Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen https://www.aktion-mensch.de/ RSS-Feed der aktuellsten Pressemitteilungen der Aktion Mensch de (c) Aktion Mensch, 2016 Mon, 23 May 2016 10:00:00 GMT Mon, 23 May 2016 11:00:06 GMT http://backend.userland.com/rss https://www.aktion-mensch.de/ds/img/basics/rss-logo.png Pressezentrum Aktion Mensch: Pressemitteilungen https://www.aktion-mensch.de/ 23.05.2016: Studenten starten Paralympics Online-Redaktion <p>Ab sofort starten die Sportstudenten Niklas (Nik) Kl&uuml;tsch und Marcel Wienands als &bdquo;RioMaNiacs&ldquo; ihre Online-Berichterstattung rund um die Paralympics. Auf der barrierefreien &bdquo;Social Wall&ldquo; unter<a href="http://www.riomaniacs.de"> www.riomaniacs.de</a> k&ouml;nnen Sportfans ihre Posts, Videos, Bilder und Blogbeitr&auml;ge &uuml;ber paralympische Sportarten und Athleten sowie Inklusion und Sport verfolgen. Nik und Marcel berichten schon jetzt von Sportevents in ganz Deutschland &ndash; und nat&uuml;rlich ab September live aus Rio. Gleichzeitig wird die Social Wall mit dem Hashtag #RioMaNiacs zur Plattform f&uuml;r alle anderen Fan-Beitr&auml;ge rund um die Paralympics 2016.</p> <p>Unterst&uuml;tzt werden die Studenten der Deutschen Sporthochschule K&ouml;ln von der Aktion Mensch und der Deutschen Telekom. Die Telekom als F&ouml;rderer der Deutschen Paralympischen Mannschaft und des Nationalen Paralympischen Jugendlagers der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) haben mit der Aktion Mensch das Nachwuchsreporter-Projekt anl&auml;sslich der Paralympischen Spiele 2016 in Rio ins Leben gerufen. Die Ausschreibung erfolgte in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule K&ouml;ln. Sie richtete sich an Sportstudenten und -studentinnen mit und ohne Behinderung. Ziel war es, ein inklusives Reporterteam zu bilden. Unter zahlreichen Bewerbern konnten sich der sehbehinderte Marcel und Nik durchsetzen: &bdquo;Wir freuen uns riesig, dass wir als Reporter &uuml;berall bei den Wettk&auml;mpfen hier in Deutschland dabei sein k&ouml;nnen und viele der Athleten schon vorher kennenlernen. Vor Ort in Rio bei den Medaillenwettk&auml;mpfen dabei zu sein wird unvergesslich.&ldquo;</p> <p>Das Nachwuchsreporter-Projekt der Aktion Mensch und der Deutschen Telekom ist Teil der F&ouml;rderung des Nationalen Paralympischen Jugendlagers. Marcel und Nik reisen als G&auml;ste des Jugendlagers nach Brasilien. &bdquo;Wir freuen uns, dass dieses tolle Reporterteam die Chance erh&auml;lt, das einmalige Sportereignis zu erleben. Mit der Berichterstattung der RioMaNiacs m&ouml;chten wir ganz besonders junge Menschen f&uuml;r die Paralympischen Spiele begeistern und zeigen, wie Sport Menschen mit und ohne Behinderung verbinden kann &ndash; nicht nur in Rio&ldquo;, erkl&auml;rt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &bdquo;Unsere beiden Reporter Marcel und Nik leben Integration. Mit ihren Nachrichten tragen sie dazu bei, f&uuml;r die tollen Leistungen unserer behinderten Sportler zu werben und diese einem gro&szlig;en Publikum nahe zu bringen&ldquo;, sagt Stephan Althoff, Leiter Sponsoring der Deutschen Telekom. &bdquo;Dar&uuml;ber hinaus wollen wir mit diesem Projekt m&ouml;glichst viele behinderte Jugendliche ermutigen selber Sport zu treiben.&ldquo;</p> <p><strong>Den RioMaNiacs online folgen:</strong><br> Social Wall: www.riomaniacs.de<br> facebook: www.facebook.com/RioMaNiacs-1522932644678168/?fref=ts<br> Instagram: www.instagram.com/riomaniacs<br> Twitter: @riomaniacs</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3719 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3719 Mon, 23 May 2016 10:00:00 GMT 10.05.2016: Aktion Mensch startet bundesweite Initiative "Kommune Inklusiv" <p>Gemeinsam wohnen, arbeiten, die Schule besuchen oder ganz selbstverst&auml;ndlich die Freizeit gestalten. Damit dies f&uuml;r m&ouml;glichst viele Menschen mit und ohne Behinderung bald Realit&auml;t wird, startet die Aktion Mensch die Initiative &quot;Kommune Inklusiv&quot;. Mit der auf f&uuml;nf Jahre ausgelegten Initiative l&auml;dt Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Soziallotterie bundesweit gemeinn&uuml;tzige Organisationen und Akteure ein, modellhafte Konzepte f&uuml;r die Gestaltung von inklusiven Sozialr&auml;umen zu entwickeln. Ausgew&auml;hlte Sozialraum-Ideen werden bei ihrer Umsetzung finanziell und ideell von der Aktion unterst&uuml;tzt: Neben Prozessbegleitung und Beratungen erhalten die k&uuml;nftigen Netzwerker unter anderem auch Fortbildungen.