Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen http://www.aktion-mensch.de/ RSS-Feed der aktuellsten Pressemitteilungen der Aktion Mensch de (c) Aktion Mensch, 2017 Mon, 03 Jul 2017 09:00:00 GMT Mon, 03 Jul 2017 18:35:05 GMT http://backend.userland.com/rss http://www.aktion-mensch.de/ds/img/basics/rss-logo.png Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen http://www.aktion-mensch.de/ 03.07.2017: Zweiter "Neue Nähe"-Hackathon: Die Preisträger stehen fest <p>Vom 30. Juni bis 2. Juli drehte sich in Erlangen alles um Barrierefreiheit und Teilhabe &ndash; beim zweiten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathon von Aktion Mensch und Microsoft Deutschland. Jetzt stehen die Preistr&auml;ger der diesj&auml;hrigen inklusiven Denkfabrik fest. Insgesamt drei Entwickler-Teams d&uuml;rfen sich dabei &uuml;ber ein Preisgeld in H&ouml;he von insgesamt 21.000 Euro zur Weiterentwicklung ihrer Anwendungen und eine Auszeichnung freuen, die ihnen am gestrigen Sonntag im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Medical Valley Center Erlangen verliehen wurde.</p> <p><strong>Gemeinsam f&uuml;r mehr Barrierefreiheit und Teilhabe</strong><br> Ihre Ideen und L&ouml;sungsans&auml;tze wurden von einer fachkundigen Jury aus insgesamt zw&ouml;lf zukunftsweisenden Projekten ausgew&auml;hlt, an denen rund 80 Entwickler im Rahmen des zweiten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathons ein ganzes Wochenende lang t&uuml;ftelten. Zusammen mit dem Medical Valley Europ&auml;ische Metropolregion N&uuml;rnberg (EMN) haben es sich die Aktion Mensch und Microsoft Deutschland dabei nach dem erfolgreichen Auftakt in Berlin im Dezember 2016 auch in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von technologischen L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Barrierefreiheit und Teilhabe voranzutreiben und damit den Alltag von Menschen mit und ohne Behinderung einfacher zu machen.<br> Unterst&uuml;tzt wurden die Entwickler vor Ort dabei auch von Experten mit unterschiedlichen Behinderungen, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung einen ma&szlig;geblichen Beitrag dazu leisteten, bedarfsgerechte und nutzerorientierte L&ouml;sungen auf den Weg zu bringen. Diese Kriterien wurden von der Jury bei der Auswahl und Bewertung der Projekte genauso ber&uuml;cksichtigt wie der Innovationsgrad, das Entwicklungspotenzial und die Umsetzbarkeit der einzelnen Anwendungen.</p> <p><strong>Preistr&auml;ger mit Zukunftspotenzial</strong><br> Diese drei Preistr&auml;ger d&uuml;rfen sich &uuml;ber ein Preisgeld in H&ouml;he von insgesamt 21.000 Euro f&uuml;r die weitere Arbeit an ihren Anwendungen f&uuml;r mehr Barrierefreiheit und Teilhabe freuen:</p> <p>1. Platz: Team &bdquo;BIRNE 7.0&ldquo; (Preisgeld: 8.000 Euro)<br> Sieben Entwickler aus dem studentischen Umfeld der Hochschulen Erlangen um Fatma Ari &uuml;berzeugten die Jury mit einem ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz: Die f&uuml;r Menschen mit Sehbehinderung barrierefrei aufbereitete Plattform zentralisiert den Austausch und Dialog. Dort k&ouml;nnen Menschen mit Behinderung konkrete Probleme aus dem Alltag einstellen, die dann von Programmierern mit modernen Cloud-Technologien gel&ouml;st werden. Neben dem virtuellen Dialog f&ouml;rdert BIRNE 7.0 den Austausch auf regionaler und &uuml;berregionaler pers&ouml;nlicher Ebene und zeigt bestehende L&ouml;sungen auf.</p> <p>2. Platz: Team &bdquo;Multi-Inklusionstool f&uuml;r Notrufe und Hausautomatisierung (Preisgeld: 7.000 Euro)<br> Tobias M&uuml;ller-Zielke und Nils Pickert erm&ouml;glichen es Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsformen, Signale in Notfallsituationen abzusetzen und &bdquo;Smart Home&ldquo;-Elemente, also technische L&ouml;sungen zur automatischen Bedienung von Haushaltsgegenst&auml;nden wie Lampen oder Roll&auml;den, zu steuern. Damit tr&auml;gt die L&ouml;sung zu einem selbstbestimmteren Leben und mehr Sicherheit in den eigenen vier W&auml;nden bei. Diese Technologie ist &uuml;ber Sprachsteuerung, Lautst&auml;rke und via Knopfdruck nutzbar. Dabei werden bestehende Soft- und Hardware-L&ouml;sungen genutzt und integriert.</p> <p>3. Platz: Team &bdquo;GreenDrop&ldquo; (Preisgeld: 6.000 Euro)<br> Marcel und Luca Tilly machen mit Hilfe von Piktogrammen digitale Medien f&uuml;r Menschen nutzbar, die auf Grund ihrer Einschr&auml;nkung keinen Zugang zur Online-Welt haben. Die selbstlernende Bilderkennung verkn&uuml;pft Piktogramme und Bilder mit bestimmten Anwendungen wie zum Beispiel einer Wetter-App oder dem E-Mail-System auf dem Smartphone. Die jeweilige Applikation startet nach Identifikation des Bildes dann ganz automatisch.