Aktion Mensch fördert Beratungsstelle für junge Flüchtlinge in Ulm mit 230.000 Euro

Jugendliche, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, haben in Ulm bald eine neue Anlaufstelle. „Indalo“ nennt die evangelische Jugendhilfseinrichtung Oberlin ihre Informations- und Beratungsstelle, die zugleich auch Begegnungsstätte für junge Menschen sein wird, die mit oder ohne ihre Eltern nach Ulm kommen. Ein Indalo ist eine Steinzeitfigur, die einen Ort des Schutzes symbolisiert. Schutz soll Indalo den Flüchtlingen in der Tat bieten, etwa in Form eines regelmäßigen Treffs für Mädchen und eines Treffs für Jungen oder durch die Vermittlung von Dolmetschern und ehrenamtlichen Paten, die die Jugendlichen im fremden Deutschland begleiten und unterstützen. Oberlin baut die neue Beratungsstelle über eine Laufzeit von drei Jahren auf.

Die Aktion Mensch unterstützt die Flüchtlingsberatungsstelle Indalo der Oberlin e.V. Evangelischen Einrichtung für Jugendhilfe mit 230.000 Euro. Möglich machen dies etwa 4,6 Millionen Menschen, die sich regelmäßig an der Aktion Mensch-Lotterie beteiligen.


Über die Aktion Mensch

Die Aktion Mensch e.V. ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als 3,9 Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.


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