</p> <p>&bdquo;F&uuml;r eine erfolgreiche Realisierung von Inklusion ist es wichtig, dass Vereine, Verb&auml;nde, Unternehmen und die regionale Verwaltung sich vernetzen, gemeinsame Ziele verfolgen und somit ihren Sozialraum zu einem inklusiven Sozialraum weiterentwickeln&ldquo;, sagt Christina Marx, Leiterin des Bereichs Aufkl&auml;rung bei der Aktion Mensch. Inklusive Sozialr&auml;ume &ndash; das sind barrierefreie Lebensumfelder f&uuml;r alle Menschen mit und ohne Behinderung und egal welchen Alters, die ein selbstbestimmtes Zusammenleben auf Augenh&ouml;he erm&ouml;glichen. Jeder und Jede soll w&auml;hlen k&ouml;nnen, wo er oder sie leben m&ouml;chte, Zugang zu allen Angeboten haben und sich an allen gesellschaftlichen Prozessen beteiligen k&ouml;nnen.</p> <p>Interessierte Organisationen und Akteure sind aufgerufen, sich ab sofort mit einem Sozialraum-Konzept bei der Aktion Mensch zu bewerben. Ideen dazu k&ouml;nnen bis zum 30. Juni 2016 schriftlich eingereicht werden. Informationen und Unterlagen unter: <a href="http://www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv">www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv</a>. Aus allen Bewerbungen w&auml;hlt die Aktion Mensch f&uuml;nf Sozialraumprojekte aus, die sie auf ihrem weiteren Weg in die &quot;Kommune Inklusiv&quot; auch begleitet. Die Erfahrungen und Ergebnisse aus diesen Netzwerken werden sp&auml;ter anderen Sozialr&auml;umen zur Verf&uuml;gung gestellt, damit ihre Inklusionsarbeit noch erfolgreicher wird.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3715 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3715 Tue, 10 May 2016 12:00:00 GMT 03.05.2016: Umfrage zur Barrierefreiheit: München ist Spitzenreiter, Köln Schlusslicht unter den Metropolen <p>(Bonn, 3. Mai) Aus Sicht der M&uuml;nchener ist die bayerische Hauptstadt die barrierefreiste Metropole unter den f&uuml;nf einwohnerst&auml;rksten St&auml;dten Deutschlands. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact AG im Auftrag der Aktion Mensch. Demnach belegen Frankfurt, Hamburg und Berlin die Pl&auml;tze zwei bis vier &ndash; Schlusslicht ist K&ouml;ln. Wie bereits 2012 wurden Bewohner der f&uuml;nf Metropolen sowie aus ganz Deutschland aufgefordert, die Barrierefreiheit ihrer Stadt zu bewerten. M&uuml;nchen liegt in der Gesamtbewertung &uuml;ber dem Bundesdurchschnitt. So best&auml;tigen zum Beispiel 41 Prozent der M&uuml;nchener, dass ihre Stadt viel f&uuml;r Menschen mit Behinderung macht. Zum Vergleich: In K&ouml;ln stimmen dieser Aussage nur 22 Prozent zu.</p> <p>Menschen mit Behinderung scheinen heute besser in das gesellschaftliche Leben eingebunden zu sein als noch vor vier Jahren: 37 Prozent aller Befragten meinen, in ihrer Stadt hat sich diesbez&uuml;glich viel bewegt, 2012 waren es 30 Prozent. Befragte mit Behinderung beurteilen das nicht ganz so positiv, hier stimmen aktuell 33 Prozent der Aussage zu, dass sich auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft in ihrer Stadt viel bewegt hat. Das bedeutet eine Steigerung von<br> 6 Prozentpunkten im Vergleich zu 2012. Handlungsbedarf sehen 81 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung vor allem bei der Zug&auml;nglichkeit von Geb&auml;uden und Pl&auml;tzen sowie der Nutzbarkeit der &ouml;ffentlichen Infrastruktur. Dicht darauf folgt der Wunsch nach Verbesserungen beim privaten Wohnen, im &ouml;ffentlichen Nahverkehr, Z&uuml;gen und Flugzeugen sowie im Arbeitsmarkt. </p> <p>Dabei ist der Begriff &bdquo;Barrierefreiheit&ldquo; bereits deutlich pr&auml;senter in den K&ouml;pfen der Deutschen als noch vor vier Jahren. &bdquo;Die Umfrage zeigt, dass die Deutschen bei Barrierefreiheit nicht mehr nur an Rampen denken, sondern zum Beispiel auch technische und digitale Hilfen oder Informationen in Leichter Sprache damit verbinden&quot;, so Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &quot;Die Aktion Mensch weist 2016 daher mit vielen Aktionen darauf hin, wie Barrieren auch &uuml;ber Technologien &uuml;berwunden werden.