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-07/zweiter-neue-naehe-hackathon http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-07/zweiter-neue-naehe-hackathon Mon, 03 Jul 2017 09:00:00 GMT 12.06.2017: "Wir haben mehr gemeinsam als wir denken" <p>F&uuml;nf Rate-Teams, zehn Protagonisten und jeweils sieben Minuten Zeit: Das ist der Rahmen der neuen Aufkl&auml;rungskampagne der Aktion Mensch, die ab heute unter <a href="http://www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam">www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam</a> online zu sehen ist. Im Fokus der insgesamt f&uuml;nf Videos stehen dabei die &uuml;berraschenden Gemeinsamkeiten von Menschen mit und ohne Behinderung. Damit setzt sich die Sozialorganisation f&uuml;r mehr Begegnung und ein selbstverst&auml;ndlicheres Miteinander ein &ndash; ein Miteinander, bei dem nicht die vermeintlichen Schw&auml;chen, sondern die St&auml;rken und Potenziale jedes Einzelnen im Mittelpunkt stehen. </p> <p><strong>Gemeinsam zu einer lebenswerteren Gesellschaft</strong><br> &quot;Wir haben mehr gemeinsam als wir denken&quot; lautet deshalb auch das Motto der diesj&auml;hrigen Kampagnenfilme. Vom Hobby bis zum gemeinsamen beruflichen Alltag zeigen die inklusiven Protagonisten-Paare dabei, wie gelebte Inklusion im Alltag aussehen kann &ndash; auf unerwartete und &uuml;berraschende Art und Weise. &quot;Ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander beginnt in den K&ouml;pfen und Herzen der Menschen&quot;, erkl&auml;rt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, &quot;und der Schl&uuml;ssel dazu liegt in pers&ouml;nlichen Begegnungen. Wenn wir jedem Menschen die M&ouml;glichkeiten geben, seine individuellen St&auml;rken und Potenziale optimal zu nutzen, profitieren wir alle davon.&quot; Das gilt sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Schule, beim Sport oder in der eigenen Nachbarschaft. </p> <p><strong>Voller Einsatz f&uuml;r mehr Inklusion</strong><br> Das beweisen auch die Protagonisten der neuen Kampagne der Aktion Mensch. So sind Alexander Butz und Jan Frey beispielsweise nicht nur privat befreundet, sondern auch als Partner im beruflichen Alltag ein eingespieltes Team. Im Polizeidienst k&ouml;nnen sich der 36-j&auml;hrige Butz, der mit seiner Unterschenkelprothese uneingeschr&auml;nkt diensttauglich ist, und sein Partner dabei immer aufeinander verlassen. Volles Vertrauen setzen auch Dunja Fuhrmann und ihr Sportpartner Joachim Fries ineinander, wenn sie beim Klettern am Felsen unterwegs sind. Dass die 37-J&auml;hrige ab dem zw&ouml;lften Brustwirbel abw&auml;rts gel&auml;hmt ist und im Rollstuhl sitzt, ist dabei absolute Nebensache. Und wer glaubt, Kino sei nur etwas f&uuml;r die Augen, dem beweist Barbara Fickert das Gegenteil. Als blinde Filmkritikerin kennt sie sich auf der Leinwand bestens aus.<br> Aber auch &uuml;ber ihre ganz pers&ouml;nlichen Leidenschaften und Geschichten hinaus engagieren sich die Protagonisten f&uuml;r eine lebenswertere, vielf&auml;ltige Gesellschaft. So setzt sich jeder von ihnen im Rahmen der Aktion Mensch Kampagne f&uuml;r die Umsetzung eines Projektes f&uuml;r mehr Inklusion und ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander im Alltag ein. Wer sie dabei unterst&uuml;tzen m&ouml;chte, kann <a href="http://www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam">online</a> f&uuml;r das jeweilige Vorhaben abstimmen. Jedes Projekt, das 1.000 Stimmen erreicht, wird von der Aktion Mensch umgesetzt. </p> <p>Mehr Informationen und alle Filme der neuen Kampagne: <a href="http://www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam">www.aktion-mensch.de/wirgemeinsam</a></p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-06/haben-mehr-gemeinsam-als-denken http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-06/haben-mehr-gemeinsam-als-denken Mon, 12 Jun 2017 08:00:00 GMT 09.06.2017: Inklusion braucht Innovation: "Neue Nähe"-Hackathon von Aktion Mensch und Microsoft geht in die zweite Runde <p>Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 stehen in Erlangen alle Zeichen auf digitale Teilhabe und Barrierefreiheit: Mit dem zweiten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathon setzen die Aktion Mensch und Microsoft Deutschland ihre erfolgreiche Kooperation weiter fort. In Zusammenarbeit mit dem Medical Valley Europ&auml;ische Metropolregion N&uuml;rnberg (EMN) haben es sich die Soziallotterie und der Technologie-Konzern nach dem erfolgreichen Auftakt im Dezember 2016 in Berlin dabei auch in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von technologischen L&ouml;sungen f&uuml;r mehr Barrierefreiheit und Teilhabe voranzutreiben und damit den Alltag von Menschen mit und ohne Behinderung einfacher zu machen. </p> <p>Ein ganzes Wochenende lang haben Entwickler mit und ohne Behinderung dabei die Chance, die Zukunft der digitalen Barrierefreiheit aktiv mitzugestalten. &bdquo;Nach den beeindruckenden Ergebnissen des ersten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathons sind wir gespannt auf viele weitere Innovationen&quot;, sagt Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &bdquo;Es ist toll zu sehen, wie Menschen mit und ohne Behinderung sich vor Ort begegnen und gemeinsam an L&ouml;sungen arbeiten, die einen echten Unterschied machen und allen zugutekommen.