Pressemitteilung: Aktion Mensch fördert ambulant betreutes Wohnen für jüdische Menschen mit Behinderung in Düsseldorf mit 120.000 Euro

Ambulant betreutes Wohnen wird in Düsseldorf jetzt auch für Menschen mit geistiger Behinderung, die ihr Leben nach jüdischen Traditionen und Speisegesetzen ausrichten möchten, möglich. Einen entsprechenden Dienst baut das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf auf. Das ambulant betreute Wohnen unterstützt die Klientinnen und Klienten im Alltag dabei, selbstbestimmt zu leben und organisiert mit der Jüdischen Gemeinde die Teilhabe an Freizeitaktivitäten. Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen, die aus der ehemaligen UdSSR oder GUS eingewandert sind, und für die die Einhaltung jüdischer Traditionen in der Wohngruppe und die Anbindung an die jüdische Gemeinde sehr wichtig sind.

Das Projekt zum Aufbau des ambulant betreuten Wohnens für Männer und Frauen mit kognitiven Einschränkungen des DRK Kreisverbands Düsseldorf in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde wird mit 120.000 Euro von der Aktion Mensch finanziert.


Über die Aktion Mensch

Die Aktion Mensch e.V. ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als 3,9 Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.


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