&ldquo;</p> <p>Anlass der repr&auml;sentativen Umfrage ist der 5. Mai, der Europ&auml;ische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Vom 30. April bis 15. Mai k&ouml;nnen Menschen in ganz Deutschland bei Aktionen zum Protesttag noch einmal selbst die Barrierefreiheit ihrer Stadt testen und bewerten. Auch online sind User eingeladen, an einem St&auml;dtetest teilzunehmen. Unter den Teilnehmern der Online-Aktion wird eine St&auml;dtereise verlost. Mit dem Hashtag #5Maibarrierefrei k&ouml;nnen zudem Erlebnisse rund um den Aktionstag auf Facebook und Twitter geteilt werden.</p> <p>Den St&auml;dtetest sowie einen Aktionsfinder finden Interessierte auf <strong><a href="http://www.aktion-mensch.de/5mai" title="Zum 5. Mai">www.aktion-mensch.de/5mai</a></strong>. </p> <p><strong>&Uuml;ber die Umfrage</strong><br> F&uuml;r die Umfrage zum Thema &bdquo;Barrierefreiheit in deutschen St&auml;dten&ldquo; hat die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG online 1.295 Personen zwischen 18 und 65 Jahren in Berlin, Hamburg, M&uuml;nchen, K&ouml;ln und Frankfurt am Main sowie rund 1.000 Bundesb&uuml;rger zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Jede Stichprobe entspricht einer repr&auml;sentativen Verteilung von Alter und Geschlecht sowie Regionen (bundesweite Befragung). Aus der bundesweiten Stichprobe ergibt sich auch ein repr&auml;sentativer Anteil (14 Prozent) von Menschen mit Behinderungen. Zur Vergleichbarkeit der Bewertung der Barrierefreiheit in deutschen St&auml;dten wurden in der Studie unter anderem die Zug&auml;nglichkeit von verschiedenen Orten und Einrichtungen, das st&auml;dtische Engagement f&uuml;r Barrierefreiheit sowie die Einbindung von Menschen mit Behinderung in den St&auml;dten abgefragt. Die Ergebnisse dieser Fragen wurden im &bdquo;Barriereindex&ldquo; zusammengefasst. Die unabh&auml;ngige Online-Erhebung wurde im April 2016 durchgef&uuml;hrt (erste Messung April 2012).</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3711 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3711 Tue, 03 May 2016 09:30:00 GMT 21.04.2016: Erfolg inklusive: Potenziale von Menschen mit Behinderung <p>77 Prozent der Unternehmer geben in der Studie &quot;Inklusionsbarometer Arbeit&quot; der Aktion Mensch an, dass sie keine Leistungsunterschiede zwischen ihren Mitarbeitern mit und ohne Behinderung sehen. &quot;Mit etwas mehr Information seitens der Arbeitsberater und etwas mehr Vorschuss-Vertrauen der Unternehmer kann schon viel in Bewegung kommen&quot;, sagt Christina Marx, Leiterin des Bereichs Aufkl&auml;rung bei der Aktion Mensch.</p> <p>Wer im Osten als Arbeitssuchender mit Behinderung noch keinen Job hat, hat es allerdings wesentlich schwerer als seine Mitbewerber: Mit rund 17,8 Prozent ist die Arbeitslosenquote mehr als doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Behinderung. In diesem Bereich ist Ostdeutschland Schlusslicht im regionalen Vergleich. &quot;Der allgemeine Aufschwung am Arbeitsmarkt geht hier an den Bewerbern mit Behinderung vorbei&quot;, so Marx weiter. Dabei ist die Qualifikation der Arbeitssuchenden mit Behinderung hoch: Mehr als 80 Prozent der schwerbehinderten Arbeitslosen in Sachsen zum Beispiel haben ein abgeschlossenes Studium oder eine Berufsausbildung.</p> <p>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Handwerkskammer in Chemnitz streben daherein starkes B&uuml;ndnis an: Zusammen mit der Aktion Mensch und der Agentur f&uuml;r Arbeit wollen sie Unternehmer zum Thema Inklusion am Arbeitsplatz informieren. Wenn diese sich entscheiden, die Synergien gezielt zu nutzen, kann das ein starker Motor f&uuml;r die gesamte Region sein. &quot;Erfolg inklusive. Potenziale von Menschen mit Behinderung&quot; hie&szlig; daher eine Veranstaltung mit Erfahrungsaustausch und Information, die am 21. April in Chemnitz stattfand. Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Chemnitz haben dazu gemeinsam mit der Aktion Mensch eingeladen. Erfolgreiche Unternehmer der Sachsen Guss GmbH und der Orthop&auml;die Schuhtechnik Schwarzenberg berichteten von ihren Erfahrungen. Die Agentur f&uuml;r Arbeit beriet zum Thema F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten.</p> <p>&quot;Viele Unternehmen und Betriebe wissen gar nicht, welche Unterst&uuml;tzung sie bekommen, wenn sie einen Menschen mit Behinderung einstellen&quot;, betont Dr. h. c. Franz Voigt, Pr&auml;sident der IHK Chemnitz. &bdquo;Es gibt sehr unterschiedliche F&ouml;rderungsm&ouml;glichkeiten, angefangen bei der Ausstattung des Arbeitsplatzes, der Unterst&uuml;tzung bei den Geh&auml;ltern f&uuml;r eine gewisse Zeit bis hin zu einer Assistenz, die manche Menschen mit Behinderung ben&ouml;tigen, und die nicht vom Arbeitgeber bezahlt werden muss. Hierbei leistet seit 2013 unser Projekt Inklusion viel Aufkl&auml;rungsarbeit. Die Inklusionsberaterin informiert und begleitet Unternehmen bei allen Fragen zur Besch&auml;ftigung von Menschen mit einer Behinderung.&ldquo;</p> <p>Von der Qualit&auml;t der Mitarbeiter mit Behinderung ist Dietmar Mothes, Pr&auml;sident der Handwerkskammer Chemnitz, &uuml;berzeugt: &bdquo;Die Umfragen zeigen, dass Betriebe, die Menschen mit Behinderung einstellen, mit dieser Mitarbeiterwahl sehr zufrieden sind. Es muss klar vermittelt werden, dass hinter der Vielfalt von Behinderungen eine Vielfalt von Qualifikationsprofilen steht. Sprich, Arbeitgeber k&ouml;nnen einen Teil ihres Fachkr&auml;ftebedarfs decken, indem sie gezielt schauen, mit welch vielf&auml;ltigen beruflichen F&auml;higkeiten und Ausbildungen Menschen mit Behinderung ausgestattet sind.&ldquo;</p> <p>Bei der Sachsen Guss GmbH aus Chemnitz ist Inklusion ein selbstverst&auml;ndlicher Teil der Unternehmensphilosophie. 36 Mitarbeiter mit unterschiedlich starken Einschr&auml;nkungen arbeiten unter anderem als Bauschlosser, Diplomingenieur oder im kaufm&auml;nnischen Bereich. Auch bei der Orthop&auml;die Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH sind Menschen mit Behinderung Teil des Teams: Zum Beispiel eine Fu&szlig;pflegerin, eine B&uuml;rokraft und der Chef. Sie alle haben diesen Job bekommen, weil ihre Mitarbeit Vorteile f&uuml;r die Unternehmen mitbringt: sowohl im Hinblick auf das soziale Miteinander als auch auf die betriebswirtschaftlichen Bilanzen.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3702 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3702 Thu, 21 Apr 2016 12:00:00 GMT 02.03.2016: „Blindenreportage im Fußball – neuer und verbesserter Service“ <p>Schon seit Jahren setzt sich die Bundesliga daf&uuml;r ein, dass sehbehinderte und blinde Menschen die Spiele in den Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga verfolgen k&ouml;nnen. Als erster Club hat Bayer 04 Leverkusen die Blindenreportage im Jahr 1999 beim Spiel gegen den <abbr title="Schwimm- und Sportverein">SSV </abbr> Ulm 1846 eingef&uuml;hrt. Heute bieten fast alle Profi-Clubs diesen Service an.<br> Ein in Europa einzigartiges Kompetenzzentrum f&uuml;r Sehbehinderten- und Blindenreportage (ZSBR) bildet nun Blindenreporterinnen und Blindenreporter aus und weiter. Diese beschreiben - anders als bei einer Radio&uuml;bertragung - nicht nur die packenden Spielszenen, sondern den kompletten Spielverlauf, so dass blinde und sehbehinderte Fans die Begegnung besser verfolgen k&ouml;nnen. Am heutigen Mittwoch stellt das Kompetenzzentrum mit Unterst&uuml;tzung von Spieler &Ouml;mer Toprak, Bayer 04 Leverkusen, seinen Service in der Leverkusener BayArena der &Ouml;ffentlichkeit vor. Toprak erkl&auml;rt: &bdquo;Fu&szlig;ball lebt von Emotionen, die man nirgendwo besser erleben kann als <span xml:lang="en" lang="en">live </span> im Stadion. Als Spieler bin ich froh, dass wir durch die Blindenreportage auch die Unterst&uuml;tzung von sehbehinderten und blinden Fans erfahren d&uuml;rfen. Es ist beeindruckend, was die Blindenreporter leisten.