&quot;</p> <p>Auch Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft in Deutschland, begr&uuml;&szlig;t die Fortsetzung der Zusammenarbeit: &bdquo;Die inklusiven Teams bei der ersten Veranstaltung in Berlin haben bewiesen, wie viel an einem Wochenende m&ouml;glich ist. Wir sind begeistert, auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit allen Teilnehmern vor Ort einen Beitrag dazu leisten zu k&ouml;nnen, Technologie f&uuml;r alle zug&auml;nglich zu machen und digitale Teilhabe zu f&ouml;rdern. F&uuml;r uns bei Microsoft ist Technologie ein Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine barrierefreie Gesellschaft.&ldquo; </p> <p><strong>Technologien der Zukunft gemeinsam gestalten</strong><br> Mit dem Medical Valley EMN haben sich die Aktion Mensch und Microsoft Deutschland in diesem Jahr einen weiteren starken Partner an Bord geholt. Das renommierte interdisziplin&auml;re Netzwerk im Bereich Medizintechnik stellt dabei nicht nur die R&auml;umlichkeiten der diesj&auml;hrigen inklusiven Denkfabrik im Medical Valley Center, sondern steht den Teilnehmern auch mit seiner Erfahrung und Expertise zur Seite.<br> Abh&auml;ngig vom Innovations- und Entwicklungspotenzial ihrer L&ouml;sungsans&auml;tze haben die Entwickler-Teams dabei auch in diesem Jahr die Chance auf attraktive Preisgelder in Gesamth&ouml;he von 20.000 Euro f&uuml;r die Weiterentwicklung und Ausarbeitung ihrer Technologien. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden dem Fachpublikum am 2. Juli im direkten Anschluss an den Hackathon vorgestellt.<br> Interessierte Entwickler und Entwickler-Teams, die beim zweiten &quot;Neue N&auml;he&quot;-Hackathon in Erlangen dabei sein und die Zukunft von Teilhabe und Barrierefreiheit aktiv mitgestalten m&ouml;chten, k&ouml;nnen sich ab sofort <a href="https://www.eventbrite.de/e/neue-nahe-hackathon-20-tickets-34999925720">hier</a> anmelden.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-06/inklusion-braucht-innovation-neue http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-06/inklusion-braucht-innovation-neue Fri, 09 Jun 2017 08:00:00 GMT 31.05.2017: Inklusion: Kleine Unternehmen bergen erhebliches Potenzial <p>Inklusion bei der Arbeit ist noch nicht gelebte Praxis. Das kann und muss schneller gehen, fordert Aktion Mensch anl&auml;sslich der j&uuml;ngsten Ver&ouml;ffentlichung der Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zu Arbeitnehmern mit Behinderung in Kleinbetrieben (weniger als 20 Mitarbeiter). Die jetzt erhobenen Zahlen zeigen, dass die Besch&auml;ftigungsquote von Menschen mit Behinderung im Jahr 2015 in Kleinbetrieben zwar auf 2,1 Prozent leicht gestiegen ist (2010: 1,7 Prozent). Deutschland kommt aber nur mit kleinen Schritten voran. Bei den besch&auml;ftigungspflichtigen Unternehmen liegt die Quote bei knapp 4,7 Prozent. Private und &ouml;ffentlich-rechtliche Arbeitgeber, die &uuml;ber mindestens 20 Arbeitspl&auml;tze verf&uuml;gen, m&uuml;ssen wenigstens 5 Prozent der Arbeitspl&auml;tze mit Menschen mit Behinderung besetzen.</p> <p>&bdquo;Es zeigt sich, dass wir noch weit entfernt sind von einer Teilhabegerechtigkeit f&uuml;r Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt. Dabei bergen gerade Kleinbetriebe und mittelst&auml;ndische Unternehmen erhebliches Potenzial f&uuml;r die Besch&auml;ftigung&ldquo;, betont Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar. </p> <p><strong>Know-how wird nicht genutzt</strong><br> Jeder vierte sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet in einem Unternehmen mit weniger als 20 Besch&auml;ftigten. Das sind rund acht Millionen Besch&auml;ftigte in 1,9 Millionen Kleinbetrieben (ohne &bdquo;Solo-Unternehmer&ldquo;). Diese Unternehmen sind nicht verpflichtet, Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r schwerbehinderte Menschen zur Verf&uuml;gung zu stellen. &bdquo;Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn nicht nur Gro&szlig;betriebe, sondern auch kleine und mittelst&auml;ndische Unternehmen mehr Menschen mit Behinderungen besch&auml;ftigten. Diese haben deren F&auml;higkeiten und Kenntnisse aber oft schlicht noch nicht auf dem Radar. Viele Arbeitgeber scheuen auch den vermeintlichen Aufwand - und verschlie&szlig;en sich so f&uuml;r Fachkr&auml;fte, die schon jetzt so dringend gesucht werden. Die aber, die den Schritt schon f&uuml;r sich vollzogen haben, w&uuml;rden dies immer wieder tun. Es gibt viele F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten und Beratungsangebote, die beiden Seiten den Weg ebnen. Die gilt es zu nutzen&ldquo;, sagt Gabriele L&ouml;sekrug-M&ouml;ller, Parlamentarische Staatssekret&auml;rin bei der Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales.</p> <p>&bdquo;Eine auf Fachkr&auml;fte und Know-how angewiesene Volkswirtschaft wie die unsere in Deutschland kann es sich gar nicht leisten, auf F&auml;higkeiten und Talente von Menschen mit Behinderung zu verzichten&ldquo;, so der Aktion Mensch-Vorstand. </p> <p><strong>Betriebswirtschaftlich sinnvoll und loyale Mitarbeiter</strong><br> &bdquo;Inklusion ist auch in Kleinbetrieben und mittelst&auml;ndischen Unternehmen m&ouml;glich &ndash; und f&uuml;r die Unternehmen auch betriebswirtschaftlich sinnvoll&ldquo;, ist v. Buttlar &uuml;berzeugt. Die Aktion Mensch w&uuml;nscht sich mehr Bewusstsein und Tatkraft von Unternehmern zur Inklusion von Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt. &bdquo;Es muss f&uuml;r Kleinbetriebe nicht gleich eine Besch&auml;ftigungspflicht eingef&uuml;hrt werden&ldquo;, so v. Buttlar. &bdquo;Aber die Besch&auml;ftigungsziele f&uuml;r Menschen mit Behinderung sollten auch hier deutlich benannt werden. Dabei zeigen sich Menschen mit Behinderung gegen&uuml;ber ihren Arbeitgebern besonders loyal, wenn diese ihre Arbeitskraft wertsch&auml;tzen. Sie k&ouml;nnen die gesuchten Fachkr&auml;fte sein, die vor allem in diesen Kleinunternehmen fehlen.&ldquo;</p> <p><strong>F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten und Chancen durch Digitalisierung bekannter machen</strong><br> Das Inklusionsbarometer der Aktion Mensch belegt, dass nur 62 Prozent der Chefs kleiner Unternehmen die staatlichen F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten kennen. Von diesen beansprucht nur die H&auml;lfte eine F&ouml;rderung. &bdquo;Die F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Arbeitgeber m&uuml;ssen &ndash; insbesondere bei Kleinunternehmen &ndash; besser bekannt gemacht und vereinfacht werden&ldquo;, sagt v. Buttlar. &bdquo;Die Digitalisierung bietet neue Ans&auml;tze f&uuml;r mehr Inklusion. Die Politik steht in der Pflicht, den Unternehmen die Wege aufzuzeigen, diese Chancen zu nutzen, um ihren Beitrag zur gesellschaftlichen Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu leisten.&ldquo; </p> <p>Die Politik kann helfen bei der Sensibilisierung f&uuml;r das Thema und beim Abbau von b&uuml;rokratischen Hindernissen. Aber bislang finden sich in den Wahlprogrammen der gro&szlig;en Parteien f&uuml;r die Bundestagswahl 2017 noch keine Absichten, hier verst&auml;rkt aktiv zu werden.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/inklusion-kleine-unternehmen-bergen http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/inklusion-kleine-unternehmen-bergen Wed, 31 May 2017 12:00:00 GMT 12.05.2017: Aktion Mensch Umfrage belegt: Mobile Informationssuche ist auf dem Vormarsch <p>Nahezu zwei Drittel der Deutschen (61 Prozent) greifen f&uuml;r die Informationssuche im Internet zu Smartphone, Tablet und Co., wie eine bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentative Umfrage der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact belegt. Das gilt auch f&uuml;r Menschen mit Behinderung (50 Prozent) und ihre Angeh&ouml;rigen (68 Prozent). Der Familienratgeber (<a href="http://www.familienratgeber.de/">www.familienratgeber.de</a>) der Aktion Mensch, das in seiner Art umfassendste Service- und Ratgeberportal f&uuml;r Menschen mit Behinderung und ihre Angeh&ouml;rigen, ist im neuen Design ab sofort ideal auf diese Nutzerbed&uuml;rfnisse abgestimmt. Denn neben einer modernen Gestaltung und einer noch klareren Navigation sind die Inhalte des bew&auml;hrten Ratgeber- und Serviceportals nun auch f&uuml;r die Darstellung auf mobilen Endger&auml;ten optimiert. </p> <p><strong>Ratgeberseiten als Informationsquelle Nummer 1</strong><br> Ob mobil oder zu Hause &ndash; 94 Prozent der Deutschen vertrauen auf das Internet, wenn es um die Suche nach Informationen zu Themen wie Urlaub und Freizeit oder auch um rechtliche Fragen sowie Informationen zu Bildung und Arbeit geht. Besonders beliebt bei der Informationssuche im Internet sind dabei Ratgeberseiten. Sie sind f&uuml;r nahezu zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) die Online-Informationsquelle Nummer 1 &ndash; noch vor Webseiten einzelner Anbieter (45 Prozent) oder Online-Communities und Foren (39 Prozent). </p> <p>Als umfassendster Ratgeber seiner Art erf&uuml;llt der Familienratgeber (<a href="http://www.familienratgeber.de/">www.familienratgeber.de</a>) dabei auch inhaltlich die Bed&uuml;rfnisse der Informationssuchenden. Denn neben kostenlosen Informationen (45 Prozent) legen die Deutschen bei der Recherche vor allem Wert auf die Aktualit&auml;t der Ausk&uuml;nfte (43 Prozent), auf die Seriosit&auml;t und Glaubw&uuml;rdigkeit des Absenders (40 Prozent) und eine einfache, verst&auml;ndliche Aufbereitung der Informationen (31 Prozent). Jedem f&uuml;nften Befragten mit einer Behinderung (20 Prozent) sind zudem die lokale Relevanz der Informationen und Anlaufstellen in der N&auml;he besonders wichtig. </p> <p>Verf&uuml;gbar in Einfacher und Leichter Sprache bietet der Familienratgeber der Aktion Mensch im modernisierten Design jedem Nutzer die M&ouml;glichkeit, &uuml;berall und jederzeit auf relevante und verst&auml;ndlich aufbereitete Informationen zuzugreifen. Abh&auml;ngig vom Thema, zu dem sich ein Nutzer