldquo; nicht folgen k&ouml;nnen. So w&uuml;nschen sich 61 Prozent der Geh&ouml;rlosen mehr Sendungen mit Untertiteln und Blinde mehr Audiodeskriptionen, die beschreiben, was gerade im Bild zu sehen ist. Insgesamt werden die privaten Programme in Sachen Barrierefreiheit deutlich schlechter beurteilt als die &ouml;ffentlich-rechtlichen. </p> <p>Gleichberechtigte Teilhabe wird gew&uuml;nscht &ndash; und zwar im linearen Programm. Barrierefreie Angebote nur in Mediatheken anzubieten, reicht den Befragten nicht aus. Viel Wert legen sie auch auf die Auffindbarkeit barrierefreier Angebote. &bdquo;Die Digitalisierung bietet gute Chancen, hier L&ouml;sungen anzubieten, die individuellen Bed&uuml;rfnissen gerecht werden&ldquo;, sagt Cornelia Holsten, Koordinatorin des Fachausschuss Regulierung der Medienanstalten. Die Studie zeige zudem deutlich, dass es f&uuml;r die barrierefreie Ausgestaltung durchaus &bdquo;einen Markt gibt&ldquo;. Siegfried Schneider, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), betont: &bdquo;Die Medienanstalten werden sich auch in Zukunft daf&uuml;r einsetzen, das wichtige Thema bei den privaten Sendern noch weiter voranzubringen. Menschen mit Behinderungen m&uuml;ssen Medienangebote selbstbestimmt und gleichberechtigt nutzen k&ouml;nnen.&ldquo; </p> <p>Bei den Mediennutzern mit motorischen Einschr&auml;nkungen hat jeder sechste Schwierigkeiten mit der Bedienung von Fernseh-Ger&auml;ten. Hilfreich w&auml;ren hier gr&ouml;&szlig;ere Tasten auf der Fernbedienung und ausreichend Zeit, um auch zweistellige Programm-Nummern einzugeben. &bdquo;Denn ob Inklusion gelingt, entscheidet sich auch an der Art und Weise, wie Medienangebote gestaltet und genutzt werden. Es darf niemand ausgeschlossen werden&ldquo;, sagt Christina Marx von der Aktion Mensch. </p> <p>Bundesweit wurden insgesamt 610 Menschen mit Seh-, H&ouml;r-, k&ouml;rperlich-motorischen Beeintr&auml;chtigungen und Lernschwierigkeiten befragt. Untersucht wurden die Nutzungs- und Zugangsbarrieren von Fernsehen, Online-Bewegtbild, Radio und Tageszeitung. Die Technische Universit&auml;t Dortmund und das Hans-Bredow-Institut in Hamburg f&uuml;hrten die Studie im Auftrag der Medienanstalten und der Aktion Mensch durch.</p> <p>Alle Inhalte und Zahlen der Studie finden Sie unter: <a href="http://www.die-medienanstalten.de/publikationen/einzelpublikationen">www.die-medienanstalten.de/publikationen/einzelpublikationen</a> und <a href="http://www.aktion-mensch.de/mediennutzung">www.aktion-mensch.de/mediennutzung</a></p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4054 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4054 Wed, 26 Oct 2016 10:00:00 GMT 13.10.2016: Deutsche möchten ihr Glück gerne teilen <p>Der gr&ouml;&szlig;te Gewinn im Leben? F&uuml;r die Deutschen geht es bei dieser Frage nicht nur um das eigene Gl&uuml;ck. So steht zwar die Vorstellung, sich alles leisten zu k&ouml;nnen, f&uuml;r gut ein Drittel (34 Prozent) ganz oben auf der pers&ouml;nlichen Wunschliste. Mehr als ein Viertel der Deutschen denkt dabei jedoch auch an seine Liebsten. Das zeigt eine bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentative Umfrage der Aktion Mensch. </p> <p>So w&uuml;nschen sich 27 Prozent der Befragten vor allem mehr Zeit f&uuml;r Familie, Freunde und Hobbies, f&uuml;r weitere 26 Prozent w&auml;re es zudem ein echter Gewinn im Leben, ihrem Partner oder ihrer Familie einen lang ersehnten Traum erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen. Erst danach folgen W&uuml;nsche wie das eigene Traumhaus (25 Prozent) oder eine Weltreise (22 Prozent). </p> <p>Die wichtigste Voraussetzung daf&uuml;r ist f&uuml;r die Deutschen das notwendige Kleingeld. F&uuml;r mehr als drei Viertel (77 Prozent) sind finanzielle Sicherheit und Unabh&auml;ngigkeit elementar, um sich ihren pers&ouml;nlichen Wunsch erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen.</p> <p>Mit Losgl&uuml;ck zum pers&ouml;nlichen Hauptgewinn</p> <p>Um das zu erreichen, haben 86 Prozent der Bundesb&uuml;rger schon einmal auf ihr Losgl&uuml;ck vertraut, regelm&auml;&szlig;ig machen das 22 Prozent. Und es zahlt sich aus: Mehr als die H&auml;lfte (53 Prozent) derjeni-gen, die schon einmal teilgenommen haben, konnte sich bereits &uuml;ber einen Gewinn freuen. Bei den regelm&auml;&szlig;igen Mitspielern gilt das sogar f&uuml;r 81 Prozent.</p> <p>Gewinnen &ndash; das geht auch mit einem Los der Aktion Mensch. Aktuell sogar Extra-Gewinne im Ge-samtwert von 20 Millionen Euro bei der gro&szlig;en Herbstsonderverlosung am 2. November. Gleichzei-tig unterst&uuml;tzt jeder Losbesitzer bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat und tr&auml;gt dazu bei, die Le-bensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern. </p> <p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.aktion-mensch.de/lotterie/mein-gluecks-los">https://www.aktion-mensch.de/lotterie/mein-gluecks-los </a> </p> <p>&Uuml;ber die Studie<br> Die Aktion Mensch hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG insgesamt 1.002 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentativ nach Alter, Geschlecht und Region befragt. Die Omnibus-Befragung wurde im September 2016 durchgef&uuml;hrt.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4052 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=4052 Thu, 13 Oct 2016 09:00:00 GMT