&ldquo;<br> &bdquo;Das Zentrum unterst&uuml;tzt die Clubs der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga darin, durch das qualitativ hochwertige Angebot der Blindenreportage, sehbehinderten und blinden Fans eine echte Teilhabe am Stadionbesuch zu erm&ouml;glichen&quot;, sagt der Pr&auml;sident der <abbr title="Arbeiterwohlfahrt">AWO</abbr>, Wilhelm Schmidt. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat das von der <abbr title="Deutsche Fu&szlig;ball Liga">DFL </abbr> initiierte Zentrum gemeinsam mit der Aktion Mensch und der <abbr title="Deutsche Fu&szlig;ball Liga">DFL </abbr> weiterentwickelt, damit die Blindenreportage bundesweit auf dem gleichen qualitativ hohen <span xml:lang="fr" lang="fr">Niveau </span> angeboten werden kann. &quot;Bislang war die Qualit&auml;t der einzelnen Reporter sehr unterschiedlich&quot;, sagt Bj&ouml;rn Na&szlig;, Leiter des Kompetenzzentrums. In Fortbildungen rund um ihre Clubs werden die Interessierten nun regelm&auml;&szlig;ig geschult, um eine professionelle Weiterentwicklung der Blindenreportage zu gew&auml;hrleisten.<br> Auf der heute freigeschalteten <span xml:lang="en" lang="en">Homepage </span> des Kompetenzzentrums sind ab sofort auch einzelne Blindenreportagen von Spielen der Bundesliga und der 2. Bundesliga zu h&ouml;ren. Ziel ist es, die Reportagen m&ouml;glichst vieler Spiele im Nachgang online auf der <span xml:lang="en" lang="en">Homepage </span> des Projektes anzubieten &ndash; jetzt steht bereits eine erste Auswahl zur Verf&uuml;gung.<br> &quot;Die Bundesliga stellt sich mit den Blindenreportagen einmal mehr ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und setzt sich f&uuml;r die Teilhabe sehbehinderter und blinder Menschen am Erlebnis Fu&szlig;ball ein &quot;, sagt Thomas Schneider, Leiter <span xml:lang="en" lang="en">Fan</span>angelegenheiten der <abbr title="Deutsche Fu&szlig;ball Liga">DFL</abbr>. Denn die Begeisterung im und durch den Sport f&uuml;hrt Menschen auf Augenh&ouml;he zusammen und st&auml;rkt das Gemeinschaftsgef&uuml;hl. &quot;Sport ist daher ein idealer Treiber f&uuml;r Inklusion &ndash; da wird Behinderung zur Nebensache&ldquo;, sagt Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.<br> Die <span xml:lang="en" lang="en">Homepage </span> des <abbr title="Kompetenzzentrum f&uuml;r Sehbehinderten- und Blindenreportage">ZSBR</abbr> ist unter <a href="http://www.fussball-blinden-reportage.de/" title="Zur Webseite des Kompetenzzentrums f&uuml;r Sehbehinderten- und Blindenreportage">www.blindenreportage.de</a> abrufbar.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3508 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3508 Wed, 02 Mar 2016 17:30:00 GMT 15.02.2016: Inklusive Angebote für den Unterricht <p>Die Aktion Mensch pr&auml;sentiert das neue Handbuch &bdquo;Die JAM! Webshows. Impulse und Materialien f&uuml;r inklusiven Unterricht&ldquo; auf der diesj&auml;hrigen Bildungsmesse &bdquo;didacta&ldquo;, die vom 16.-20. Februar in K&ouml;ln stattfindet. JAM! ist das inklusive Jugendangebot der Aktion Mensch und wirbt f&uuml;r ein selbstverst&auml;ndliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.</p> <p>Die kostenlose Publikation enth&auml;lt Erl&auml;uterungen und Impulse zu den Videoclips. Das Angebot kann vielf&auml;ltig eingesetzt werden: etwa zum spielerischen Einstieg in eine Gruppenarbeit oder f&uuml;r eigene kreative Text- oder Bildformate. Das Handbuch erg&auml;nzt die Webshows mit thematischen Leitfragen, Tipps und Ideen f&uuml;r den Unterrichtseinsatz. Durch die Videos und eine frische Ansprache reagieren Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler meist mit gro&szlig;er Offenheit auf das Thema. Das Handbuch ist geeignet f&uuml;r Jugendliche der Klassen 5-12 und als Brosch&uuml;re kostenlos unter aktion-mensch.de/bildungsservice bestellbar. Die Webshows sind unter jam.aktion-mensch.de/webshows zu finden.</p> <p>Der Schwerpunkt des Aktion Mensch-Auftritts bei der didacta ist in diesem Jahr das Thema Barrierefreiheit. So pr&auml;sentiert die Sozialorganisation zum Beispiel die B&uuml;cher der Bunten Bande in Leichter Sprache, die besonders f&uuml;r Kinder mit Lernschw&auml;che geeignet sind.