informiert, werden ihm zudem aus mehr als 25.000 Adressen automatisch thematisch passende Beratungsangebote in der N&auml;he angezeigt. Mehr dazu unter <a href="http://www.familienratgeber.de/">www.familienratgeber.de</a></p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-umfrage-belegt-mobile http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-umfrage-belegt-mobile Fri, 12 May 2017 10:00:00 GMT 12.05.2017: Aktion Mensch: Rund 178 Millionen Euro flossen 2016 in Projekte und Kampagnen <p>Die Aktion Mensch investiert immer mehr in eine inklusive Gesellschaft: Die F&ouml;rderorganisation gab 177,6 (Vorjahr: 172,4) Millionen Euro bundesweit direkt in Projekte f&uuml;r Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche sowie in gesellschaftsrelevante Kampagnen. Dies geht aus dem nun ver&ouml;ffentlichten Jahresbericht hervor. Der Gesamtumsatz der Soziallotterie lag im vergangenen Jahr bei 446 Millionen Euro. Bei der Aktion Mensch-Lotterie haben rund vier Millionen Losinhaber im abgelaufenen Gesch&auml;ftsjahr mitgespielt. Rund 133,8 Millionen Euro wurden als Gewinn ausgesch&uuml;ttet. Dabei haben 74 Gewinner zwischen einer halben Million und zwei Millionen Euro gewonnen. Seit ihrer Gr&uuml;ndung im Jahr 1964 hat die Aktion Mensch mehr als 3,9 Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben.</p> <p>Ankn&uuml;pfend an die erfolgreiche Kooperation mit dem K&ouml;lner Handelskonzern REWE geht die Aktion Mensch nun auch mit der Deutschen Post neue Wege. Seit November k&ouml;nnen die Kunden in rund 3.000 Post-Filialen ebenfalls Losgutscheine der Aktion Mensch kaufen. Die gr&ouml;&szlig;te F&ouml;rderorganisation im sozialen Bereich hat sich mit beiden Ma&szlig;nahmen neue Gruppen von Mitspielern erschlossen und ist damit &ndash; ebenso wie mit dem wachsenden Online-Vertrieb - auf ein ge&auml;ndertes Konsumverhalten eingegangen. </p> <p>Auch in diesem Jahr arbeitet die Aktion Mensch weiter f&uuml;r eine inklusive Gesellschaft. Daf&uuml;r m&uuml;ssen aber Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung allt&auml;glicher werden. Daher lenkt die Aktion Mensch ab Juni die Aufmerksamkeit der Bundesb&uuml;rger mit ihrer neuen Kampagne auf Gemeinsamkeiten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. &bdquo;Wir brauchen Begegnung im Alltag, in der Schule, beim Einkaufen, bei der Arbeit und in der Freizeit. Nur so schaffen wir es, die Bereitschaft zur Inklusion in weite Teile der Bev&ouml;lkerung zu tragen. Von inklusiven Strukturen profitieren am Ende alle Menschen, etwa durch barrierefreie Zug&auml;nge, mehr Wertsch&auml;tzung, Menschlichkeit, Akzeptanz und Vielfalt, &quot; sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. </p> <p><a href="http://www.aktion-mensch.de/jahresbericht">www.aktion-mensch.de/jahresbericht</a></p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-rund-178-millionen-euro http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-rund-178-millionen-euro Fri, 12 May 2017 08:00:00 GMT 03.05.2017: Aktion Mensch-Umfrage Barrierefreiheit zum Protesttag 5. Mai <p>M&uuml;nchen ist laut einer B&uuml;rgerumfrage die barrierefreieste Stadt unter den f&uuml;nf einwohnerst&auml;rksten Metropolen Deutschlands. Die Pl&auml;tze zwei bis vier gehen an Frankfurt, Berlin und Hamburg. Das Schlusslicht bildet wie im Vorjahr K&ouml;ln. Bei der aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Inno-fact AG im Auftrag der Aktion Mensch wurden, wie bereits in 2012 und 2016, Bewohner der f&uuml;nf St&auml;dte sowie aus ganz Deutschland aufgefordert, die Barrierefreiheit ihrer Stadt zu bewerten. M&uuml;n-chen belegt in der Gesamtbewertung zum dritten Mal in Folge den ersten Platz und liegt damit auch deutlich &uuml;ber dem Bundesdurchschnitt. So best&auml;tigen zum Beispiel 42 Prozent der M&uuml;nchener, dass ihre Stadt viel f&uuml;r Menschen mit Behinderung tut. Bundesweit stimmen dieser Aussage nur 30 Pro-zent zu.</p> <p>Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen ist zentrale Voraussetzung f&uuml;r Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung und ein inklusives Miteinander. Entsprechend ist Barrierefreiheit laut der bundesweiten Befragung f&uuml;r mehr als zwei Drittel der Deutschen (69 Prozent) f&uuml;r alle Menschen wichtig und nicht nur f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Dennoch geben nur 28 Prozent der Befragten an, dass es in ihrer Stadt zahlreiche inklusive Angebote gibt. So sehen auch nur 20 Prozent ihre Heimatstadt als Vorbild f&uuml;r Barrierefreiheit.</p> <p>Positiv ver&auml;ndert hat sich ganz allgemein das Verh&auml;ltnis der Deutschen zu Inklusion sowie die Be-gegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung: Gut die H&auml;lfte aller Deutschen (52 Pro-zent) meint, dass Menschen mit und ohne Behinderung in ihren St&auml;dten ganz selbstverst&auml;ndlich zu-sammenleben. Seit der ersten Befragung hat sich dieser Wert stetig verbessert: in 2012 waren es 44 Prozent, im Vorjahr 49 Prozent. Entsprechend best&auml;tigen rund zwei Drittel (64 Prozent) der Befrag-ten, im t&auml;glichen Leben Kontakt zu Menschen mit Behinderung zu haben. </p> <p>&quot;Diese Entwicklung macht Mut&quot;, so Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &quot;Sie zeigt, dass Barrieren auch in den K&ouml;pfen fallen und Themen wie Inklusion, Begegnung und Barrierefreiheit im-mer selbstverst&auml;ndlicher werden.&quot; So sind deutschlandweit rund 60 Prozent der Befragten der Mei-nung, dass ihnen das Thema Barrierefreiheit heute im Alltag &ouml;fter begegnet als in den letzten Jahren.<br> Anlass der repr&auml;sentativen Umfrage ist der <a href="http://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/kampagnen-und-aktionen/aktionstag-5-mai.html">5. Mai</a>, der Europ&auml;ische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, den die Aktion Mensch seit 19 Jahren finanziell unterst&uuml;tzt: Vom 29. April bis 14. Mai k&ouml;nnen Verb&auml;nde und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe &ouml;ffent-lichkeitswirksame Aktionen durchf&uuml;hren. Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, aufeinander zuzugehen und sich zu begegnen. Die Erlebnisse rund um den Aktionstag k&ouml;nnen unter dem Hashtag #wirge-staltenhier in den sozialen Medien geteilt werden. Unter dem Motto <a href="https://www.aktion-mensch.de/wir-gestalten-hier.html">&quot;Wir gestalten unsere Stadt&quot;</a> sind zudem Menschen jeden Alters aufgerufen, Ideen f&uuml;r ein besseres Zusammenleben zu entwickeln und online einzureichen &ndash; mit der Chance auf eine Umsetzung vor Ort.</p> <p><strong>&Uuml;ber die Umfrage</strong><br> F&uuml;r die Umfrage zum Thema &bdquo;Barrierefreiheit in deutschen St&auml;dten&ldquo; hat die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Markt-forschungsinstitut Innofact AG online 2.044 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in Berlin, Hamburg, M&uuml;nchen, K&ouml;ln und Frankfurt am Main sowie rund 1.009 Bundesb&uuml;rger zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Jede Stichprobe entspricht einer repr&auml;sentativen Verteilung von Alter und Geschlecht sowie Regionen (bundesweite Befragung). Aus der bundes-weiten Stichprobe ergibt sich auch ein repr&auml;sentativer Anteil (14,2 Prozent) von Menschen mit Behinderungen. Zur Vergleichbarkeit der Bewertung der Barrierefreiheit in deutschen St&auml;dten wurden in der Umfrage unter anderem die Zug&auml;nglichkeit von verschiedenen Orten und Einrichtungen, das st&auml;dtische Engagement f&uuml;r Barrierefreiheit sowie die Einbindung von Menschen mit Behinderung in den St&auml;dten abgefragt. Die Ergebnisse dieser Fragen wurden im &bdquo;Barri-ere-Barometer&ldquo; zusammengefasst. Die unabh&auml;ngige Online-Erhebung wurde im April 2017 durchgef&uuml;hrt (erste Mes-sung April 2012, zweite Messung April 2016).</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-umfrage-5 http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-05/aktion-mensch-umfrage-5 Wed, 03 May 2017 13:00:00 GMT 26.04.2017: Gemeinsam für Inklusion bei RB Leipzig <p>Gemeinsam f&uuml;r Inklusion bei RB Leipzig: Am Samstag stellt RB Leipzig sein Bundesligaspiel gegen den FC Ingolstadt ins Zeichen von Fans mit Behinderung. Unter dem Motto &quot;Unser Sport. F&uuml;r alle.&quot; setzen sich RB Leipzig und Porsche f&uuml;r ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sowie Barrierefreiheit im Stadion ein. Die Aktion Mensch bringt ihre langj&auml;hrige Erfahrung ein und unterst&uuml;tzt das Spiel gemeinsam mit den Partnern Bundesliga-Stiftung und dem S&auml;chsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V.</p> <p>Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, blickt mit Vorfreude auf die Aktion: &quot;Ich freue mich sehr, dass RB Leipzig und Porsche sich des Themas Inklusion annehmen und so zu einem selbstverst&auml;ndlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung beitragen. Die Fu&szlig;ball-Bundesliga bietet daf&uuml;r eine gro&szlig;artige B&uuml;hne. Wir unterst&uuml;tzen die Aktion gern mit starken Partnern wie der Bundesliga-Stiftung und dem S&auml;chsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband.&quot; </p> <p>Auch Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung, lobt das gemeinsame Engagement aller Partner: &bdquo;Der Bundesliga-Stiftung ist die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein wichtiges Anliegen, das uns mit der Aktion Mensch verbindet. Mit der Blindenreportage in den Arenen der Bundesliga und 2. Bundesliga, dem digitalen Reisef&uuml;hrer &bdquo;Barrierefrei ins Stadion&quot; und &uuml;ber 3.600 Stadionpl&auml;tzen f&uuml;r Fans mit Behinderung wird der Profifu&szlig;ball seiner Verantwortung gerecht. Auch RB Leipzig ist sich hier seiner Verantwortung bewusst und bietet allen Stadionbesuchern auf vorbildliche Art und Weise diesen besonderen Service.