<br> Au&szlig;erdem informiert die Aktion Mensch &uuml;ber F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten im Bildungsbereich, wie zum Beispiel inklusive Projekte f&uuml;r Kinder und Jugendliche.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3436 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3436 Mon, 15 Feb 2016 12:00:00 GMT 28.01.2016: Umfrage der Aktion Mensch zeigt: Deutsche wünschen sich mehr Barrierefreiheit <p>77 Prozent der Deutschen halten Barrierefreiheit f&uuml;r &auml;u&szlig;erst wichtig oder wichtig. Das zeigt das Ergebnis einer repr&auml;sentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Aktion Mensch. Barrierefreiheit bedeutet, dass R&auml;umlichkeiten, Medien oder Einrichtungen von jedem Menschen ohne fremde Hilfe aufgefunden und benutzt werden k&ouml;nnen. &bdquo;F&uuml;r uns ist das ein sehr positives Teilergebnis&ldquo;, freut sich Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. &bdquo;Denn Barrierefreiheit ist schon lange ein wichtiges Anliegen der Aktion Mensch. Wir alle sto&szlig;en noch viel zu oft auf Barrieren, die bestimmte Personengruppen ausschlie&szlig;en.&ldquo;</p> <p>In welchen Bereichen steckt das gr&ouml;&szlig;te Potenzial zum Abbau von Barrieren? Hier sind sich die Befragten gr&ouml;&szlig;tenteils einig: 83 Prozent sind der Meinung, dass es besonders wichtig ist, das Bewusstsein f&uuml;r Barrieren in der Bev&ouml;lkerung zu st&auml;rken. Strengere gesetzliche Vorgaben halten 77 Prozent der Befragten f&uuml;r wichtig, um Barrieren nachhaltig abzubauen. In digitalen Innovationen wie Apps oder spezieller Software sehen immer noch 62 Prozent der Deutschen Potenzial f&uuml;r den Abbau von realen Barrieren. Dieser Wert ist unter den befragten Personen mit Behinderung zum Teil deutlich h&ouml;her. So sehen beispielsweise 78 Prozent der befragten Rollstuhlfahrer in digitalen Innovationen einen sinnvollen L&ouml;sungsansatz. Ihnen stehen bereits viele erfolgreiche Angebote wie zum Beispiel die Online-Karte Wheelmap.org zum Suchen, Finden und Markieren rollstuhlgerechter Orte zur Verf&uuml;gung. Digitale Hilfsmittel helfen auch, die Integration von Fl&uuml;chtlingen in Deutschland zu unterst&uuml;tzen. So entwickelt das Bundesbildungsministerium derzeit gemeinsam mit dem Volkshochschulverband unter anderem Apps f&uuml;r Smartphones, mit denen auf die Lernplattform &quot;ich-will-deutsch-lernen.de&quot; zugegriffen werden kann (Quelle: www.bundesregierung.de).</p> <p>Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar ist der Meinung: &bdquo;In digitalen L&ouml;sungen steckt gro&szlig;es Potenzial zum Abbau von Barrieren.&ldquo; Deshalb will die Aktion Mensch mit dem Schwerpunktthema Barrierefreiheit in diesem Jahr dazu beitragen, bereits vorhandene Angebote bekannter zu machen. Dar&uuml;ber hinaus sollen Projekte und Aktionen zeigen, wie viele innovative M&ouml;glichkeiten es gibt, um Barrieren in allen Lebensbereichen zu &uuml;berwinden. Mit zus&auml;tzlich bereitgestellten F&ouml;rdergeldern sollen k&uuml;nftig alle Formen von Behinderungen schon bei der Planung mitgedacht werden. Eine solche umfassende Barrierefreiheit soll Inklusion in der Gesellschaft vorantreiben.</p> <p><strong>&Uuml;ber die Umfrage</strong><br> Die Aktion Mensch hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut YouGov insgesamt 2.000 Personen ab 18 Jahren, bev&ouml;lkerungsrepr&auml;sentativ nach Alter, Geschlecht, Region und Wahlverhalten sowie mit und ohne Behinderung befragt, unter ihnen auch 52 Personen im Rollstuhl. Die unabh&auml;ngige Online-Befragung wurde im Januar 2016 durchgef&uuml;hrt.