&ldquo; </p> <p>Am Tag selbst k&ouml;nnen Besucher und Medienvertreter ab 13.00 Uhr an verschiedenen Aktions- und Pr&auml;sentationsst&auml;nden auf der Festwiese Sportarten aus dem Behindertensport kennenlernen und auch selbst ausprobieren. Unter anderem sind die Blindenfu&szlig;baller des Chemnitzer FC und die Geh&ouml;rlosen-Tanzgruppe des Berufsbildungswerks Leipzig vor Ort.<br> Im Rahmen des Stadionprogramms werden zudem die Angebote f&uuml;r Fans mit Behinderung vorgestellt. Beispielsweise k&ouml;nnen blinde oder sehbehinderte Menschen die Heimspiele in der Red Bull Arena mit Hilfe der Blindenreportage und eines Stadionheftes in Brailleschrift miterleben. </p> <p>Geh&ouml;rlosen Zuschauern steht eine Geb&auml;rdendolmetscherin zur Seite. Verschiedene Gespr&auml;chspartner zum Thema Inklusion im Sport runden das Programm ab. Ein weiterer besonderer Programmpunkt sind die inklusiven Teams der Einlauf- und Ballkinder: Hier kommen Kinder mit Behinderung zum Einsatz. </p> <p>RBL-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Oliver Mintzlaff und der Vorsitzende der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Porsche Leipzig GmbH, Siegfried B&uuml;low, unterstreichen die Bedeutung des Spieltages f&uuml;r Inklusion: </p> <p><strong>Oliver Mintzlaff</strong>: &bdquo;Wir m&ouml;chten zum Heimspiel gegen Ingolstadt aktiv auf das Thema Inklusion im Sport aufmerksam machen und es weiter vorantreiben. Wir wollen f&uuml;r ein gemeinsames Miteinander von Fu&szlig;ballfans mit und ohne Handicap werben und dazu beitragen, dass die Fans ihre Unsicherheiten und &Auml;ngste weiter abbauen und ein unbefangener Umgang gegen&uuml;ber Menschen mit Behinderung entsteht.<br> Die verschiedenen Aktionen sollen helfen, den Inklusionsgedanken ins Stadion zu transportieren und die Fans daf&uuml;r zu sensibilisieren. Fu&szlig;ball verbindet die Menschen &ndash; deshalb haben wir uns auch f&uuml;r den Slogan ‚Unser Sport. F&uuml;r alle.‘ entschieden.&ldquo;<br> <strong>Siegfried B&uuml;low</strong>: &bdquo;Wir unterst&uuml;tzen seit jeher Vereine in der Region, die sich um sozial benachteiligte Kinder k&uuml;mmern und f&uuml;r die Chancengleichheit eintreten. Es freut mich sehr, gemeinsam mit unserem Partner RB Leipzig ein Zeichen f&uuml;r Gleichberechtigung und Inklusion zu setzen. Denn sowohl im Automobilbau als auch im Fu&szlig;ball geht es um den Teamgeist, der f&uuml;r respektvollen, toleranten und hilfsbereiten Umgang miteinander steht.&ldquo;</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-04/gemeinsam-fuer-inklusion-rb-leipzig http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-04/gemeinsam-fuer-inklusion-rb-leipzig Wed, 26 Apr 2017 08:00:00 GMT 25.04.2017: Kleine Geschenke mit großer Wirkung <p>Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Was im Volksmund schon lange bekannt ist, gilt auch f&uuml;r die Beziehung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen. So sind Geschenke des Arbeitgebers f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Erwerbst&auml;tigen nicht nur Grund zur Freude (79 Prozent), sondern steigern f&uuml;r die deutschen Arbeitnehmer auch die Motivation (66 Prozent) und die Attraktivit&auml;t (60 Prozent) eines Arbeitgebers. Das belegt eine aktuelle repr&auml;sentative Studie der Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos. </p> <p><strong>Nachholbedarf bei deutschen Arbeitgebern</strong><br> Dieses Potenzial kleiner Aufmerksamkeiten scheint bei vielen deutschen Unternehmen allerdings noch nicht angekommen zu sein. Zwar haben sechs von zehn (60 Prozent) Besch&auml;ftigten in Deutschland schon einmal ein Geschenk von Ihrem Arbeitgeber erhalten &ndash; regelm&auml;&szlig;ige Aufmerksamkeiten zu Anl&auml;ssen wie einem Jubil&auml;um, Geburtstag oder f&uuml;r besondere Leistungen erh&auml;lt dagegen nur knapp jeder Zehnte (9 Prozent). </p> <p><strong>Es kommt nicht auf die Gr&ouml;&szlig;e an</strong><br> Dabei muss es f&uuml;r die deutschen Arbeitnehmer nicht einmal etwas Gro&szlig;es sein &ndash; gerade einmal 12 Prozent legen Wert auf ein teures Geschenk. Viel wichtiger ist den Besch&auml;ftigten, dass ihnen das Geschenk einen privaten Nutzen bietet (67 Prozent) und Spa&szlig; macht (63 Prozent). 59 Prozent freuen sich au&szlig;erdem &uuml;ber ein Geschenk, von dem sie &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum etwas haben. Und auch gesellschaftliches Engagement kommt gut an: Jeder F&uuml;nfte (21 Prozent) w&uuml;nscht sich, dass sein Geschenk einen sozialen Nutzen erf&uuml;llt. Besonders beliebt sind dabei Gutscheine (65 Prozent) &ndash; zum Beispiel ein Losgutschein f&uuml;r ein Los der Aktion Mensch, das bereits in zahlreichen deutschen Unternehmen zum Einsatz kommt.</p> <p><strong>Nachhaltige Wirkung auf Image und Reputation</strong><br> Diese Unternehmen haben erkannt, dass es um viel mehr als nur ein Geschenk geht. Auch das Image eines Unternehmens kann vom Einsatz der passenden Aufmerksamkeiten f&uuml;r die Mitarbeiter enorm profitieren. Denn egal ob als Kunden- oder Mitarbeitergeschenk &ndash; Unternehmen, die Aktion Mensch-Lose als Geschenk einsetzen, werden als sozial engagiert (70 Prozent) und vorbildlich (62 Prozent) eingestuft. Zudem bescheinigen die Befragten ihnen Verantwortungsbewusstsein (61 Prozent) und nehmen sie als sympathisch (60 Prozent) wahr. Ein guter Grund, vor dem n&auml;chsten Jubil&auml;um oder Geburtstag noch einmal &uuml;ber das richtige Geschenk f&uuml;r die Mitarbeiter nachzudenken.