</p> <p>Weitere Informationen unter www.aktion-mensch.de/barrierefreiheit</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=2531 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=2531 Thu, 28 Jan 2016 09:00:00 GMT 10.12.2015: PASS übergibt Spende <p><strong>Musik f&uuml;r den guten Zweck: Das Aschaffenburger Beratungs- und Softwarehaus PASS Consulting Group f&ouml;rdert die Aktion Mensch mit 20.000 Euro. Die Erl&ouml;se stammen aus einem Benefiz-Konzert in der Alten Oper Frankfurt. </strong> </p> <p>Ende November pr&auml;sentierte Ute Lemper beim PASS Late Year Benefiz ihr Grammy nominiertes Album &bdquo;Paris Days &ndash; Berlin Nights&ldquo;. F&uuml;nf Euro je verkauftem Ticket sowie die Erl&ouml;se aus einer Tombola im Rahmen der After-Show-Party kommen der Aktion Mensch zugute. Das Unternehmen verdoppelt traditionell den vereinnahmten Betrag, sodass sich die Spendensumme auf 20.000 Euro erh&ouml;ht. &bdquo;Ziel der Aktion Mensch ist es, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, besonders auch Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Das deckt sich perfekt mit unseren F&ouml;rderaktivit&auml;ten. Wir freuen uns sehr, auch dieses Jahr Menschen dabei zu helfen, ihre W&uuml;nsche und Ziele zu verwirklichen&ldquo;, so Gerhard Rienecker, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von PASS.</p> <p>Mit dem Late Year Benefiz f&ouml;rdert PASS seit 2001 nachhaltige Projekte f&uuml;r Kinder und Jugendliche: Aus der Benefizreihe heraus wurden im Laufe der letzten Jahre mehr als 300.000 Euro erl&ouml;st. W&auml;hrend bisher vor allem regional unterst&uuml;tzt wurde, dehnt PASS die F&ouml;rderaktivit&auml;ten gemeinsam mit der Aktion Mensch nun &uuml;berregional aus. &bdquo;Wir danken der PASS Consulting Group und den G&auml;sten des wunderbaren Chanson-Konzerts f&uuml;r diese gro&szlig;artige Spende von Herzen. Mit den Erl&ouml;sen aus dem PASS Late Year Benefiz 2015 k&ouml;nnen wir bundesweit zahlreiche Projekte f&ouml;rdern und damit auch vielen Kindern und Jugendlichen eine tolle Chance bieten&ldquo;, freut sich Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3250 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3250 Thu, 10 Dec 2015 16:00:00 GMT 01.12.2015: So viele Menschen mit Behinderung wie nie zuvor haben eine Stelle <img src="https://www.aktion-mensch.de/ds/img/pool/345x/presse/345_HUEBNER_aktion_mensch_pk-1019.jpg" alt="Die Pressekonferenz der Aktion Mensch zur Ver&ouml;ffentlichung des diesj&auml;hrigen Inklusionsbarometers. " width="200" /><p>Die Inklusion am Arbeitsmarkt macht Fortschritte: Mehr als 1,15 Millionen Menschen mit Behinderung sind nach j&uuml;ngsten Zahlen in Deutschland erwerbst&auml;tig &ndash; so viele wie nie zuvor. Das ergibt das Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institute (HRI). Im Gesamtergebnis erreicht das Inklusionsbarometer mit 101,2 erstmals einen Wert, der auf eine Verbesserung hinweist. &quot;In vielen Teilbereichen sind Entwicklungen zu erkennen, die zu vorsichtigem Optimismus Anlass geben&quot;, sagt Prof. Bert R&uuml;rup, Pr&auml;sident des HRI. Positiv sei auch der Anstieg der Zahl der Unternehmen, die unter die Besch&auml;ftigungspflicht fallen, um mehr als 4.000 auf fast 150.000. Damit einher geht die Rekordzahl von 1,016 Millionen besetzten Pflichtarbeitspl&auml;tzen. Dies bedeutet auch, dass die Besch&auml;ftigungsquote von Menschen mit Behinderung auf 4,67 (Vorjahr: 4,64) zulegt und n&auml;her an die gesetzliche Vorgabe von f&uuml;nf Prozent r&uuml;ckt. Weitere 138.000 Menschen sind in Betrieben mit weniger als 20 Mitarbeitern besch&auml;ftigt.</p> <p>&bdquo;Dennoch k&ouml;nnten Menschen mit Behinderung noch viel st&auml;rker vom Aufschwung am Arbeitsmarkt profitieren&ldquo;, relativiert Armin von Buttlar, Aktion Mensch-Vorstand. Denn die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung ist mit 13,9 Prozent leicht gesunken, aber immer noch doppelt so hoch wie in der Vergleichsgruppe ohne Behinderung. Die Zahl der Arbeitslosen mit Schwerbehinderung best&auml;tigt den Handlungsbedarf: Sie ist mit 181.110 Menschen um rund 3000 gestiegen. Hinzu kommt, dass die Arbeitssuche im Durchschnitt 96 (Vorjahr: 95) Tage l&auml;nger dauert als bei Arbeitslosen ohne Behinderung. Immer noch bleiben 36 (Vorjahr: 32) Prozent aller Arbeitgeber unter der Einstellungsquote f&uuml;r Menschen mit Behinderung von f&uuml;nf Prozent. Sie zahlen stattdessen die gesetzliche Ausgleichsabgabe. Als Gr&uuml;nde nennen sie r&auml;umliche Barrieren und die mangelnde Bekanntheit der staatlichen F&ouml;rderung.</p> <p>Auch die Art der Behinderung spielt bei der Einstellung eine entscheidende Rolle. F&uuml;r Menschen mit einer geistigen Behinderung ist der erste Arbeitsmarkt weitgehend verschlossen. Immerhin: 67 Prozent der befragten Unternehmen stellen sich auf Mitarbeiter mit k&ouml;rperlicher Behinderung ein. </p> <p><strong>Regionalisierung: NRW gibt Spitzenposition bei Inklusionsklima ab</strong><br> Im regionalen Vergleich gibt Nordrhein-Westfalen in Bezug auf das Inklusionsklima seine Spitzenposition an die Region Mitte (dies sind die Bundesl&auml;nder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) ab und f&auml;llt auf den dritten Platz. Denn auch der S&uuml;den Deutschlands (Bayern, Baden-W&uuml;rttemberg) hat das bev&ouml;lkerungsreichste Bundesland &uuml;berholt. Auf weiterhin niedrigem Niveau bewegen sich die Regionen im Osten und Norden, wobei der Norden das Schlusslicht bildet.</p> <p>Bewegung am Arbeitsmarkt ist nicht zu erwarten: Nur zehn Prozent der befragten Unternehmen wollen in den kommenden zwei Jahren weitere Mitarbeiter mit Behinderung in ihrer Firma einstellen. Jedoch gibt der Erfolg inklusiv arbeitenden Firmen Recht. Mehr als drei Viertel aller Unternehmer (2015: 77 Prozent/Vorjahr: 74 Prozent) sehen keine Leistungsunterschiede zwischen den Besch&auml;ftigten mit und ohne Behinderung. </p> <p>Die gesamte Studie sowie eine Infografik und Fotos finden Sie unter: aktion-mensch.de/presse<br> Den Film finden Sie unter: ftp://schmidt-media.de<br> User: u66448992-news<br> Pass: BU75QsuG</p> <p><strong>&Uuml;ber das Inklusionsbarometer Arbeit </strong><br> F&uuml;r das Inklusionsbarometer Arbeit hat das Handelsblatt Research Institute bei einer repr&auml;sentativen Umfrage 500 mittelst&auml;ndische Unternehmen und 802 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung befragt. Zugleich sind die j&uuml;ngsten Zahlen aus verschiedenen Quellen wie der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in die Bewertung eingeflossen. Das Barometer setzt sich aus Teilergebnissen zur Inklusionslage und zum Inklusionsklima zusammen und wird von der Aktion Mensch 2015 zum dritten Mal erhoben.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3229 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3229 Tue, 01 Dec 2015 09:00:00 GMT 26.11.2015: REWE und die Aktion Mensch starten Partnerschaft <p>REWE und die Aktion Mensch starten eine langfristige Zusammenarbeit. P&uuml;nktlich zur Weihnachtszeit sind ab heute in mehr als 3.000 REWE-Filialen Losgutscheine der Soziallotterie erh&auml;ltlich. Im Angebot sind ein Monatslos f&uuml;r zw&ouml;lf Euro sowie Jahreslose f&uuml;r 18 und 36 Euro. Der H&ouml;chstgewinn liegt bei 500.000 und 1 Million Euro.</p> <p>&bdquo;Mit diesem neuen Vertriebsweg wollen wir die wichtige gesellschaftliche Arbeit der Aktion Mensch f&uuml;r Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche unterst&uuml;tzen&quot;, sagt Martin Orterer, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von REWE. &bdquo;Wir verbinden damit keine wirtschaftlichen Interessen, der Vertrieb dieser neuen Produkte ist f&uuml;r die Aktion Mensch provisionsfrei.&quot; Mit einem Los haben die Mitspieler Chancen auf Gewinne und erm&ouml;glichen gleichzeitig bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat. </p> <p>&bdquo;Wir danken REWE sehr daf&uuml;r, dass sie ihr bundesweites Filialnetz f&uuml;r unsere Losgutscheine zur Verf&uuml;gung stellt. Viele Menschen wissen nicht so genau, wo sie unsere Lose bekommen. Da ist der REWE Supermarkt um die Ecke eine gro&szlig;e Erleichterung&quot;, so Aktion Mensch-Vorstand Armin von Buttlar. Es ist das erste Mal in Deutschland, dass Gutscheine f&uuml;r eine Lotterie im Supermarkt verkauft werden d&uuml;rfen. Das Genehmigungsverfahren zog sich &uuml;ber zwei Jahre. Die Losgutscheine m&uuml;ssen nach dem Kauf auf der Internetseite www.aktion-mensch.de aktiviert werden.</p> https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3227 https://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=3227 Thu, 26 Nov 2015 10:00:00 GMT