</p> <p>Weitere Informationen zum Aktion Mensch-Los als Mitarbeitergeschenk unter <a href="http://www.aktion-mensch.de/firmen">www.aktion-mensch.de/firmen</a> </p> <p><strong>&Uuml;ber die Studie</strong><br> Die Aktion Mensch hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut ipsos insgesamt 1.000 Menschen zwischen 18 und 70 Jahren bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentativ nach Alter, Geschlecht und Region befragt. Die Omnibus-Befragung wurde im M&auml;rz 2017 durchgef&uuml;hrt.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-04/kleine-geschenke-grosser-wirkung http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-04/kleine-geschenke-grosser-wirkung Tue, 25 Apr 2017 12:00:00 GMT 02.03.2017: Gemeinsam für Inklusion – 2. Aktion für Inklusion im Weser-Stadion <p>Der SV Werder Bremen setzt sich am 4. M&auml;rz im Rahmen des Heimspiels gegen den SV Darmstadt 98 im Weser-Stadion f&uuml;r Inklusion ein. Unterst&uuml;tzt wird die Aktion der Bremer von der Bundesliga-Stiftung, der Aktion Mensch und der Molkerei Ammerland. Unter dem Motto &quot;Gemeinsam f&uuml;r Inklusion&quot; wird um ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung geworben. &bdquo;Das Spiel tr&auml;gt dazu bei, Ber&uuml;hrungs&auml;ngste und Vorurteile auf dem Platz und am Rande des Spielfeldes abzubauen&ldquo;, sagt Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Pr&auml;sident des SV Werder Bremen. &bdquo;Wir stellen diese B&uuml;hne gern erneut zur Verf&uuml;gung. Dieser Aktionstag setzt ein Zeichen f&uuml;r Inklusion, Toleranz und gegen Diskriminierung.&ldquo; </p> <p>Kinder mit und ohne Behinderung laufen an diesem Tag mit den Spielern ins Weser-Stadion ein, ein 17-J&auml;hriger mit geistiger Behinderung begleitet den Stadionsprecher. Wie bei jedem Spiel im Weser-Stadion kommentiert auch der Blindenreporter die Partie f&uuml;r sehbehinderte Besucher. In den Gastronomiebetrieben des Stadions und im VIP-Bereich leisten Menschen mit Behinderung Unterst&uuml;tzung. Bei der Rasenpflege in der Halbzeitpause engagiert sich der Martinshof, ein F&ouml;rderprojekt der Aktion Mensch.</p> <p>Bereits zum zweiten Mal kooperiert der SV Werder Bremen bei einem Bundesliga-Spiel mit der Bundesliga-Stiftung und der Aktion Mensch. &bdquo;Sport ist ein wichtiger Inklusionstreiber, weil die Begeisterung daf&uuml;r die Menschen zusammenf&uuml;hrt. So k&ouml;nnen wir die Gesellschaft f&uuml;r das Thema Inklusion mit Hilfe des Erlebnisses im Stadion weiter sensibilisieren&ldquo;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &bdquo;Mit dem SV Werder Bremen haben wir einen Partner mit gro&szlig;er Erfahrung auf dem Gebiet gefunden, der das Projekt mit viel Herzblut vorantreibt.&ldquo; </p> <p>Bereits seit Jahren setzt sich die Bundesliga-Stiftung f&uuml;r die Barrierefreiheit im Stadion ein. &bdquo;Der Profifu&szlig;ball ist so inklusiv wie noch nie. Die Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga halten &uuml;ber 3.600 Pl&auml;tze f&uuml;r Fans mit Behinderung bereit&ldquo;, sagt Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung. &bdquo;Zudem wird der digitale Reisef&uuml;hrer ,Barrierefrei ins Stadion‘ f&uuml;r Menschen mit und ohne Behinderung von uns stetig weiterentwickelt. Dabei sind wir auf die Kooperation der Clubs der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga angewiesen und diesen f&uuml;r ihren Beitrag sehr dankbar.&ldquo; Neben dem Reisef&uuml;hrer treibt die Bundesliga-Stiftung auch im Rahmen des Projekts &quot;Lernort Stadion&quot; das Thema Inklusion voran und wird dabei jeweils von der Aktion Mensch unterst&uuml;tzt. &Uuml;berdies schult ein Blindenreporter-Kompetenzzentrum Kommentatoren, die mit ihren Reportagen blinden und sehbehinderten Fans im Stadion helfen am Spiel teilzuhaben.</p> <p>Die Molkerei Ammerland ist nicht nur bei der Aktion f&uuml;r Inklusion am 4. M&auml;rz Partner des SV Werder Bremen. &bdquo;Wir finden es wichtig, dass behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen Projekte durchf&uuml;hren und Gemeinsamkeiten entwickeln k&ouml;nnen. Daher haben wir das Thema Inklusion zum Mittelpunkt unseres Kooperationsvertrages mit Werder Bremen gemacht. Jeder Mensch hat spezielle F&auml;higkeiten, die auch auf dem Arbeitsmarkt wertvoll sind &ndash; ob mit oder ohne Behinderung&ldquo;, sagt Ralf Hinrichs, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Molkerei Ammerland eG.</p> http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-03/gemeinsam-fuer-inklusion-2-aktion http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/2017-03/gemeinsam-fuer-inklusion-2-aktion Thu, 02 Mar 2017 10:00:00 GMT